| | Zunächst besuchte Joseph August sehr wahrscheinlich die deutsche Schule (Primarstufe) in Mülln, die im Jahr 1804 86 Schüler hatte und somit die bestbesuchte Vorstadtschule war. <ref>Karl Wagner (1932): Zur Geschichte der Schulverbesserung in Salzburg unter Kurfürst Ferdinand., in: Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 72, 137 – 154, hier: 141</ref> 1792 wurde er als Elfjähriger in die Matriken der Universität Salzburg zu den "I. Grammatices" (1. Klasse Grammatik) eingetragen und erhielt die Matrikelnummer 30.995. <ref>P. Virgil Redlich OSB, Hg., Die Matrikel der Universität Salzburg, Salzburg 1933. </ref> 1793 erreichte er "Ex Geographia et Elementis Historiae" den 12. Platz.<ref>Catalogus Disciplinorum qui in Gymnasio […] 1793</ref> Bei den jährlichen Prüfungen erreichte er nie vordere Plätze und darf folglich als eher mäßig erfolgreicher Schüler bezeichnet werden. Im Jahr 1800 schloss er das Gymnasium ab. Aus der von Claudia Niese anlässlich des [[400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg|400 Jahrjubiläums]] des [[Akademisches Gymnasium Salzburg|akademischen Gymnasiums]] zusammengestellten Liste aller Absolventen sieht man, dass außer ihm noch viele andere Mitglieder seiner näheren Familie das Gymnasium abschlossen. Es handelte sich also bei den Susans um eine aufstrebende Bürgerfamilie, die ihren Söhnen eine Ausbildung am Gymnasium und auch an der Universität ermöglichen konnte. | | Zunächst besuchte Joseph August sehr wahrscheinlich die deutsche Schule (Primarstufe) in Mülln, die im Jahr 1804 86 Schüler hatte und somit die bestbesuchte Vorstadtschule war. <ref>Karl Wagner (1932): Zur Geschichte der Schulverbesserung in Salzburg unter Kurfürst Ferdinand., in: Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 72, 137 – 154, hier: 141</ref> 1792 wurde er als Elfjähriger in die Matriken der Universität Salzburg zu den "I. Grammatices" (1. Klasse Grammatik) eingetragen und erhielt die Matrikelnummer 30.995. <ref>P. Virgil Redlich OSB, Hg., Die Matrikel der Universität Salzburg, Salzburg 1933. </ref> 1793 erreichte er "Ex Geographia et Elementis Historiae" den 12. Platz.<ref>Catalogus Disciplinorum qui in Gymnasio […] 1793</ref> Bei den jährlichen Prüfungen erreichte er nie vordere Plätze und darf folglich als eher mäßig erfolgreicher Schüler bezeichnet werden. Im Jahr 1800 schloss er das Gymnasium ab. Aus der von Claudia Niese anlässlich des [[400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg|400 Jahrjubiläums]] des [[Akademisches Gymnasium Salzburg|akademischen Gymnasiums]] zusammengestellten Liste aller Absolventen sieht man, dass außer ihm noch viele andere Mitglieder seiner näheren Familie das Gymnasium abschlossen. Es handelte sich also bei den Susans um eine aufstrebende Bürgerfamilie, die ihren Söhnen eine Ausbildung am Gymnasium und auch an der Universität ermöglichen konnte. |
| − | An die Schulzeit am Gymnasium in Salzburg schloss er sicherlich ein zweijähriges Philosophiestudium an, das eine Art Aufbaustudium für das folgende Studium fungierte. Vielleicht konnte er sich in den zwei Jahren, bis ein [[Medizinische Fakultät in Salzburg|reguläres Medizinstudium in Salzburg]] installiert wurde, bereits vorarbeiten, oder er hörte die Medizin an der Universität Wien. | + | An die Schulzeit am Gymnasium in Salzburg schloss er sicherlich ein zweijähriges Philosophiestudium an, das eine Art Aufbaustudium für das folgende Studium fungierte. In den zwei Jahren, bis ein [[Medizinische Fakultät in Salzburg|reguläres Medizinstudium in Salzburg]] installiert wurde, hörte er die Medizin an der Universität Wien.<ref>SLA k. k. Hofkommission II 507 die Physikate</ref> |
| | Ab 1804 studierte August Susan an der neu gegründeten und nur drei Jahre bestehen medizinischen Fakultät in Salzburg Medizin. Er war einer der drei Ärzte, die an dieser kurzlebigen Fakultät ihr Studium abschlossen.<ref>Carl Ozlberger, Die medicinisch-chirurgische Lehranstalt zu Salzburg, Salzburg 1864, 22; Medizinisch chirurgische Zeitung, 5. Mai 1806, 176.</ref> Von seinem Studienbeginn in Salzburg bis zu seiner Graduierung vergingen nur drei Semester. Anlässlich seiner Promotion 1805 hielt Susan einen Vortrag über die natürliche Ernährung des Kleinkindes.<ref>Udo Reisp, Über die Medizin an der Kurfürstlichen und Kaiserlichen Universität zu Salzburg, Inaugural-Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg, o.O. 1970, 27.</ref> | | Ab 1804 studierte August Susan an der neu gegründeten und nur drei Jahre bestehen medizinischen Fakultät in Salzburg Medizin. Er war einer der drei Ärzte, die an dieser kurzlebigen Fakultät ihr Studium abschlossen.<ref>Carl Ozlberger, Die medicinisch-chirurgische Lehranstalt zu Salzburg, Salzburg 1864, 22; Medizinisch chirurgische Zeitung, 5. Mai 1806, 176.</ref> Von seinem Studienbeginn in Salzburg bis zu seiner Graduierung vergingen nur drei Semester. Anlässlich seiner Promotion 1805 hielt Susan einen Vortrag über die natürliche Ernährung des Kleinkindes.<ref>Udo Reisp, Über die Medizin an der Kurfürstlichen und Kaiserlichen Universität zu Salzburg, Inaugural-Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg, o.O. 1970, 27.</ref> |