| | Die Stiftung des Hochaltarbildes erfolgte durch den [[Domkapitular]] Paris Dominik Freiherr von [[Wolkenstein]], worauf das [[Domkapitel]] mit dem "gewesten Hausmeister und Maler" des (inzwischen gestorbenen) Stifters Jakob Christoph Plazer verhandelte, der sich verpflichtete, das ''verlobte Plat mit angelegenem Fleiß'' gegen nachträgliche Schätzung durch Sachverständige zu verfertigen (Domkapitelprotokoll, [[28. Jänner]] [[1698]] f. 42). Am [[4. August]] 1698 berichtet Plazer, dass das Bild ''albereits in völliger Perfeetion'' stehe und ''bittet umsomehr um baldige Beaugenscheinung und Bezahlung'', als er aus Verfolgung ''alhießiger Mahler lenger alhier nit zu verbleiben habe''. Der Maler erhielt statt der ursprünglich bestimmten 400 nur 200 fl., da sich die Hinterlassenschaft des Stifters inzwischen als passiv erwiesen hatte (Domkapitelprotokolle [[4. August]], [[7. August]] 1698; [[20. März]], [[28. September]] [[1699]]). | | Die Stiftung des Hochaltarbildes erfolgte durch den [[Domkapitular]] Paris Dominik Freiherr von [[Wolkenstein]], worauf das [[Domkapitel]] mit dem "gewesten Hausmeister und Maler" des (inzwischen gestorbenen) Stifters Jakob Christoph Plazer verhandelte, der sich verpflichtete, das ''verlobte Plat mit angelegenem Fleiß'' gegen nachträgliche Schätzung durch Sachverständige zu verfertigen (Domkapitelprotokoll, [[28. Jänner]] [[1698]] f. 42). Am [[4. August]] 1698 berichtet Plazer, dass das Bild ''albereits in völliger Perfeetion'' stehe und ''bittet umsomehr um baldige Beaugenscheinung und Bezahlung'', als er aus Verfolgung ''alhießiger Mahler lenger alhier nit zu verbleiben habe''. Der Maler erhielt statt der ursprünglich bestimmten 400 nur 200 fl., da sich die Hinterlassenschaft des Stifters inzwischen als passiv erwiesen hatte (Domkapitelprotokolle [[4. August]], [[7. August]] 1698; [[20. März]], [[28. September]] [[1699]]). |
| − | Das Altarblatt des Hochaltars mit der Marter des hl. Maximilian, 1727, und ebenso das Hauptaltarbild des rechten Seitenaltars mit dem hl. Kajetan als Tröster der Pestkranken sowie vier Bildern auf Leinwand über den Beichtstühlen stammen alle von Paul Troger. Das Altarbild des linken Seitenaltars mit der Darstellung der Heiligen Sippe stammt von [[Johann Michael Rottmayr]] ([[1708]]). | + | Das Altarblatt des Hochaltars mit der Marter des hl. Maximilian, 1727, und ebenso das Hauptaltarbild des rechten Seitenaltars mit dem hl. Kajetan als Tröster der Pestkranken sowie vier Bildern auf Leinwand über den Beichtstühlen stammen alle von Paul Troger.<ref>[[Benedikt Pillwein]]: ''Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler'', Salzburg 1821, in [https://books.google.at/books?id=DGhOAAAAcAAJ&pg=PR12&hl=de&source=gbs_selected_pages&cad=2#v=onepage&q&f=false in googlebooks zum Nachlesen]</ref> Das Altarbild des linken Seitenaltars mit der Darstellung der Heiligen Sippe stammt von [[Johann Michael Rottmayr]] ([[1708]]). |