Änderungen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 18: Zeile 18:  
Als Stadtarzt von Salzburg fand er auch noch die Zeit sich immer wieder um seinen kranken Cousin, den Vater seines Namensvetters Joseph von Lasser, der in Wien tätig war zu kümmern. In dessen Nachlass hat sich im Haus Hof und Staatsarchiv ein Brief von Dr. Lasser erhalten, in dem er anlässlich einer Krankenvisite schreibt: "Aus den getreu geschilderten Daten darf man mit Wahrscheinlichkeit auf einen erwünschten Ausgang schließen. Seyen Sie übrigens, werthester Herr Vetter und Pathe! Vollkommen versichert, dass ich den wärmsten Antheil an dem Schicksale ihres mir unendlich teuren von mir innigst geliebten Herrn Vaters nehme, und als Arzt nach Kräften für ihn sorgen werde."<ref>AT-OeStA/HHStA SB Nl Lasser 5-3-13</ref>
 
Als Stadtarzt von Salzburg fand er auch noch die Zeit sich immer wieder um seinen kranken Cousin, den Vater seines Namensvetters Joseph von Lasser, der in Wien tätig war zu kümmern. In dessen Nachlass hat sich im Haus Hof und Staatsarchiv ein Brief von Dr. Lasser erhalten, in dem er anlässlich einer Krankenvisite schreibt: "Aus den getreu geschilderten Daten darf man mit Wahrscheinlichkeit auf einen erwünschten Ausgang schließen. Seyen Sie übrigens, werthester Herr Vetter und Pathe! Vollkommen versichert, dass ich den wärmsten Antheil an dem Schicksale ihres mir unendlich teuren von mir innigst geliebten Herrn Vaters nehme, und als Arzt nach Kräften für ihn sorgen werde."<ref>AT-OeStA/HHStA SB Nl Lasser 5-3-13</ref>
 
[[Datei:1839 Brief lasser.jpg|mini|Brief von Dr. Lasser vom 30. August 1839]]
 
[[Datei:1839 Brief lasser.jpg|mini|Brief von Dr. Lasser vom 30. August 1839]]
 +
 +
Am 14. Februar 1820 hatte er 38 jährig geheiratet und seine frau war bei der Hochzeit 24 Jahre alt. Im Jahr darauf kam der Sohn Josef zur Welt, der beim Tod seines Vaters am 11. Juni 1842 noch unversorgt war. Im September 1843 wurde der Witwe zumindest auf Grund der Personalzulage eine bescheidene Pension gewährt.