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[[Datei:Touaillon impft.jpg|mini|Dr. Touaillon zu Grieskirchen im Hausruckkreis impfte [im Jahr 1823] ohne dem Aerarium Auslagen zu verursachen, und ohne besondere Verbindlichkeit 353 Kinder.<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 152.</ref>]]
 
[[Datei:Touaillon impft.jpg|mini|Dr. Touaillon zu Grieskirchen im Hausruckkreis impfte [im Jahr 1823] ohne dem Aerarium Auslagen zu verursachen, und ohne besondere Verbindlichkeit 353 Kinder.<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 152.</ref>]]
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1825-27 versah er die [[Bezirksärzte in Zell am See|Distriktsarztsstelle zu Zell am See]] provisorisch.<ref>Schematismus von Oesterreich ob der Enns und Salzburg: für das Jahr 1826, 203.</ref>  
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1825-27 versah er die [[Bezirksärzte in Zell am See|Distriktsarztsstelle zu Zell am See]] provisorisch und später definitiv.<ref>Schematismus von Oesterreich ob der Enns und Salzburg: für das Jahr 1826, 203.</ref> In dieser Zeit verfasste Dr. Tuaillon eine genaue Beschreibung des Physikats Zell am See, die als Grundlage für einen Antrag des Kreisamtes diente. Mit diesem Antrag wurde die Errichtung eines eigenen Physikats-Bezirkes in Mittersill erbeten. Dr. Touaillon beschrieb das Salzachtal: "Der kleinste Teil dieses Talbodens ist für die Vegetation und Kultur geeignet, und zwar nur jener Teil, der an dem Fuße der nördlichen und südlichen Gebirgskette liegt, Deren übrigen Teil ansehnliche Lacken, Sümpfe und Moorgründe einnehmen." Ein Drittel des des Tales stehe unter Wasser, ein Drittel liefert nur schlechtes Pferdeheu und der verschwindet "einerseits im Kampfe mit den Wildbächen, und andererseits mit der Versumpfung alljährlich mehr". Es sei auch eine bekannte Sache,"daß die Bewohner von Mittersill und anderen Ortschaften immer mit Schiffen versehen sind, um bei derlei nicht seltenen Vorfällen, die Kommunikation von Haus zu Haus unterhalten zu können."<ref>Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 152.</ref>
    
[[1827]] wurde ihm die Bezirksarztstelle in [[Goldegg]] verliehen.<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Sch. 151.</ref> In Goldegg suchte er vergeblich nach einer Wohnmöglichkeit. "Derselbe überzeugte sich von der Unmöglichkeit in diesem kleinen Dorfe unterkommen zu können, indem es da durchaus keine leeren Quartiere gibt." Seit der Errichtung des Physikats Goldegg wohnten die Bezirksärzte in der [[Katastralgemeinde St. Johann im Pongau]]. Allerdings wurde Dr. Tuaillon das [[Denkmalgeschützte Objekte in Schwarzach im Pongau|Missionsgebäude]] in [[Schwarzach im Pongau|Schwarzach]] als angemessen empfohlen. Aus dem Brief vom [[5. Juni]] [[1827]] erfahren wir, dass er "eine Küche zu seiner häuslichen und pharmaceutischen Verwendung" benötigte und er "den zum Gebäude gehörigen Garten, welcher aber dermalen sehr abgekommen, und verödet ist" gerne pachten wollte. Im ersten Stock befanden sich "3 heizbarere, und 2 unheizbare Zimmer".<ref>SLA KR BIX 3 Fasz 162; Text des Briefes: [https://drive.google.com/file/d/1WIuYlOHMDfOSIGM3PH25IHKZ2dSrIMCJ/view?usp=sharing drive.google.com]</ref> Für wie lange Dr. Tuaillon im Missionshaus wohnte und wohl auch ordinierte ist nicht belegt. Als am [[10. Februar]] [[1830]] sein Sohn Ernest geboren wird, ist als Adresse bereits Absdorf Nr. 1 angegeben.<ref>https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-veit-im-pongau/TFBIV/?pg=217</ref> Ernst Tuailllon (1830-1910) studiert ebenfalls Medizin und wurde praktischer Arzt in [[Mattsee]].
 
[[1827]] wurde ihm die Bezirksarztstelle in [[Goldegg]] verliehen.<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Sch. 151.</ref> In Goldegg suchte er vergeblich nach einer Wohnmöglichkeit. "Derselbe überzeugte sich von der Unmöglichkeit in diesem kleinen Dorfe unterkommen zu können, indem es da durchaus keine leeren Quartiere gibt." Seit der Errichtung des Physikats Goldegg wohnten die Bezirksärzte in der [[Katastralgemeinde St. Johann im Pongau]]. Allerdings wurde Dr. Tuaillon das [[Denkmalgeschützte Objekte in Schwarzach im Pongau|Missionsgebäude]] in [[Schwarzach im Pongau|Schwarzach]] als angemessen empfohlen. Aus dem Brief vom [[5. Juni]] [[1827]] erfahren wir, dass er "eine Küche zu seiner häuslichen und pharmaceutischen Verwendung" benötigte und er "den zum Gebäude gehörigen Garten, welcher aber dermalen sehr abgekommen, und verödet ist" gerne pachten wollte. Im ersten Stock befanden sich "3 heizbarere, und 2 unheizbare Zimmer".<ref>SLA KR BIX 3 Fasz 162; Text des Briefes: [https://drive.google.com/file/d/1WIuYlOHMDfOSIGM3PH25IHKZ2dSrIMCJ/view?usp=sharing drive.google.com]</ref> Für wie lange Dr. Tuaillon im Missionshaus wohnte und wohl auch ordinierte ist nicht belegt. Als am [[10. Februar]] [[1830]] sein Sohn Ernest geboren wird, ist als Adresse bereits Absdorf Nr. 1 angegeben.<ref>https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-veit-im-pongau/TFBIV/?pg=217</ref> Ernst Tuailllon (1830-1910) studiert ebenfalls Medizin und wurde praktischer Arzt in [[Mattsee]].

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