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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Um [[1400]] soll an der Stelle des heutigen Schlosses ein erster, von den [[Haunsperger]]n errichteter, Wehrbau gestanden sein. [[Michael Haunsberger]] ist der erste bekannte Besitzer aus diesem Geschlecht, welches seinen Namen von der ehemaligen [[Burg der Haunsperger|Burg Haunsberg]] bei [[Nußdorf am Haunsberg]] hatte. Dieser Michael Haunsberger, "''zu Oberalm und Goldenstein''", der im Jahre [[1388]] urkundete, besaß nicht nur Goldenstein sondern auch den Sitz [[Oberalm]] ([[Schloss Haunsperg]]), der durch das Haunsperger Geschlecht später den Namen ''Haunsperg'' bekam. | + | Um [[1400]] soll an der Stelle des heutigen Schlosses ein erster, von den [[Haunsperger]]n errichteter, Wehrbau gestanden sein. [[Michael Haunsberger]] ist der erste bekannte Besitzer aus diesem Geschlecht, welches seinen Namen von der ehemaligen [[Burg der Haunsperger|Burg Haunsberg]] bei [[Nußdorf am Haunsberg]] hatte. Dieser Michael Haunsberger, "zu Oberalm und Goldenstein", der im Jahre [[1388]] urkundete, besaß nicht nur Goldenstein sondern auch den Sitz [[Oberalm]] ([[Schloss Haunsperg]]), der durch das Haunsperger Geschlecht später den Namen ''Haunsperg'' bekam. |
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| | Beim Bau des [[Schloss Hellbrunn|Schlosses Hellbrunn]] und seines [[Schlosspark Hellbrunn|fürstlichen Gartens]] erhielt [[Hellbrunn]] drei Hauptachsen: Die Schlossachse die über den [[Fürstenweg (Salzburg)|Fürstenweg]] zur [[Salzach]] führt, die Schlossgartenachse, die auf Schloss Goldenstein hin zeigt und die Achse [[Hellbrunner Allee]], welche vom [[Wasserschloss Freisaal]] zum [[Wasserschloss Anif]] hin weist. Diese Schlossgartenachse nach Goldenstein wurde um [[1730]] durch den Hofgärtner [[Franz Anton Danreiter]] mit einer Anlage einer [[Fichte]]<nowiki>nallee</nowiki> noch stärker betont. Innerhalb des angrenzenden Auwaldses ist diese Achse als schmaler unbestockter "Durchschlag" gut erkennbar. | | Beim Bau des [[Schloss Hellbrunn|Schlosses Hellbrunn]] und seines [[Schlosspark Hellbrunn|fürstlichen Gartens]] erhielt [[Hellbrunn]] drei Hauptachsen: Die Schlossachse die über den [[Fürstenweg (Salzburg)|Fürstenweg]] zur [[Salzach]] führt, die Schlossgartenachse, die auf Schloss Goldenstein hin zeigt und die Achse [[Hellbrunner Allee]], welche vom [[Wasserschloss Freisaal]] zum [[Wasserschloss Anif]] hin weist. Diese Schlossgartenachse nach Goldenstein wurde um [[1730]] durch den Hofgärtner [[Franz Anton Danreiter]] mit einer Anlage einer [[Fichte]]<nowiki>nallee</nowiki> noch stärker betont. Innerhalb des angrenzenden Auwaldses ist diese Achse als schmaler unbestockter "Durchschlag" gut erkennbar. |
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| | [[1711]] erwarb das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] unter [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Placidus Mayrhauser]] das Schloss als Sommerresidenz. Während des restlichen Jahres diente es zur Verwaltung umliegender landwirtschaftlicher Gründe. Vom Schloss aus hatte man seinerzeit auch noch einen herrlichen Blick auf die Gartenanlage des [[Schloss Hellbrunn|Schlosses Hellbrunn]]. In dieser Zeit war auch [[Michael Haydn]] gern und oft gesehener Gast auf Schloss Goldenstein, er musizierte hier auch<ref>Quelle - eine Tafel am Eingang zum Schloss</ref>. | | [[1711]] erwarb das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] unter [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Placidus Mayrhauser]] das Schloss als Sommerresidenz. Während des restlichen Jahres diente es zur Verwaltung umliegender landwirtschaftlicher Gründe. Vom Schloss aus hatte man seinerzeit auch noch einen herrlichen Blick auf die Gartenanlage des [[Schloss Hellbrunn|Schlosses Hellbrunn]]. In dieser Zeit war auch [[Michael Haydn]] gern und oft gesehener Gast auf Schloss Goldenstein, er musizierte hier auch<ref>Quelle - eine Tafel am Eingang zum Schloss</ref>. |
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| − | [[1877]] stellten die Benediktiner unter Abt [[Romuald Horner]] das Gebäude den Augustiner Chorfrauen, die infolge des deutschen Kulturkampfes unter Bismarck nach Salzburg geflohen waren, zur Verfügung. Nach Renovierung und Ausbau des Gebäudes eröffneten diese [[1878]] im Schloss eine Privat-Volksschule mit Internat. | + | [[1877]] stellten die Benediktiner unter Abt [[Romuald Horner]] das Gebäude den [[Augustiner-Chorfrauen|Augustiner Chorfrauen]], die infolge des deutschen Kulturkampfes unter Bismarck nach Salzburg geflohen waren, zur Verfügung. Nach Renovierung und Ausbau des Gebäudes eröffneten diese [[1878]] im Schloss eine Privat-Volksschule mit Internat. |
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| | == Schule im Schloss == | | == Schule im Schloss == |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |
| | {{Bildkat}} | | {{Bildkat}} |
| − | ==Weblink== | + | == Weblink == |
| − | {{Homepage|http://www.goldenstein.at}}
| + | * Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.75919&mlon=13.08136#map=17/47.75919/13.08136 www.openstreetmap.org] |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | {{Homepage|http://www.hs-goldenstein.salzburg.at/html/}}
| + | * [http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=630 www.burgen-austria.com] |
| − | *[[Salzburger Nachrichten]] | |
| − | *Land Salzburg [http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/kultur/burgen/goldenstein.htm www.salzburg.gv.at]
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| | {{Quelle St. Peter}} | | {{Quelle St. Peter}} |
| | * [[Rehlingen]]-Artikel | | * [[Rehlingen]]-Artikel |
| | + | * "[[Salzburger Nachrichten]]" |
| | + | * [[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)]], Band 2, Seite 38f |
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| | ==Einzelnachweis== | | ==Einzelnachweis== |