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| | Es waren wohl die von Univ. Prof. Vidmar so postulierten goldenen Schachzeiten. <br /> | | Es waren wohl die von Univ. Prof. Vidmar so postulierten goldenen Schachzeiten. <br /> |
| | Der Laibacher Elektrotechniker und Meister Prof. Milan Vidmar gibt am [[24. Juli]] [[1922]] ein Simultan im [[Café Corso]] (+16=1-4).<br> | | Der Laibacher Elektrotechniker und Meister Prof. Milan Vidmar gibt am [[24. Juli]] [[1922]] ein Simultan im [[Café Corso]] (+16=1-4).<br> |
| | + | Die Schachgesellschaft hatte damals mit dem Hotelier und Politiker [[Karl (III. ) Irresberger|Karl Irresberger]] auch einen großen Förderer, der diese Gastspieler gratis nächtigen ließ.<br> |
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| − | Die Schachgesellschaft hatte damals mit dem Hotelier und Politiker [[Karl (III. ) Irresberger|Karl Irresberger]] auch einen großen Förderer, der diese Gastspieler gratis nächtigen ließ.<br>
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| | '''1921''': Alois [[Laschensky]] (* 1883; † 1945) wird 3. Preisträger im Hauptturnier B, beim 6. Bayrischen Schachkongress in Regensburg (13. –21. August 1921). <br /> | | '''1921''': Alois [[Laschensky]] (* 1883; † 1945) wird 3. Preisträger im Hauptturnier B, beim 6. Bayrischen Schachkongress in Regensburg (13. –21. August 1921). <br /> |
| − | '''1922''' Fünf Salzburger nehmen am 7. Bayrischen Schachkongress in Innsbruck teil (2. –9. 9. 1922). <br />A. Laschenky wird im Meisterschaftsturnier A 7. (von 10). J. Frank startete im Hauptturnier. <br /> | + | '''1922''' Fünf Salzburger nehmen am 7. Bayrischen Schachkongress in Innsbruck teil (2. –9. 9. 1922). <br />A. Laschenky wird im Meisterschaftsturnier A 7. (von 10). J. Frank startete im Hauptturnier.<br> |
| − | Quelle: Österreichische Schachrundschau 1922, Heft 6, S 47. DSZ.<br>
| + | Quelle: Österreichische Schachrundschau 1922, Heft 6, S 47. DSZ.<br> |
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| | '''1922 und 1923''' [[Franz Motzko]] (1868-1929) zwei Mal Klubmeister der SGS<br /> | | '''1922 und 1923''' [[Franz Motzko]] (1868-1929) zwei Mal Klubmeister der SGS<br /> |
| | '''1923''': Wegen der damals sehr hohen Inflation steigt auch der Mitgliedsbeitrag. | | '''1923''': Wegen der damals sehr hohen Inflation steigt auch der Mitgliedsbeitrag. |
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| | 1928 wird von der SGS bereits ein ungustiöser Arierparagraph eingeführt. Da es in Salzburg damals, entgegen etwa Wien, praktisch keine/kaum jüdische Spieler gab, hatte das zwar keine realen Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Es verdeutlicht aber das sich stetig verändernde politische Klima. <ref>Quellen: u. a. [[Gerhard Ammerer|G. Ammerer]] und [[Jutta Baumgartner]]: Die Getreidegasse. Salzburgs berühmteste Straße, . . . (zu Hauschroniken, dem Café Mozart im Haus Nr. 22, der Schatz-Drechslerei und Konditorei, Mozarts Geburtshaus, usw. ) Salzburg 2011. </ref><br> | | 1928 wird von der SGS bereits ein ungustiöser Arierparagraph eingeführt. Da es in Salzburg damals, entgegen etwa Wien, praktisch keine/kaum jüdische Spieler gab, hatte das zwar keine realen Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Es verdeutlicht aber das sich stetig verändernde politische Klima. <ref>Quellen: u. a. [[Gerhard Ammerer|G. Ammerer]] und [[Jutta Baumgartner]]: Die Getreidegasse. Salzburgs berühmteste Straße, . . . (zu Hauschroniken, dem Café Mozart im Haus Nr. 22, der Schatz-Drechslerei und Konditorei, Mozarts Geburtshaus, usw. ) Salzburg 2011. </ref><br> |
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| | ==== '''Arbeiterschach und Salzburger Vororte''' ==== | | ==== '''Arbeiterschach und Salzburger Vororte''' ==== |