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Ein '''Hochwasser im August 1966''' richtete großen Schäden im gesamten Bundesland Salzburg an.

== Über das Hochwasser ==
Anhaltende Regenfälle, die um den [[17. August]] [[1966]] einsetzten, verwüsteten Teile von [[Osttirol]], Salzburg und [[Kärnten]]. Der Schleusenverkehr im [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]] zwischen [[Böckstein]] und [[Mallnitz]] musste eingestellt werden. Auch die [[Westbahnstrecke]] war zwischen [[Golling]] und [[Sulzau (Werfen)|Sulzau]], sowie zwischen [[Zell am See]] und [[Saalfelden]] unterbrochen. Das Flugplatzgelände in Aigen im Ennstal stand zur Hälfte unter Wasser.<ref>{{Quelle SN|19. August 1966, Seite 4}}</ref>

Der [[Ofenauer Tunnel (Salzburg-Tiroler-Bahn)|Ofenauer Tunnel]] der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] wurde beim Südportal beim [[Pass Lueg]] von angeschwemmten Bäumen blockiert und war am [[19. August]] wieder einspurig befahrbar. In [[Bischofshofen]] stand die Wohnsiedlung "Neue Heimat" unter Wasser. Die [[Salzachtal Bundesstraße]] war in [[Lend]] zwei Meter eingebrochen. In [[Mittersill]] war der Pegel der [[Salzach]] auf 4,35 Meter angestiegen. Bis zu diesem [[Hochwasser]] hatte er maximal 3,70 Meter erreicht. Der Ortsverkehr in Mittersill war nur mit Schlauchbooten möglich. Rund 5&nbsp;000 Urlaubsgäste waren in [[Lienz]] von den Wassermassen eingeschlossen. Österrreichweit gab es bis [[19. August]] bereits 13 Todesopfer. In [[Werfen]] wurde ein Steg über Salzach zerstört. Ein mit 24 Tonnen [[Brombeere]]n beladener Lkw stürzte in Bischofshofen in den [[Fritzbach]]. Um das Fahrzeug bergen zu können, musste zunächst die Brombeeren mit Wasserdruck aus dem Tank gespült werden. Die [[Gerlos Alpenstraße|Gerlos Passtraße]] und die [[Großglockner Hochalpenstraße]] waren teilweise vermurt worden.<ref>{{Quelle SN|20. August 1966, eine Bilderseite auf Seite 3 sowie Seiten 6 und 7}}</ref>

Nach rund fünf Tagen standen in Zell am See immer noch 50 Wohnhäuser in der Grani-Siedlung unter Wasser. Die [[Gasteiner Straße|Gasteiner Bundesstraße]], die beim [[Klammstein (Dorfgastein)|Klammpass]] weggespült worden war, konnte am [[22. August]] wieder notdürftig für den Verkehr freigegeben werden. Im [[Pinzgau]] hatte die [[Pinzgauer Lokalbahn|Lokalbahn]] den Verkehr einstellen müssen, weil weite Teile des [[Salzachtal]]es im [[Oberpinzgau]] überflutet waren. Man befürchtete sogar, die Bahn für immer einstellen zu müssen. Auf der [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] waren mehrere Personen mehrere Tage eingeschlossen. Sie konnten am [[20. August]] in einem Konvoi sicher ins Tal gebracht werden.<ref>{{Quelle SN|22. August 1966, Seite 5}}</ref>

Am 22. August begann sich die Lage wieder zu normalisieren.

== Quellen ==
<references/>
[[Kategorie:Ereignis]]
[[Kategorie:Katastrophe]]

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