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| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
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| − | ''S. musculana'' ist bereits in allen Landesteilen verbreitet nachgewiesen worden. Die Höhenverbreitung ist weitgehend durchgängig von rund 380 - 1300 m dokumentiert, Einzelfunde reich sogar bis 2300 m Höhe. Über den natürlichen Lebensraum liegen aus Salzburg bisher aber keine Informationen vor. Razowski (2001) nennt für Mitteleuropa Waldränder, Lichtungen und Gebüsche, aber auch Parkanlagen. Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen in einer Generation im Jahr von Ende April bis August ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). | + | ''S. musculana'' ist bereits in allen Landesteilen verbreitet nachgewiesen worden. Die Höhenverbreitung ist weitgehend durchgängig von rund 380–1 300 [[m ü. A.]] dokumentiert, Einzelfunde reich sogar bis 2300 m Höhe. Über den natürlichen Lebensraum liegen aus Salzburg bisher aber keine Informationen vor. Razowski (2001) nennt für Mitteleuropa Waldränder, Lichtungen und Gebüsche, aber auch Parkanlagen. Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen in einer Generation im Jahr von Ende April bis August ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). |
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| | ==Biologie und Gefährdung== | | ==Biologie und Gefährdung== |
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| − | Über die Lebensweise der Falter oder die Entwicklungsstadien der Art ist aus Salzburg nichts bekannt. Die Raupen sind nach Razowski (2001) aber polyphag und fressen zwischen versponnenen Blättern von ''Rubus'', ''Betula'' (Birken), ''[[Quercus robur]]'' (Eiche), ''[[Picea abies]]'' (Fichte) oder ''Pinus'' (Kiefer). Trotz der weiten Verbreitung im Land kann zur Zeit mangels Daten zur Biologie der Art keine zuverlässige Aussage zur Gefährdungssituation in Salzburg getroffen werden, obwohl eine Gefährdung nicht anzunehmen ist. | + | Über die Lebensweise der Falter oder die Entwicklungsstadien der Art ist aus Salzburg nichts bekannt. Die Raupen sind nach Razowski (2001) aber polyphag und fressen zwischen versponnenen Blättern von ''Rubus'', ''Betula'' ([[Birke]]n), ''[[Quercus robur]]'' (Eiche), ''[[Picea abies]]'' ([[Fichte]]) oder ''Pinus'' ([[Kiefer]]). Trotz der weiten Verbreitung im Land kann zur Zeit mangels Daten zur Biologie der Art keine zuverlässige Aussage zur Gefährdungssituation in Salzburg getroffen werden, obwohl eine Gefährdung nicht anzunehmen ist. |
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| | ==Weiterführende Informationen== | | ==Weiterführende Informationen== |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
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