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| | [[Datei:Afrikanische_Rodelmeisterschaften_Rauris_2017_Plakat.jpg|thumb|Plakat für die Veranstaltung 2017]] | | [[Datei:Afrikanische_Rodelmeisterschaften_Rauris_2017_Plakat.jpg|thumb|Plakat für die Veranstaltung 2017]] |
| | Die ersten '''Afrikanischen Rodelmeisterschaften''' fanden am [[2. März]] [[2013]] erstmals auf der [[Naturrodelbahn Kolm-Saigurn|Naturrodelbahn]] in [[Kolm-Saigurn]] in der Marktgemeinde [[Rauris]] statt. | | Die ersten '''Afrikanischen Rodelmeisterschaften''' fanden am [[2. März]] [[2013]] erstmals auf der [[Naturrodelbahn Kolm-Saigurn|Naturrodelbahn]] in [[Kolm-Saigurn]] in der Marktgemeinde [[Rauris]] statt. |
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| | + | == 2024 == |
| | + | In [[St. Johann im Pongau]] fand am Samstag, den [[20. Jänner]] [[2024]], zum elften Mal die Afrikanische Rodelmeisterschaft statt. Auf der 500 Meter langen Rodelbahn beim Gasthaus Hetzenbichl ging es ordentlich zur Sache. Der Sieg ging bei den Herren an Wahabu Musha aus Ghana, bei den Damen war die Kenianerin Joyce Kuria unschlagbar. Herren-Sieger Wahabu Musha ist seit sechs Jahren Koch im [[Kavalierhaus]] in [[Kleßheim]], die schnellste Dame Joyce Kuria arbeitet in der mobilen Krankenpflege beim [[Rotes Kreuz|Roten Kreuz]]. Insgesamt nahmen Teilnehmer aus acht Länder an dem Wettbewerb teil.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/afrikanische-rodelmeisterschaft-ein-achtjaehriger-152021545 www.sn.at], 20. Jänner 2024</ref> |
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| | == 2023 == | | == 2023 == |
| − | Am [[25. Februar]] [[2023]] fanden die zehnten Afrikanischen Rodelmeisterschaften in [[St. Johann im Pongau]] statt, genauer beim Hetzenbichl am [[Hahnbaum]]; die Rodelbahn war rund 500 Meter lang. Der Wettbewerb brachte drei strahlende Siegerinnen und Sieger: Bei den Frauen gewann Alisha Mweni aus Kenia - und wurde auch Gesamtsiegerin -, bei den Herren siegte Abdi Abdirasak aus Somalia, bei den Kindern holte Chisimdi Nchezor aus Biafra bzw. Nigeria den ersten Platz.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/zehnte-afrikanische-rodelmeisterschaften-in-st-johann-134591869 www.sn.at], 25. Februar 2023</ref> | + | Am [[25. Februar]] [[2023]] fand die zehnte Afrikanischen Rodelmeisterschaft in St. Johann im Pongau statt, genauer beim Hetzenbichl am [[Hahnbaum]]; die Rodelbahn war rund 500 Meter lang. Der Wettbewerb brachte drei strahlende Siegerinnen und Sieger: Bei den Frauen gewann Alisha Mweni aus Kenia - und wurde auch Gesamtsiegerin -, bei den Herren siegte Abdi Abdirasak aus Somalia, bei den Kindern holte Chisimdi Nchezor aus Biafra bzw. Nigeria den ersten Platz.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/zehnte-afrikanische-rodelmeisterschaften-in-st-johann-134591869 www.sn.at], 25. Februar 2023</ref> |
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| | == 2022 == | | == 2022 == |
| − | Erstmals wurden die Afrikanische Rodelmeisterschaften als "Afrikanische Rodel-WM" am [[18. Februar]] [[2022]] auf dem [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] in der [[Stadt Salzburg]] veranstaltet. Es war die neunte Auflage dieser Veranstaltung.<ref>[[Salzburg24.at]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/afrikanische-rodel-wm-heuer-am-gaisberg-117264076 19. Februar 2022]</ref> | + | Erstmals wurde die Afrikanische Rodelmeisterschaft als "Afrikanische Rodel-WM" am [[18. Februar]] [[2022]] auf dem [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] in der [[Stadt Salzburg]] veranstaltet. Es war die neunte Auflage dieser Veranstaltung.<ref>[[Salzburg24.at]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/afrikanische-rodel-wm-heuer-am-gaisberg-117264076 19. Februar 2022]</ref> |
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| | == 2019 == | | == 2019 == |
| − | Die siebten Afrikanischen Rodelmeisterschaften fanden am [[27. Jänner]] [[2019]] statt. Bei den 7. Afrikanischen Rodelweltmeisterschaften in [[Wagrain]]-[[Kleinarl]] (Pongau) jagten 43 Rodler der Bestzeit hinterher. Teilnehmer aus elf Nationen ritterten auf der drei Kilometer langen Strecke um den Sieg. Bei den Damen ging der erste Platz an Fumiluyo Olawummi, und bei der Kinderwertung holte Roland Reiterer mit der Tagesbestzeit den Sieg. [[Bürgermeister der Gemeinde Kleinarl|Bürgermeister]] [[Wolfgang Viehhauser]] ([[ÖVP]]) und Integrationslandesrätin [[Andrea Klambauer]] ([[NEOS]]) übernahmen die Siegerehrung.<ref>Salzburg24.at vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/wagrain-kleinarl-rodelgaudi-bei-7-afrikanischen-rodelmeisterschaften-in-salzburg-64764892 27. Jänner 2019]</ref> | + | Die siebte Afrikanische Rodelmeisterschaft fanden am [[27. Jänner]] [[2019]] statt. Bei den Wettkämpfen in [[Wagrain]]-[[Kleinarl]] (Pongau) jagten 43 Rodler der Bestzeit hinterher. Teilnehmer aus elf Nationen ritterten auf der drei Kilometer langen Strecke um den Sieg. Bei den Damen ging der erste Platz an Fumiluyo Olawummi, und bei der Kinderwertung holte Roland Reiterer mit der Tagesbestzeit den Sieg. [[Bürgermeister der Gemeinde Kleinarl|Bürgermeister]] [[Wolfgang Viehhauser]] ([[ÖVP]]) und Integrationslandesrätin [[Andrea Klambauer]] ([[NEOS]]) übernahmen die Siegerehrung.<ref>Salzburg24.at vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/wagrain-kleinarl-rodelgaudi-bei-7-afrikanischen-rodelmeisterschaften-in-salzburg-64764892 27. Jänner 2019]</ref> |
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| | == 2017 == | | == 2017 == |
| − | Die Afrikanischen Rodelmeisterschaften fanden am [[11. März]] [[2017]] statt. | + | Die Afrikanische Rodelmeisterschaft fand in diesem Jahr am [[11. März]] [[2017]] statt. |
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| | == 2015 == | | == 2015 == |
| − | Sandro Malone vom "Rodelclub Kapverden London" gewann die 3. Afrikanischen Rodelmeisterschaften im [[Raurisertal]], die am [[7. März]] [[2015]] stattfanden. | + | Sandro Malone vom "Rodelclub Kapverden London" gewann die 3. Afrikanische Rodelmeisterschaft im [[Raurisertal]], die am [[7. März]] [[2015]] stattfanden. |
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| − | 35 Teilnehmer aus 16 Staaten Afrikas waren am Samstag, den 7. März, mit dabei. Fast alle hier in Österreich lebend, aus Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Rauris, [[Stuhlfelden]] und [[Bruck an der Großglocknerstraße]]. Und es wurde eine kuriose "Heimniederlage", denn gewonnen hat ausgerechnet der einzige "Ausländer": Malone ist diese Woche als Tourist in Salzburg. "''Und da hab ich per Zufall davon erfahren und mitgemacht. Es hat natürlich geholfen''", lacht der [[England|Londoner]], "''dass ich die letzten Tage genau hier auf dieser Strecke trainiert habe.''" Zweiter wurde der Lokalmatador Pedro Cardoso vom "Rodelclub Angola Rauris", der "Heimalm"-Koch, der den Heimvorteil seines hochgelegenen Arbeitsplatzes an der Rauriser Hochalm nutzen konnte. | + | 35 Teilnehmer aus 16 Staaten Afrikas waren am Samstag, den 7. März, mit dabei. Fast alle hier in Österreich lebend, aus Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Rauris, [[Stuhlfelden]] und [[Bruck an der Großglocknerstraße]]. Und es wurde eine kuriose "Heimniederlage", denn gewonnen hat ausgerechnet der einzige "Ausländer": Malone ist diese Woche als Tourist in Salzburg. "Und da hab ich per Zufall davon erfahren und mitgemacht. Es hat natürlich geholfen", lacht der [[England|Londoner]], "dass ich die letzten Tage genau hier auf dieser Strecke trainiert habe." Zweiter wurde der Lokalmatador Pedro Cardoso vom "Rodelclub Angola Rauris", der "Heimalm"-Koch, der den Heimvorteil seines hochgelegenen Arbeitsplatzes an der Rauriser Hochalm nutzen konnte. |
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| | Bei den Damen gewann die österreichisch-südafrikanische Doppelstaatsbürgerin Aurelie Mayer-Musah. Die Teamwertung ging an das "Team Kapverden-Kamerun". Somit wurden recht Winter-untypische Hymnen gespielt. Die Pokale wurden von [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalpark]]-Referentin [[LH-Stv]]. [[Astrid Rössler]] und dem Salzburger [[Rupertikirtag]]s [[Hanswurst]], dem "Integration und Brauchtum ein großes Anliegen" ist, übergeben. | | Bei den Damen gewann die österreichisch-südafrikanische Doppelstaatsbürgerin Aurelie Mayer-Musah. Die Teamwertung ging an das "Team Kapverden-Kamerun". Somit wurden recht Winter-untypische Hymnen gespielt. Die Pokale wurden von [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalpark]]-Referentin [[LH-Stv]]. [[Astrid Rössler]] und dem Salzburger [[Rupertikirtag]]s [[Hanswurst]], dem "Integration und Brauchtum ein großes Anliegen" ist, übergeben. |
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| | Die Teilnehmer stammten aus Ghana, Dschibuti, Somalia, Kongo, Kamerun, Kenia, Südafrika, Uganda, Marokko und Namibia. | | Die Teilnehmer stammten aus Ghana, Dschibuti, Somalia, Kongo, Kamerun, Kenia, Südafrika, Uganda, Marokko und Namibia. |
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| − | === Die Meisterschaften === | + | === Die Meisterschaft === |
| | Den Titel holte sich Leon Johannes Nicholas Omodo vom "Rodelclub Kenia Salzburg". Er bewältigte die vier Kilometer lange Strecke in 5:18 Minuten. Lokalmatator Pedro Cardoso des "RC Angola Pinzgau", der in Rauris lebt, wurde mit drei Sekunden Rückstand Zweiter. Auf Platz drei kam Bofous Azzedine (RC Marokko Salzburg) mit 5:25 Min. | | Den Titel holte sich Leon Johannes Nicholas Omodo vom "Rodelclub Kenia Salzburg". Er bewältigte die vier Kilometer lange Strecke in 5:18 Minuten. Lokalmatator Pedro Cardoso des "RC Angola Pinzgau", der in Rauris lebt, wurde mit drei Sekunden Rückstand Zweiter. Auf Platz drei kam Bofous Azzedine (RC Marokko Salzburg) mit 5:25 Min. |
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