| − | An dem Wettbewerb für dieses Gedenkzeichen hatten sich 48 österreichische Künstler beteiligt. Sieger wurde Architekt Rudolf Perthen, der Zweitgereihte war Architekt Stefan Simony mit Bildhauer Edwin Grienauer und an dritter Stelle folgte der spätere Erbauer, Clemens Holzmeister. Er erhielt den Auftrag deshalb, weil Holzmeister mit Dollfuß in persönlicher Beziehung stand und Dollfuß die endgültige Auswahl oblag. Am [[4. Mai]] [[1935]], also nur drei Monate vor der Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße, wurde vom dann tagenden Preisgericht die Errichtung des Gedenkzeichens beschlossen. Die Errichtung war erst kurz vor Eröffnung der Straße am [[3. August]] [[1935]], wie aus einem Bild hervor geht, das [[Franz Wallack]], der Erbauer der Straße, am [[16. Juli]] 1935 machte.<ref>[[Georg Rigele]]: "[[Großglockner Hochalpenstraße: Zur Geschichte eines österreichischen Monuments]]", Seite 267</ref> | + | An dem Wettbewerb für dieses Gedenkzeichen hatten sich 48 österreichische Künstler beteiligt. Sieger wurde Architekt Rudolf Perthen, der Zweitgereihte war Architekt Stefan Simony mit Bildhauer Edwin Grienauer und an dritter Stelle folgte der spätere Erbauer, Clemens Holzmeister. Holzmeister erhielt den Auftrag deshalb, weil er mit Bundeskanzler Dollfuß in persönlicher Beziehung gestanden hatte, was für Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]], dem die endgültige Auswahl oblag, ausschlaggebend war. Zuvor hatte aber Holzmeister in seiner Funktion als Präsident der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs die Jury-Entscheidung erfolgreich angefochten. Am [[4. Mai]] [[1935]], also nur drei Monate vor der Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße, tagte das Preisgericht. Anschließend traf Schuschnigg die Entscheidung zur Errichtung des Gedenkzeichens. Es kam damals auch die Bezeichnung "Dollfußkapelle" auf. |
| | + | Die Errichtung war dann erst kurz vor Eröffnung der Straße am [[3. August]] [[1935]], wie aus einem Bild hervor geht, das [[Franz Wallack]], der Erbauer der Straße, am [[16. Juli]] 1935 machte.<ref>[[Georg Rigele]]: "[[Großglockner Hochalpenstraße: Zur Geschichte eines österreichischen Monuments]]", Seite 267</ref> |