Die bei der [[Richterhöhe]] stehenden Türme wurden [[1367]] als [[Falkenturm]] und [[1380]] als ''Dompropstei-Turm'' genannt. Sie dürften wenige Jahrzehnte vorher von der [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgerschaft]] erbaut worden sein, Der Turm war sehr wahrscheinlich einer von insgesamt vier den Bürgern der Stadt zugehörenden Türmen auf dem Berg aus der Zeit der ersten Stadtbefestigung (um 1280), die das Stadtrecht 1368 nennt. Diese Bürger blieben bis um 1500 für die Verteidigung der Stadt auch maßgeblich zuständig. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Bau, als am [[23. April]] [[1364]] der Zimmermann Wolfhart zusammen mit seiner Frau Elsbeth und der gleichnamigen Tochter die zunächst des Falkenturms gelegene "''Peunt''" (damit ist eine eingezäunte Wiese gemeint) zum Leibgedinge zugunsten des [[Leprosenhaus Salzburg|Siechenhauses]] in [[Mülln]] erhält. Der Turm bzw. die dortige Meierei diente offenbar der Haltung von Falken für die erzbischöfliche Beiz-Jagd. | Die bei der [[Richterhöhe]] stehenden Türme wurden [[1367]] als [[Falkenturm]] und [[1380]] als ''Dompropstei-Turm'' genannt. Sie dürften wenige Jahrzehnte vorher von der [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgerschaft]] erbaut worden sein, Der Turm war sehr wahrscheinlich einer von insgesamt vier den Bürgern der Stadt zugehörenden Türmen auf dem Berg aus der Zeit der ersten Stadtbefestigung (um 1280), die das Stadtrecht 1368 nennt. Diese Bürger blieben bis um 1500 für die Verteidigung der Stadt auch maßgeblich zuständig. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Bau, als am [[23. April]] [[1364]] der Zimmermann Wolfhart zusammen mit seiner Frau Elsbeth und der gleichnamigen Tochter die zunächst des Falkenturms gelegene "''Peunt''" (damit ist eine eingezäunte Wiese gemeint) zum Leibgedinge zugunsten des [[Leprosenhaus Salzburg|Siechenhauses]] in [[Mülln]] erhält. Der Turm bzw. die dortige Meierei diente offenbar der Haltung von Falken für die erzbischöfliche Beiz-Jagd. |