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[[Datei:Militärmusik Salzburg.jpg|thumb|Militärmusik Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner-Feier 2010]]
 
[[Datei:Militärmusik Salzburg.jpg|thumb|Militärmusik Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner-Feier 2010]]
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Die '''Militärmusik Salzburg''' ist die Militärmusik des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Militärkommandos Salzburg]].
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Die '''Militärmusik Salzburg''' ist eine Musikkapelle in Salzburg, die [[1956]] gegründet wurde.
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== Orchester ==
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== Von der fürsterzbischöflichen Hofmusik zur Salzburger Militärmusik ==
Die Militärmusik Salzburg ist Traditionsnachfolgerin der Regimentsmusik des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|k.u.k. Infanterieregiments Nr. 59 Erzherzog Rainer]] und wurde im Herbst [[1956]] beim Feldjäger Bataillon 29 in der [[Rainerkaserne]] in [[Salzburg]] neu aufgestellt. Ihr erster Kapellmeister war [[Leo Ertl]], der später als Musikreferent in das Bundesministerium für Landesverteidigung berufen wurde. Die Besetzung der Militärmusik ist die eines symphonischen Blasorchesters.
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Die   [[Barock]]<nowiki>stadt</nowiki> [[Salzburg]] legte schon  zu den Zeiten, als sie noch Residenzstadt der   [[Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] war, großen Wert auf festliche  Trompetenmusik. So schrieben [[Paul Hofhaymer]], [[Michael Haydn]][[Leopold Mozart]] und [[Wolfgang Amadeus Mozart]] zahlreiche Stücke für  die damaligen Hoftrompeter und Bläsermusiken. Diese Stücke erklingen  auch jedes Jahr zur feierlichen Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]],   wenn zu Ehren des Bundspräsidenten Töchter und Söhne der Salzburger  Bürger den [[Salzburger Fackeltanz]] vor der ehemaligen [[Alte  Residenz|Residenz]] der Salzburger Erzbischöfe vorführen.
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Die Leistungen der Militärmusik, die sich besonders um die Pflege der Werke heimischer Komponisten und um die Aufführungen originaler Blasorchesterwerke bemüht, fanden ihre Anerkennung in der Einladung zu repräsentativen Veranstaltungen in Deutschland, Italien, Polen und der Schweiz. Die musikalische Gestaltung des [[Salzburger Fackeltanz]]es wurde jeweils anlässlich der feierlichen Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]] zum Höhepunkt der Jahresarbeit der Militärmusik Salzburg.
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==Aufbauarbeit von Professor Leo Ertl==
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Es  entspricht bester Salzburger Musiktradition, dass Militärkapellmeister  i. R. Oberst Prof. [[Leo Ertl]] (* 1919, † 1987) für die musikalische  Umrahmung des Salzburger Fackeltanzes die Kompositionen der Salzburger  Barockmeister und Klassiker zu einem musikalischen Strauß gebunden und   für das Instrumentarium der Salzburger Militärmusik eingerichtet hat.
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Dirigent ist zur Zeit oberst [[Ernst Herzog]]. Die Militärmusik spielt auf höchstem Niveau und nahm bereits öfters beim Mid Europe in Schladming, Europas größtem Festival für Blasorchester und Ensembles, teil, wo meistens eine große Marschiershow mit der Militärmusik Salzburg veranstatltet wurde.
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Es  war ein gerütteltes Maß an musikalischem Idealismus, Sachverstand und  Geduld notwendig und darüber hinaus war es nicht leicht, einen  Klangkörper zu schaffen, der den Vorstellungen des mit der Aufstellung  der Militärmusik betrauten Prof. Leo Ertl entsprach. Durch eine  großzügige Spende an alten Blasinstrumenten aus den Beständen der Stadt  Salzburg, konnte Militärkapellmeister Prof. Ertl 1956 mit 25 Mann aus  dem Feldjägerbataillon 29 beginnen, eine brauchbare Militärmusik zu  bilden. Die Unterbringung der Militärmusik Salzburg erfolgte in der  [[Rainerkaserne]], einer parkähnlichen Anlage in der Nähe der  Landeshauptstadt in [[Elsbethen]]. Durch die geschickte Auswahl  talentierter Soldaten als Militärmusiker, eine intensive Probenarbeit  und eine gediegene musikalische Erziehung gelang es  Militärkapellmeister  Ertl in kürzester Zeit, die Militärmusik soweit  spielfähig zu machen, dass bereits im Frühjahr 1957 die junge  Militärmusik von der Stadt  Salzburg eingeladen wurde, beinahe  wöchentlich bei den Konzerten im  [[Mirabellgarten]] in einen  friedlichen Wettstreit mit den übrigen vier  Blaskapellen der Stadt zu  treten.
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[[2011]] übersiedelte die Militärmusik vom alten Standort in der Rainerkaserne nach einem drei Millionen Euro teuren Umbau in die [[Schwarzenbergkaserne]]. Die räumlichen Voraussetzungen verbesserten sich deutlich. Der Probensaal mit seinen 170 Quadratmetern passt nun zur Größe des Orchesters mit 62 Musikern. In den Schlafsälen, in denen früher die Rekruten des Versorgungsregiments untergebracht waren, finden heute die Registerproben statt. Zusätzlich stehen 33 Einzelübezimmer zur Verfügung.
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Prof. Leo Ertl legte  großen Wert auf eine  gründliche Ausbildung der Militärmusiker und nützte  die von der  Musikakademie [[Mozarteum]] für die Militärmusik  bereitgestellten  Freiplätze zur Gänze aus. Unterstützt wurde diese  akademische  Ausbildung durch die zielgerichtete pädagogische  Erziehungstätigkeit  des Militärkapellmeisters.
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== Siehe auch ==
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== Moderne Blasmusik und Kammermusik ==
* [[Liste der Salzburger Militärkapellmeister]]
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Nicht  nur die Klassik lernten die jungen Militärmusiker in wertgerechter  Aufführungspraxis kennen, sondern man bemühte sich auch, die modernen  Blasmusikkomponisten im Land Salzburg bekannt zu machen. Diese originale  Blasmusikliteratur gehört nun auch zum ständigen Repertoire der  Blaskapellen des Landes Salzburg, denn sehr viele Kapellmeister und  Angehörige der zivilen Blaskapellen haben am Anfang ihrer Karriere  einstmals in der Militärmusik Salzburg gedient.
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== Quellen ==
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Das  intensive Studium an der Akademie Mozarteum weckte bei den  Militärmusikern auch das Interesse an den kammermusikalischen Werken für  Bläserensembles. Ein im Frühjahr 1957 gegründetes Streichorchester  hatte zwar großen Anklang gefunden, musste aber aufgrund von  Nachwuchsproblemen im Geigenregister 1960 wieder aufgelassen werden.
* Salzburger Nachrichten
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*  Homepage
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== Webseite ==
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== Tanzmusik ==
* [http://www.s5uo.com/ Offizieller Webauftritt der Militärmusik Salzburg]
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Schon  in den Anfängen der Militärmusik Salzburg wurde der Wunsch der  Garnison  Salzburg nach einem Tanzorchester laut. So wurde sehr früh mit  der  Aufstellung einer modernen Tanz-Big-Band-Besetzung, mit viel  Idealismus  der Musiker und dem Verständnis der vorgesetzten Stellen,  begonnen. Man  scheute keine Mühe, um mit einer Crew aus alten und  jungen  Militärmusikern ein Tanzorchester in einem einheitlichen,  swingenden  Sound für die Ballsaison auf die Beine zu stellen.
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Die  anfangs erwähnte profunde Ausbildung stellte das hohe Musizierniveau  bei  den Konzerten vor in- und ausländischem Publikum sicher. So konnte  bereits 1958 die Militärmusik Salzburg mit der "Toccata und Fuge in  d-Moll" von Johann Sebastian Bach - bei einem vom Österreichischen  Rundfunk mit den neun Militärmusikkapellen veranstalteten Wettbewerb -  den ersten Platz belegen. Und 1965 wurde sie zusammen mit  Militärkapellen aus Frankreich, Deutschland, England, Belgien, Amerika  und der Schweiz zu einem Militärmusiktreffen nach Zürich eingeladen.
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== Die Musikmeister  ==
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Bei  der Gründung der Militärmusik Salzburg im Jahre 1956 wurde der spätere  Sanitätsunteroffizier Berger als Musikmeister und Tambourmajor
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eingeteilt.  Im Frühjahr 1957 konnte der aus der berühmten Musikerfamilie aus  [[Maria Alm]] stammende [[Hermann Schweiger]] als Musikmeister gewonnen  werden. Ihm folgte der damalige Stabswachtmeister und spätere  Militärkapellmeister in der Steiermark, Oberst Prof. Mag. [[Rudolf  Bodingbauer]]. Nach der Bestellung Rudolf Bodingbauers zum  Militärkapellmeister übernahm Vizeleutnant [[Andreas Griessl]] die  Stelle des Musikmeisters. Ihm folgte im Jahre 1975 Vizeleutnant [[Johann  Klingler]] als Musikmeister der Militärmusik Salzburg. 1992 bis 2001  hatte Vizeleutnant [[Othmar Jerabek]] diese Funktion inne, und seit [[1.  September]] [[2001]] Vizeleutnant [[Alois Reichl]].
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== Die Militärkapellmeister ==
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Im  Jahr 1975 konnte Oberst Prof. Leo Ertl seinen Ruhestand als  Militärkapellmeister von Salzburg und Musikreferent des  Bundesministeriums für Landesverteidigung antreten. Sein Nachfolger  wurde 1976 der aus der Oststeiermark stammende Militärkapellmeister  Oberst [[Josef Spirk]], der seine musikalische Ausbildung als  Angehöriger der Militärmusik Steiermark an der Musikhochschule in Graz  absolviert hatte.
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Oberst Spirk war es, der sich einer  großen, langfristigen Aufgabe stellte: der Einspielung sämtlicher 106  Regimentsmärsche der k.u.k. Armee. Josef Spirk gab die Arbeit an diesem  Riesenprojekt später aufgrund seiner Berufung zum Heeresmusikchef an  seinen Nachfolger weiter.
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Am [[1. März]] [[1995]]  übernahm Major [[Hannes Apfolterer]] die Leitung als  Militärkapellmeister in Salzburg und im Dezember 2000 übernahm der    Militärkapellmeister der Militärmusiken von Tirol und Vorarlberg,  Oberstleutnant [[Ernst Herzog]], die Leitung der Militärmusik Salzburg.
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== 4 750 Einsätze ==
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In  den nunmehr über 50 Jahren ihres Bestehens hat die Militärmusik  Salzburg in der Zweiten Republik fast jede nur mögliche Veranstaltung  musikalisch gestaltet. Die musikalische Begleitung von Paraden,  Angelobungen, Traditionsfeiern, Kondukten etc. gehört ebenso zu ihren  Aufgaben, wie der Auftritt bei gesellschaftlichen Veranstaltungen wie  Konzerten, Garnisonsbällen, Kameradschaftsabenden usw. Dazu kommt im  Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesheeres ihre Mitwirkung bei  Veranstaltungen der Länder, Gemeinden, Körperschaften, von Vereinen und  karitativen Organisationen sowie bei Sportveranstaltungen.
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Die  Militärmusik Salzburg führte in der Zeit ihres Bestehens 4&nbsp;750  dienstliche Einsätze sowie solche im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit  durch; diese Zahl ergibt sich aus ihren Einsatzbüchern und  Programmblättern.
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Die Einsätze gliedern sich wie folgt (Stand November 2011): <br />
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*161 Einsätze in der Garnison [[Saalfelden]] (Jägerschule [[Wallnerkaserne]])
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* 437 Einsätze in der Garnison Elsbethen (Rainerkaserne)
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*161 Einsätze auf dem [[Truppenübungsplatz Hochfilzen]]
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*67 Einsätze in der Garnison [[Sankt Johann im Pongau]] (Heeresfernmelderegiment [[Krobatinkaserne]])
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*810 Einsätze in der Garnison Wals Siezenheim ([[Schwarzenbergkaserne]])
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*85 Einsätze in der Garnison [[Tamsweg]]
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*272 Angelobungen
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*209 Kondukte
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*97 Zapfenstreiche
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Die  darüber hinaus zusätzlich befohlenen 2&nbsp;450 Einsätze, in  Dörfern, Gemeinden und Städten im Land Salzburg, in anderen  Bundesländern, bei Kommanden und Brigaden sowie beim Bundesministerium  für Landesverteidigung sind in obenstehender Aufstellung nicht  berücksichtigt.
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== Für das Leben lernen ==
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Die  Bewältigung dieser Fülle von musikalischen Aufgaben wird nicht nur durch  intensives Proben und Exerzieren erreicht, sondern es bedarf auch des  entsprechend geschulten Ausbildungspersonals. Die jungen Musiker  erhalten in der Militärmusik ihre musikalische und militärische  Schulung, welche im Zusammenwirken mit der Musikschule, die sie während  der Dienstzeit besuchen können, eine so gediegene Ausbildung ergibt,  dass viele ihre spätere berufliche Orientierung danach ausrichten.
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Die  Militärmusik Salzburg kann somit nach 50-jähriger intensiver Arbeit  nunmehr mit Stolz auf rund 1&nbsp;700 Musiker zurückblicken, die in  ihren Reihen ausgebildet wurden.
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Ehemalige Salzburger Militärmusiker sind derzeit in folgenden Positionen tätig (Stand November 2011):<br />
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*48 Kapellmeister ziviler Blaskapellen
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*53 Musiklehrer in Musikschulen
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* drei Musikschulleiter
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* drei Militärkapellmeister
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* zwei Landeskapellmeister
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*32  Orchestermusiker in namhaften Klangkörpern wie z. B. bei den Wiener  Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Volksopernorchester,  verschiedenen Theaterorchestern und Ensembles
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== Für jeden Anlass die richtige Formation ==
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Neben  der großen Besetzung der Militärmusik Salzburg mit 47 Musikern gibt es  kleinere Formationen, die bei dienstlichen Veranstaltungen zu Einsatz  kommen:
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*Bläserquintett klassisch (Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Flöte)
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*Bläserquintett Brass (zwei Trompeten, Posaune, Horn, Tuba)
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*Holzbläserquartett (drei Klarinetten, Bass-Klarinette)
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*Blechbläserquartett (zwei Trompeten, Posaune, Tuba)
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*Tanzorchester (vier Saxophone, drei Trompeten, zwei Posaunen, zwei Schlagzeuger, zwei Gitarristen, ein Keyborder)
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*Saxophonquartett (zwei Alt-, ein Tenor-, ein Baritonsaxophon)
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== Militärmusiktreffen 2005 in Salzburg ==
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Was  kann sich ein Musikerherz mehr wünschen, als vor vollem Haus zu  spielen? Dieser Wunsch ging beim [[Internationales Militärmusiktreffen  2005|Internationalen Militärmusiktreffen]] am [[20. Mai]] [[2005]] in  Salzburg voll und ganz in Erfüllung. Die [[Red Bull Arena]] in  [[Siezenheim]] platzte förmlich aus allen Nähten. Wer drinnen keinen  Platz mehr fand, konnte das fantastische Showprogramm vor dem Stadion  über eine Videowall mitverfolgen. Vor rund 20&nbsp;000 Fans des  Blasmusikgenres feuerten alle neun österreichischen Militärmusikkapellen  gemeinsam mit den Militärorchestern der angrenzenden Nachbarländer ein  musikalisches Feuerwerk der Extraklasse ab.
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Bereits im  Vorprogramm waren spektakuläre Szenen zu sehen. Heeresbergführer der  Saalfeldener Jägerschule seilten sich von Hubschraubern sowie vom  Stadiondach ab und demonstrierten die Rettung eines Verwundeten aus  einer Gefahrenzone erfolgen. Nach der erfolgreichen Bergung verschwanden  sie auf die gleiche Weise wie sie gekommen waren - per Hubschrauber.
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Zum  Durchatmen blieb den Zuschauern keine Zeit. Der militärmusikalische  Hausherr, die Militärmusik Salzburg blies mit seiner Show professionell  zur Attacke und eröffnete damit ein Musikspektakel der Superlative.
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== Auslandseinsätze ==
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Auch  zahlreiche Auslandseinsätze hat die Militärmusik Salzburg bereits  erfolgreich durchgeführt. So war sie bereits bei diversen  internationalen Militärmusiktreffen in Deutschland (Berlin,  Mönchengladbach, [[Bad Reichenhall]]) vertreten und auch bei den  Europäischen Wochen in [[Passau]] konnte sie bereits zweimal im Rahmen  des internationalen Militärkonzertes die Farben Österreichs  präsentieren. Daran schlossen sich zwei Reisen nach Pontebba (Italien),  anlässlich des Gedenktages der k.u.k. Freiwilligen Schützen Salzburgs,  Konzertreisen in die Schweiz zu den Klotener Musiktagen in
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Zürich-Kloten sowie mit dem Tanzorchester zum Ball der Österreicher in Zürich an.
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Die  Militärmusik Salzburg wirkte auch bei der bekannten Fernsehsendung  "Einer wird gewinnen" im Jahre 1985 in Saarbrücken (Deutschland) mit uns  sie hinterließ bei der im Rahmen des Ersten Salzburger  Blasmusiksymposions vom Österreichischen Rundfunk aufgezeichneten  Militärmusikshow zusammen mit vier Militärkapellen der Signatarmächte  anlässlich der Veranstaltung "40 Jahre Frieden" einen ausgezeichneten  Eindruck.
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"Finnland 2006": Die Militärmusik Salzburg  als Botschafterin Österreichs Vom 1. bis 6. August 2006 gab es bereits  zum neunten Mal das größte
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Militärmusiktreffen Skandinaviens, das  "Hamina-Tattoo" in der gleichnamigen südfinnischen Hafenstadt. Großen  Beifall fanden dabei die Auftritte der Militärmusik Salzburg. Eingeladen  waren neben den Soldaten aus der Mozartstadt auch Militärmusikkapellen  aus Deutschland, Polen, Russland, Schweden, der Schweiz und natürlich  aus dem Gastgeberland Finnland.
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Die Militärmusik  Salzburg präsentierte vor allem bekannte österreichische Melodien. Dabei  kam auch der größte Sohn der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart, nicht zu  kurz. Später, beim Radetzky-Marsch, brach beim sonst ruhigen und  aufmerksamen Publikum Jubel aus und die Tausenden Zuseher klatschten im  Takt mit.
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Vorgestaffelt gab es bereits einen Auftritt  in Helsinki. Hier wurde kräftig die Werbetrommel für die folgenden  Präsentationen in Hamina gerührt. Danach folgten ausverkaufte Konzerte  in der "Menage-Halle", dem größten Konzertsaal Haminas, und in der  Hamina-Bastion. Eine "Marsch-Show" wurde insgesamt fünfmal aufgeführt.  Die Gäste kamen aus allen Teilen Skandinaviens. Unter ihnen befanden  sich auch die finnischen Spitzenpolitiker Premierminister Vanhanen,  Verteidigungsminister Kääriäinen und Parlamentspräsident Lipponen.
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== Die Bedeutung der Militärmusik für das Land Salzburg und den Salzburger Blasmusikverband ==
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Dankadresse  des [[Salzburger Blasmusikverband]]es, verfasst von von Landesobmann  [[Hans Hutzinger]] und Landeskapellmeister [[Hans Ebner]]:
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''Die  Militärmusik Salzburg ist eine ganz wesentliche Bildungsstätte für  junge engagierte Musiker in unserem Bundesland. Ein Großteil der  Leistungsträger und Funktionäre der 151 Mitgliedskapellen des Salzburger  Blasmusikverbandes kommt aus den Reihen der Militärmusik! In keiner  anderen Institution wird so viel professionelles und praxisorientiertes  Wissen im Bereich der Blasmusik vermittelt. Die Nachwuchsmusiker haben  in der Militärmusik die einzigartige Gelegenheit, sich über ein Jahr in  allen Bereichen der Blasmusik weiterzubilden und nicht selten wird diese  Verwendung zum Sprungbrett für eine spätere Profimusiker-Karriere in  einem heimischen Spitzenorchester! In Zeiten, wo es immer schwieriger  wird, gut ausgebildete Funktionäre für unsere Blasmusikkapelle zu  bekommen, ist es von enormer Bedeutung, die ehemaligen Angehörigen der  Militärmusik Salzburg als bestens ausgebildete Musiker zu den heimischen  Musikkapellen zurückzubekommen. In vielen Fällen sind genau sie es, die  es nicht scheuen, die verantwortungsvolle Aufgabe eines  Vereinsfunktionärs zu übernehmen und so für den Fortbestand des hohen  Niveaus in der heimischen Blasmusikszene sorgen.''
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''Für  den Salzburger Blasmusikverband ist es undenkbar, ohne die Mithilfe der  Militärmusik Salzburg die heimische Blasmusikszene auf dem heutigen  Niveau zu halten und für eine gesicherte Zukunft im Funktionärswesen  unserer Musikkapellen zu sorgen!''
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''In diesem Sinne  möchte sich der Salzburger Blasmusikverband für die jahrelange  gedeihliche Zusammenarbeit mit der Militärmusik Salzburg auf das  Herzlichste bedanken.''
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== Quelle ==
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* Militärkapellmeister Oberst [[Ernst Herzog]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Musikverein]]
 
[[Kategorie:Musik]]
 
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[[Kategorie:Blasmusik]]
 
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[[Kategorie:Orchester]]
 
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[[Kategorie:Militär]]
 
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