| | Woher das Wort "Wasser" stammt, über den Salzburger Wasserhaushalt und das [[Trinkwasser]] sind Inhalte eines weiteren Kapitels. Soweit über die ersten rund 90 Seiten des Buches. Die folgenden rund 110 Seiten beschäftigen sich dann mit "Kurtourismus und Gesundheitspilger" in Stadt und Land Salzburg: [[Aigen]] in der heutigen Stadt Salzburg, zählte zu den ältesten Kurorten des Landes, 34 kalte und warme Heilquellen gab es um 1820, darunter das Frauenbad zu [[Söllheim]] ([[Hallwang]]), Baden und [[Wallfahrt]]en zur heiligen Margarethe – [[Bad Schwarzenbach]] in [[Uttendorf]], [[Bad Stocking]] in [[Saalfelden]] oder die Solequelle an der [[Pfannhauswand]] in [[Unken]] – der Sauerbrunnen beim Meislgut, seien hier stellvertretend erwähnt. Natürlich werden auch die Moorbäder ausführlich beschrieben wie das [[Marienbad]] oder der Kurbetrieb in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]]-[[Aug]]. Das letzte Kapitel dieses zweiten Buchteils beschäftigt sich mit Schwimmbädern: eine "Ausmittlung eines Schwimmbades" ([[1823]]) vom damaligen [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgermeister]] [[Anton von Heffter]] sowie eine Badeordnung aus demselben Jahr kann man lesen, über[[ Vinzenz Priessnitz]], einem schlesischen Wasserdoktor und die [[Krimmler Wasserfälle]] als "Heilmittel gegen Stadtleben und Empfindelei" (Letzteres aus der [[Stiftsbibliothek St. Peter]]), über das [[Kurhotel Stern]] in [[Hallein]], Schwimmen im [[Zeller See]] im [[Pinzgau]], über das erste, architektonisch bemerkenswerte, nicht mehr bestehende [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] und vieles andere mehr. | | Woher das Wort "Wasser" stammt, über den Salzburger Wasserhaushalt und das [[Trinkwasser]] sind Inhalte eines weiteren Kapitels. Soweit über die ersten rund 90 Seiten des Buches. Die folgenden rund 110 Seiten beschäftigen sich dann mit "Kurtourismus und Gesundheitspilger" in Stadt und Land Salzburg: [[Aigen]] in der heutigen Stadt Salzburg, zählte zu den ältesten Kurorten des Landes, 34 kalte und warme Heilquellen gab es um 1820, darunter das Frauenbad zu [[Söllheim]] ([[Hallwang]]), Baden und [[Wallfahrt]]en zur heiligen Margarethe – [[Bad Schwarzenbach]] in [[Uttendorf]], [[Bad Stocking]] in [[Saalfelden]] oder die Solequelle an der [[Pfannhauswand]] in [[Unken]] – der Sauerbrunnen beim Meislgut, seien hier stellvertretend erwähnt. Natürlich werden auch die Moorbäder ausführlich beschrieben wie das [[Marienbad]] oder der Kurbetrieb in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]]-[[Aug]]. Das letzte Kapitel dieses zweiten Buchteils beschäftigt sich mit Schwimmbädern: eine "Ausmittlung eines Schwimmbades" ([[1823]]) vom damaligen [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgermeister]] [[Anton von Heffter]] sowie eine Badeordnung aus demselben Jahr kann man lesen, über[[ Vinzenz Priessnitz]], einem schlesischen Wasserdoktor und die [[Krimmler Wasserfälle]] als "Heilmittel gegen Stadtleben und Empfindelei" (Letzteres aus der [[Stiftsbibliothek St. Peter]]), über das [[Kurhotel Stern]] in [[Hallein]], Schwimmen im [[Zeller See]] im [[Pinzgau]], über das erste, architektonisch bemerkenswerte, nicht mehr bestehende [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] und vieles andere mehr. |
| − | Was Gertraud Steiner in diesem Buch zusammengetragen hat, ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Salzburgs und in gewisser Hinsicht wohl auch Grundlagenforschung zum Thema [[Fremdenverkehr]] in Salzburg. All dieses Wissen untermauert sie mit einem Literaturverzeichnis, das mehr als 100 Werke enthält, u.a. von Univ.-Prof. Dr. [[Heinz Dopsch]], dem Historiker [[Herbert Klein]], [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]], [[August Rettenbacher]], [[Joseph Reisigl]], [[Franz Valentin Zillner]] und anderen; weil ich doch immer ein wenig kritisch bin: ein Stichwörterverzeichnis, das leider fehlt, wäre dann noch "das Tüpferl am i" gewesen. | + | Was Gertraud Steiner in diesem Buch zusammengetragen hat, ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Salzburgs und in gewisser Hinsicht wohl auch Grundlagenforschung zum Thema [[Fremdenverkehr]] in Salzburg. All dieses Wissen untermauert sie mit einem Literaturverzeichnis, das mehr als 100 Werke enthält, u. a. von Univ.-Prof. Dr. [[Heinz Dopsch]], dem Historiker [[Herbert Klein]], [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]], [[August Rettenbacher]], [[Joseph Reisigl]], [[Franz Valentin Zillner]] und anderen; weil ich doch immer ein wenig kritisch bin: ein Stichwörterverzeichnis, das leider fehlt, wäre dann noch "das Tüpferl am i" gewesen. |
| | Eines der besten geschichtlichen Fachbücher Salzburgs, das ich bisher gelesen habe und aufgrund der zahlreichen historischen Abbildungen und Fotografien ein wirklich lesens- und sehenswertes Buch. | | Eines der besten geschichtlichen Fachbücher Salzburgs, das ich bisher gelesen habe und aufgrund der zahlreichen historischen Abbildungen und Fotografien ein wirklich lesens- und sehenswertes Buch. |