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Ignaz von Kürsinger war der Sohn des gleichnamigen k.k. Bezirksrichters von Ried im Innkreis, Regierungsrat Ignaz Edler von Kürsinger und seiner Frau Anna Maria, geborene von Lier. Der Leiter des [[Pfleggericht Tamsweg|Pfleggerichts]] [[Tamsweg]], [[Carl von Kürsinger]] (* 1797; † 1849), ist sein Bruder.
 
Ignaz von Kürsinger war der Sohn des gleichnamigen k.k. Bezirksrichters von Ried im Innkreis, Regierungsrat Ignaz Edler von Kürsinger und seiner Frau Anna Maria, geborene von Lier. Der Leiter des [[Pfleggericht Tamsweg|Pfleggerichts]] [[Tamsweg]], [[Carl von Kürsinger]] (* 1797; † 1849), ist sein Bruder.
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Von [[1815]] bis [[1819]] studierte er in Wien Rechts- und Kameralwissenschaften und absolvierte dann sein Konzeptionspraktikum im Mühlkreis, dann in Linz (Oberösterreich). Von [[1824]] bis 1825 war er am Pflegegericht in Obernberg, ab [[1825]] am Pflegegericht in [[Braunau]], wo er Mitbegründer eines ''Krankenhauses für Gesellen'' wurde, dann ab [[1829]] in [[Mauerkirchen]] tätig, ab [[1832]] als Amtsleiter. [[1833]] wurde er provisorischer Leiter des [[Bezirksgericht Thalgau|Pflegegerichts Thalgau]], ab 1833 bis 1834 Leiter des [[Pfleggericht Goldegg|Pfleggerichts Goldegg]]. Von [[1834]] bis 1842 war er Pfleger I. Klasse am [[Pfleggericht Mittersill]] und wird auch ''Landesvater des [[Pinzgau]]s'' genannt. Ab [[1842]] war er Leiter des Pfleggerichts in Schärding und gründete dort 1842 ein ''Krankenhaus für Gesellen''. Von 1844 bis 1848 war er vom Amt suspendiert. Ab [[1847]] lebte er in der [[Stadt Salzburg]]. Nach der Aufhebung seiner Suspendierung war er vom [[18. Mai]] [[1848]] bis zum [[19. April]] [[1949]] Abgeordneter der Nationalversammlung in Frankfurt ([[Deutschland]]) und lebte von [[1848]] bis 1850 als ''Pfleger a.D.'' in Salzburg. Von [[1850]] bis 1858 war er Redakteur der amtlichen [[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Zeitung]]. [[1858]] trat er in den Ruhestand, den er in Salzburg und [[Tamsweg]] verbrachte.
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Von [[1815]] bis [[1819]] studierte er in Wien Rechts- und Kameralwissenschaften und absolvierte dann sein Konzeptionspraktikum im Mühlkreis, dann in Linz (Oberösterreich). Von [[1824]] bis 1825 war er am Pflegegericht in Obernberg, ab [[1825]] am Pflegegericht in [[Braunau]], wo er Mitbegründer eines ''Krankenhauses für Gesellen'' wurde, dann ab [[1829]] in [[Mauerkirchen]] tätig, ab [[1832]] als Amtsleiter. [[1833]] wurde er provisorischer Leiter des [[Bezirksgericht Thalgau|Pflegegerichts Thalgau]], ab 1833 bis 1834 Leiter des [[Pfleggericht Goldegg|Pfleggerichts Goldegg]]. Von [[1834]] bis 1842 war er Pfleger I. Klasse am [[Pfleggericht Mittersill]] und wird auch ''Landesvater des [[Pinzgau]]s'' genannt. Ab [[1842]] war er Leiter des Pfleggerichts in Schärding und gründete dort 1842 ein ''Krankenhaus für Gesellen''. Von 1844 bis 1848 war er vom Amt suspendiert. Ab [[1847]] lebte er in der [[Stadt Salzburg]]. Nach der Aufhebung seiner Suspendierung war er vom [[18. Mai]] [[1848]] bis zum [[19. April]] [[1949]] Abgeordneter der Nationalversammlung in Frankfurt ([[Deutschland]]) und lebte von [[1848]] bis 1850 als ''Pfleger a. D.'' in Salzburg. Von [[1850]] bis 1858 war er Redakteur der amtlichen [[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Zeitung]]. [[1858]] trat er in den Ruhestand, den er in Salzburg und [[Tamsweg]] verbrachte.
    
Neben der Sanierung des Unterrichtswesens, der Restaurierung von Kirchen-, Schul- und Pfarrgebäuden, der Trockenlegung der versumpften Talsohle und Regulierung der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]] hat er sich u. a. auch für die Erstbesteigung des [[Großvenediger]]s [[1841]] eingesetzt. Vor allem mit dieser Aktivität legte er den Grundstein für den [[Fremdenverkehr]].  
 
Neben der Sanierung des Unterrichtswesens, der Restaurierung von Kirchen-, Schul- und Pfarrgebäuden, der Trockenlegung der versumpften Talsohle und Regulierung der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]] hat er sich u. a. auch für die Erstbesteigung des [[Großvenediger]]s [[1841]] eingesetzt. Vor allem mit dieser Aktivität legte er den Grundstein für den [[Fremdenverkehr]].  

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