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Jakob Gruchmann stammt aus [[Hallwang]] und begann bereits in seiner frühen Kindheit zu musizieren (u. a. Akkordeon, Horn, Orgel). Nach der Matura am [[Musisches Gymnasium Salzburg|Musischen Gymnasium]] studierte er an der [[Universität Mozarteum]] und an der Kunstuniversität Graz Komposition bei [[Alexander Müllenbach]], Gerd Kühr und Johannes Maria Staud sowie Musiktheorie bei [[Ernst Ludwig Leitner]], Christian Utz und [[Franz Zaunschirm]]. Meisterklassen bei Bernhard Gander, Frédéric Durieux, Georg Friedrich Haas, José Manuel López López, Kurt Schwertsik, [[Wolfgang Rihm]] und Yann Robin rundeten seine universitäre Ausbildung ab. Er erhielt Auszeichnungen und Preise sowie einige Musikstipendien. 2014 übernahm Gruchmann den Aufbau und die Leitung einer Kompositionsklasse als Professor am Kärntner Landeskonservatorium (heute Gustav Mahler Privatuniversität für Musik) in Klagenfurt am Wörthersee, wo er seit 2021 auch Vizerektor ist.
 
Jakob Gruchmann stammt aus [[Hallwang]] und begann bereits in seiner frühen Kindheit zu musizieren (u. a. Akkordeon, Horn, Orgel). Nach der Matura am [[Musisches Gymnasium Salzburg|Musischen Gymnasium]] studierte er an der [[Universität Mozarteum]] und an der Kunstuniversität Graz Komposition bei [[Alexander Müllenbach]], Gerd Kühr und Johannes Maria Staud sowie Musiktheorie bei [[Ernst Ludwig Leitner]], Christian Utz und [[Franz Zaunschirm]]. Meisterklassen bei Bernhard Gander, Frédéric Durieux, Georg Friedrich Haas, José Manuel López López, Kurt Schwertsik, [[Wolfgang Rihm]] und Yann Robin rundeten seine universitäre Ausbildung ab. Er erhielt Auszeichnungen und Preise sowie einige Musikstipendien. 2014 übernahm Gruchmann den Aufbau und die Leitung einer Kompositionsklasse als Professor am Kärntner Landeskonservatorium (heute Gustav Mahler Privatuniversität für Musik) in Klagenfurt am Wörthersee, wo er seit 2021 auch Vizerektor ist.
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Auftragswerke u. a. für die Alte Schmiede Wien, die Bayerische Landesausstellung, das Brucknerhaus Linz, die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die Jeunesse Wien, das [[Mozarteumorchester Salzburg]], das [[PalmKlang|PalmKlang Festival]], das [[Salzburger Landestheater]], die Stadt Graz, das Symphonieorchester Vorarlberg, das Theater Krefeld Mönchengladbach, den west-östlichen Divan und das Wien-Berlin Brass Quintett.  
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Auftragswerke u. a. für die Alte Schmiede Wien, [[Aspekte Salzburg]], die Bayerische Landesausstellung, das Brucknerhaus Linz, die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die Jeunesse Wien, das [[Mozarteumorchester Salzburg]], das [[PalmKlang|PalmKlang Festival]], das [[Salzburger Landestheater]], die Stadt Graz, das Symphonieorchester Vorarlberg, das Theater Krefeld Mönchengladbach, den west-östlichen Divan und das Wien-Berlin Brass Quintett.  
    
Bekannte Interpreten seiner Werke sind die [[Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg]], das Ensemble BachWerkVokal, das Ensemble "die reihe", das ensemble minui, das Ensemble Pro Brass, Imusicapella, das Lebanese Philharmonic Orchestra, das [[Mozarteum Orchester|Mozarteumorchester Salzburg]], das NAMES Ensemble, das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], das Quatuor Tana, das Symphonieorchester Vorarlberg, The Van Swietens, das Tokyo Philharmonic Orchestra, die Vienna Brass Connection, das Wiener Jeunesse Orchester, die Wiener Sängerknaben und das Zahir Ensemble sowie Musiker wie Alexandra Lubchansky, Christa Ratzenböck, Christoph Sietzen, Helmut Fuchs, Frank Stadler, Irmgard Messin, [[Josef Steinböck]], [[Matthias Schorn]], Maurice Steger, [[Rupert Struber]], [[Rafael Fingerlos]], Seda Röder und Thomas Lechner.  
 
Bekannte Interpreten seiner Werke sind die [[Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg]], das Ensemble BachWerkVokal, das Ensemble "die reihe", das ensemble minui, das Ensemble Pro Brass, Imusicapella, das Lebanese Philharmonic Orchestra, das [[Mozarteum Orchester|Mozarteumorchester Salzburg]], das NAMES Ensemble, das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], das Quatuor Tana, das Symphonieorchester Vorarlberg, The Van Swietens, das Tokyo Philharmonic Orchestra, die Vienna Brass Connection, das Wiener Jeunesse Orchester, die Wiener Sängerknaben und das Zahir Ensemble sowie Musiker wie Alexandra Lubchansky, Christa Ratzenböck, Christoph Sietzen, Helmut Fuchs, Frank Stadler, Irmgard Messin, [[Josef Steinböck]], [[Matthias Schorn]], Maurice Steger, [[Rupert Struber]], [[Rafael Fingerlos]], Seda Röder und Thomas Lechner.  
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u. a. [[Salzburger Blasmusikverband]], austrian arts sessions, Chorakademie Kärnten, konfrontationen6 beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst, CMA Carinthische Musikakademie Stift Ossiach, OrchesterCamp [[Zederhaus]], [[Stille-Nacht-Museum Arnsdorf]], [[Allgemeine Sonderschule St. Anton]], Volksschulen [[Volksschule Hallwang|Hallwang]] und  [[Volksschule Saalfelden I|Saalfelden]], [[Musikum|Musikum Salzburg]], Conservatorio statale "Tomadini" di Udine, Yong Siew Toh Conservatory of Music der National University of Singapore, Universität Mozarteum Salzburg;
 
u. a. [[Salzburger Blasmusikverband]], austrian arts sessions, Chorakademie Kärnten, konfrontationen6 beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst, CMA Carinthische Musikakademie Stift Ossiach, OrchesterCamp [[Zederhaus]], [[Stille-Nacht-Museum Arnsdorf]], [[Allgemeine Sonderschule St. Anton]], Volksschulen [[Volksschule Hallwang|Hallwang]] und  [[Volksschule Saalfelden I|Saalfelden]], [[Musikum|Musikum Salzburg]], Conservatorio statale "Tomadini" di Udine, Yong Siew Toh Conservatory of Music der National University of Singapore, Universität Mozarteum Salzburg;
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== Werke ==
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== Werke und Projekte ==
 
[[Datei:Jakob Gruchmann nach der Preisverleihung.jpg|thumb|Bei der Verleihung des Musikstipendiums, 2012]]
 
[[Datei:Jakob Gruchmann nach der Preisverleihung.jpg|thumb|Bei der Verleihung des Musikstipendiums, 2012]]
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Viele seiner frühen Werke wurden u. a. von Salzburger Dirigenten wie [[Christian Hörbiger]], [[Johann Ebner (Landeskapellmeister)|Hans Ebner]] und [[Lorenz Wagenhofer]] durch viele renommierte Salzburger Gruppierungen wie z.B. das ''accio piano trio'', den [[KammerChor KlangsCala]] oder die [[Sinfonietta da Camera Salzburg]] mit [[Wilhelm Schwaiger junior|Willi Schwaiger]] als Solist zur Aufführung gebracht.  
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2019 erhielt er ein Aufenthaltsstipendium an der Kompositionsakademie „ARCO“ am GMEM (Centre National de Création Musicale) in Marseille, wo er eine Meisterklasse bei Frédéric Durieux und Yann Robin besuchte.<ref>[https://db.musicaustria.at/node/185137 https://db.musicaustria.at/node/185137], abgefragt am 17. Jänner 2024</ref>
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Als Auftraggeber zu erwähnen sind auch viele Salzburger Institutionen wie u. a. [[Akzente Salzburg]], [[Aspekte Salzburg]], [[Radio Salzburg]], Salzkammergut Mozartfestival u.v.m.
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2020 erhielt er den 2. Preis für sein Werk „Traumisolation“ beim Sondershäuser Kompositionswettbewerb Thüringen,<ref>[https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=277628 www.nnz-online.de], abgefragt am 17. Jänner 2024</ref> 2021 den 3. Preis beim Toru Takemitsu Composition Award für sein Orchesterstück „TEHOM“, welches vom Tokyo Philharmonic Orchestra uraufgeführt wurde.<ref>[https://www.operacity.jp/en/concert/award/result/result2021/ www.operacity.jp], abgefragt am 17. Jänner 2024</ref>
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Bisher mehr als 100 Werke für die unterschiedlichsten Besetzungen (Kammermusik, Solokonzerte, Orchester- und Bläsermusik, Chorwerke, Elektronische Musik) sowie eine große Anzahl weiterer Stücke didaktischer und angewandter Musik sowie Bearbeitungen und Arrangements.
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2021 hielt er einen musikanalytischen Vortrag im Archiv der Zeitgenossen anlässlich des 95. Geburtstags von Friedrich Cerha über dessen Hölderlin-Fragmente.<ref>[https://www.archivderzeitgenossen.at/details/?tx_dimpraterevents_pratereventsfrontend%5Bevent%5D=47&cHash=6b8ac9e3d5a79be69eae27bf544320e3 www.archivderzeitgenossen.at], abgefragt am 17. Jänner 2024</ref> Im selben Jahr schrieb er gemeinsam mit Karlheinz Essl, Tanja Elisa Glinsner und Till Alexander Körber die Kollektivkomposition „TAU – Zeichen des Umbruchs“ zu Bildern von Valentin Oman.<ref>[https://www.essl.at/works/TAU.html www.essl.at], abgefragt am 17. Jänner 2024</ref>
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Im Orchesterkonzert des „texte & töne“ Festivals im November 2021 standen Gruchmanns von Angela Lehners unveröffentlichten Mallorca Miniaturen inspirierten „Caminata“ gemeinsam mit Sarah Nemtsovs „Treppen im Meer“ und Tristan Murails „De pays et d´hommes étranges“ am Programm.<ref>[https://vorarlberg.orf.at/studio/stories/3128380/ https://vorarlberg.orf.at], abgerufen am 17. Jänner 2024</ref>
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2022 kam es zur szenischen Installation von Gruchmanns Ergänzung der verschollenen Markus-Passion von Johann Sebastian Bach in der [[Kollegienkirche Salzburg]] als Raumkomposition.<ref>[https://www.sn.at/kultur/musik/neue-klaenge-beleben-bachs-markuspassion-119823691 www.sn.at], abgerufen am 17. Jänner 2024</ref> Ebenso orchestrierte Gruchmann 2022 für das Mozarteumorchester Salzburg die Fugue und Toccata aus Maurice Ravels „Le Tombeau de Couperin“.<ref>[https://www.mozarteumorchester-freunde.at/veranstaltungen/sonntagsmatinee-5-minasi-hadelich/ www.mozarteumorchester-freunde.at], abgerufen am 17. Jänner 2024</ref>
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=== Werkliste (Auswahl) ===
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Bisher mehr als 100 Werke für die unterschiedlichsten Besetzungen (Kammermusik, Solokonzerte, Orchester- und Bläsermusik, Chorwerke, Elektronische Musik), eine große Anzahl weiterer Stücke didaktischer und angewandter Musik sowie Bearbeitungen und Arrangements:
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=== Auswahl einiger Kompositionen Gruchmanns ===
   
* <i>Der Wicht vom Untersberg</i> für Horn und Klavier (2006)
 
* <i>Der Wicht vom Untersberg</i> für Horn und Klavier (2006)
 
* <i>Rumpelstilzchen</i> für Sprecher und Violine (2007)
 
* <i>Rumpelstilzchen</i> für Sprecher und Violine (2007)

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