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Am [[12. März]] [[1931]] reiste er von Wien zur Baustelle der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Anfangs stieß er auf Ablehnung wie zum Beispiel, als er den Versehgang bei einem jungen
 
Am [[12. März]] [[1931]] reiste er von Wien zur Baustelle der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Anfangs stieß er auf Ablehnung wie zum Beispiel, als er den Versehgang bei einem jungen
Mineur machte, der von einem herabstürzenden Felsblock tödlich getroffen wurde. Auf der Baustelle gab es trotz der hohen Arbeiterzahl keinen Arzt wie auch "die sanitären Vorkeh-
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Mineur machte, der von einem herabstürzenden Felsblock tödlich getroffen wurde. Auf der Baustelle gab es trotz der hohen Arbeiterzahl keinen Arzt wie auch "die sanitären Vorkehrungen ließen viel zu wünschen übrig"<ref>Zitat Quelle Kalasantiner Blätter, 2/2000: "Der Glockner-Pfarrer", Seite 21</ref> Da auch gerade die politische Lage in Österreich von den Kommunisten angeheizt war, ließen die Arbeiter ihre Wut am Seelsorger aus und er musste wüste Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Bei der Trauerkundgebung und dann abends bei der Betriebsversammlung wurde die Ingenieure Arbeitermörder genannt und gegenüber dem Seelsorger rief man die Forderung nach einem Arzt, einen Pfarrer bräuchten sie nicht.
rungen ließen viel zu wünschen übrig"<ref>Zitat Quelle Kalasantiner Blätter, 2/2000: "Der Glockner-Pfarrer", Seite 21</ref> Da auch gerade die politische Lage in Österreich von den Kommunisten angeheizt war, ließen die Arbeiter ihre Wut am Seelsorger aus und er musste wüste Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Bei der Trauerkundgebung und dann abends bei der Betriebsversammlung wurde die Ingenieure Arbeitermörder genannt und gegenüber dem Seelsorger rief man die Forderung nach einem Arzt, einen Pfarrer bräuchten sie nicht.
      
Der Widerstand gegen Stiletz änderte sich aber dann schon bald. Bei seiner Grabrede hatte Stiletz darauf hingewiesen, dass die Angehörigen als erstes danach gefragt hatten, ob der
 
Der Widerstand gegen Stiletz änderte sich aber dann schon bald. Bei seiner Grabrede hatte Stiletz darauf hingewiesen, dass die Angehörigen als erstes danach gefragt hatten, ob der

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