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[[1799]] schloss Joseph von Lasser das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium in Salzburg]] ab. Im Jahr zuvor in der ersten Rhetorik Klasse war seine beste Platzierung ein fünfter Platz im lateinischen Briefstil.<ref>ASP Catalogus Studiosorum qui in Gynmnasio (…) 1798</ref>  
 
[[1799]] schloss Joseph von Lasser das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium in Salzburg]] ab. Im Jahr zuvor in der ersten Rhetorik Klasse war seine beste Platzierung ein fünfter Platz im lateinischen Briefstil.<ref>ASP Catalogus Studiosorum qui in Gynmnasio (…) 1798</ref>  
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Dem heilkundigen Studium widmete er sich sieben Jahre hindurch an den Universitäten zu Innsbruck, Würzburg und [[Wien]]. Nach seiner Rückkehr ins Vaterland im Jahr [[1809]] wurde er von der damaligen provisorischen [[Landesregierung]] zu Salzburg als Substitut des "für seinen Dienst unfähigen Stadtphysikus Doktor [[Michael Steinhauser|Steinhauser]]" verwendet und ihm die ärztliche Besorgung des Zuchthauses, der [[Festung Hohensalzburg|Festung]]<nowiki>skranken</nowiki>, sowie der Kranken des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals]] in Salzburg anvertraut. Immer wieder wurde er beim Ausbruch von Epidemien und Epizootien eingesetzt. im August des Jahres [[1810]] wurde ihm auch durch Doktor [[Joseph von Barisani|Barisani]] die ärztliche Besorgung des [[St. Johanns-Spital|St. Johanns-Spitals]] in Salzburg übertragen.
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Dem heilkundigen Studium widmete er sich sieben Jahre hindurch an den Universitäten zu Innsbruck, Würzburg und [[Wien]]. Für 1803 gibt es im Matrikelbuch der Universität Würzburg die eigenhändige Eintragung.
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[[Datei:1803 lasser.jpg|mini|eigenhändige Eintragung Joseph von Lasser in das Matrikenbuch der Universität Würzburg<ref>http://vb.uni-wuerzburg.de/ub/mchfm22_97217219/pages/mchfm22_97217219/562.html</ref>]]
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Nach seiner Rückkehr ins Vaterland im Jahr [[1809]] wurde er von der damaligen provisorischen [[Landesregierung]] zu Salzburg als Substitut des "für seinen Dienst unfähigen Stadtphysikus Doktor [[Michael Steinhauser|Steinhauser]]" verwendet und ihm die ärztliche Besorgung des Zuchthauses, der [[Festung Hohensalzburg|Festung]]<nowiki>skranken</nowiki>, sowie der Kranken des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals]] in Salzburg anvertraut. Immer wieder wurde er beim Ausbruch von Epidemien und Epizootien eingesetzt. im August des Jahres [[1810]] wurde ihm auch durch Doktor [[Joseph von Barisani|Barisani]] die ärztliche Besorgung des [[St. Johanns-Spital|St. Johanns-Spitals]] in Salzburg übertragen.
    
im Jahr [[1811]] und unterzog er sich der, von der Königlich [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischen Regierung]] gesetzlich vorgeschriebenen ärztlichen Konkursprüfung. Nach dieser mit Zufriedenheit zurückgelegten Prüfung wurde ihm abermals unter der Oberleitung des Doktors [[Alois Weißenbach|Alois Weissenbach]] die ärztliche Besorgung des Sankt Johanns Spitales in Salzburg übertragen, wo er nach der Ernennung des Königlich bayerischen Obermedizinalrates Doktor Jacobi zum dirigierenden Arzt des erwähnten Spitals die Dienste als Arzt bis zum Jahr [[1814]] versah. Im Jahr [[1814]] wurde er als Landgerichts Physikus in [[Frankenmarkt]] im [[Hausruckviertel]] definitiv angestellt, in welcher [[Bezirksärzte in Tamsweg|definitiven Eigenschaft]] er im Jahr [[1816]] nach [[Tamsweg]] im [[Lungau]] versetzt worden ist. Der dahin berufene Arzt Doktor Bacher hatte sich wegen "vorgerücktem Alter und Kränklichkeit" diese Stelle verbeten und das Physikat Frankenmarkt angestrebt. Allerdings wollte auch Joseph von Lasser nicht in Tamsweg bleiben und bat unter Vorlage eine ärztlichen Zeugnisses über seinen Gesundheitszustand im Alter von 37 Jahren "in eine mildere Gegend" als Distriktarzt versetzt zu werden. Letztendlich wurde die Stelle in Tamsweg Dr. [[Karl Maffei]] übertragen, "welcher unter den Landgerichtlichen Ärzten der jüngste und bei vollkommenen Kräften sei".  
 
im Jahr [[1811]] und unterzog er sich der, von der Königlich [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischen Regierung]] gesetzlich vorgeschriebenen ärztlichen Konkursprüfung. Nach dieser mit Zufriedenheit zurückgelegten Prüfung wurde ihm abermals unter der Oberleitung des Doktors [[Alois Weißenbach|Alois Weissenbach]] die ärztliche Besorgung des Sankt Johanns Spitales in Salzburg übertragen, wo er nach der Ernennung des Königlich bayerischen Obermedizinalrates Doktor Jacobi zum dirigierenden Arzt des erwähnten Spitals die Dienste als Arzt bis zum Jahr [[1814]] versah. Im Jahr [[1814]] wurde er als Landgerichts Physikus in [[Frankenmarkt]] im [[Hausruckviertel]] definitiv angestellt, in welcher [[Bezirksärzte in Tamsweg|definitiven Eigenschaft]] er im Jahr [[1816]] nach [[Tamsweg]] im [[Lungau]] versetzt worden ist. Der dahin berufene Arzt Doktor Bacher hatte sich wegen "vorgerücktem Alter und Kränklichkeit" diese Stelle verbeten und das Physikat Frankenmarkt angestrebt. Allerdings wollte auch Joseph von Lasser nicht in Tamsweg bleiben und bat unter Vorlage eine ärztlichen Zeugnisses über seinen Gesundheitszustand im Alter von 37 Jahren "in eine mildere Gegend" als Distriktarzt versetzt zu werden. Letztendlich wurde die Stelle in Tamsweg Dr. [[Karl Maffei]] übertragen, "welcher unter den Landgerichtlichen Ärzten der jüngste und bei vollkommenen Kräften sei".  

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