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Sie wuchs bis ihrer Eheschließung bei Freunden der Eltern, eines wohlhabenden Weingutsbesitzers und seiner Frau, in Salurn ([[Südtirol]]) auf. Im Jahr [[1906]] heiratete sie den verwitweten Arzt Dr. [[Franz Schuchter senior]] (* [[1860]]; † [[1942]]) und zog mit ihm in die [[Stadt Salzburg]]. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn, der Pianist und Dirigent [[Gilbert Schuchter]], hervor. Hinzu kamen zwei Stiefkinder (darunter wohl der Arzt Dr. [[Franz Schuchter junior]]) aus der ersten Ehe ihres Gatten.
 
Sie wuchs bis ihrer Eheschließung bei Freunden der Eltern, eines wohlhabenden Weingutsbesitzers und seiner Frau, in Salurn ([[Südtirol]]) auf. Im Jahr [[1906]] heiratete sie den verwitweten Arzt Dr. [[Franz Schuchter senior]] (* [[1860]]; † [[1942]]) und zog mit ihm in die [[Stadt Salzburg]]. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn, der Pianist und Dirigent [[Gilbert Schuchter]], hervor. Hinzu kamen zwei Stiefkinder (darunter wohl der Arzt Dr. [[Franz Schuchter junior]]) aus der ersten Ehe ihres Gatten.
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Anfang der [[1920er]]-Jahre hatte sie die Idee zu privaten "Sprechabenden" in der Stadt Salzburg. An diesen Sprechabenden beteiligten sich Professoren der Theologischen Fakultät beteiligten. Sie gab auch Empfänge, die sich großer Beliebtheit erfreuten, bei denen als Gäste unter anderen waren: [[Hermann Bahr]], [[Alfred Kubin]], [[Max Reinhardt]],die Orgel-Virtuosin [[Hermine Esinger]], die Burgschauspielerin [[Maria Mayer]] und die Schriftstellerin [[Alja Rachmanowa]]. Ein Gast blieb Johanna Schuchter besonders in Erinnerung. Es war Erika Spann-Rheinisch in Erinnerung, eine direkte Nachfahrin Martin Luthers.
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Anfang der [[1920er]]-Jahre hatte sie die Idee zu privaten "Sprechabenden" in der Stadt Salzburg. An diesen Sprechabenden beteiligten sich Professoren der Theologischen Fakultät. Sie gab auch Empfänge, die sich großer Beliebtheit erfreuten, bei denen als Gäste unter anderen waren: [[Hermann Bahr]], [[Alfred Kubin]], [[Max Reinhardt]], die Orgel-Virtuosin [[Hermine Esinger]], die Burgschauspielerin [[Maria Mayer]] und die Schriftstellerin [[Alja Rachmanowa]]. Ein Gast blieb Johanna Schuchter besonders in Erinnerung. Es war Erika Spann-Rheinisch, eine direkte Nachfahrin Martin Luthers.
    
[[Christoph Brandhuber]] schreibt in seiner ''Facebook''-Serie "Uni-Frauen" (2023): "Als [[1931]] die [[Salzburger Hochschulwochen]] als Pilotprojekt zur Wiedergründung der [[Universität Salzburg|Universität]] gegründet wurden, begünstigten die Empfänge bei der charmanten ''Salonière'' die Aufnahme und Integration in die Gesellschaft: In 'typisch Salzburgischer Gastlichkeit' entzückte Gilbert Schuchter, der dreizehnjährige Sohn der Gastgeberin, 'als pianistisches Wunderkind'. Der französische Philosoph und Historiker Étienne Gilson 'erzählte mit bezauberndem Humor über seine Erlebnisse als französischer Soldat in einem deutschen Gefangenenlager'. Und der [[Benediktiner]]pater [[Thomas Michels]] zog sich mit Gottfried Hasenkamp, dem Dichter der "Salzburger Elegie", auf einen Abendtrunk zurück."
 
[[Christoph Brandhuber]] schreibt in seiner ''Facebook''-Serie "Uni-Frauen" (2023): "Als [[1931]] die [[Salzburger Hochschulwochen]] als Pilotprojekt zur Wiedergründung der [[Universität Salzburg|Universität]] gegründet wurden, begünstigten die Empfänge bei der charmanten ''Salonière'' die Aufnahme und Integration in die Gesellschaft: In 'typisch Salzburgischer Gastlichkeit' entzückte Gilbert Schuchter, der dreizehnjährige Sohn der Gastgeberin, 'als pianistisches Wunderkind'. Der französische Philosoph und Historiker Étienne Gilson 'erzählte mit bezauberndem Humor über seine Erlebnisse als französischer Soldat in einem deutschen Gefangenenlager'. Und der [[Benediktiner]]pater [[Thomas Michels]] zog sich mit Gottfried Hasenkamp, dem Dichter der "Salzburger Elegie", auf einen Abendtrunk zurück."
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