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Im Oktober [[1886]] berichtet die "[[Salzburger Chronik]]", dass [[Karl Pitter]]  zusammen mit seiner Frau Babette die Bergerbräu-Bierhalle, das spätere Hotel Pitter, in Salzburg gekauft hatte und im Laufe des November selbst übernehmen werde.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18861026&query=%22Karl+Pitter%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 26. Oktober 1886, Seite 2</ref>
 
Im Oktober [[1886]] berichtet die "[[Salzburger Chronik]]", dass [[Karl Pitter]]  zusammen mit seiner Frau Babette die Bergerbräu-Bierhalle, das spätere Hotel Pitter, in Salzburg gekauft hatte und im Laufe des November selbst übernehmen werde.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18861026&query=%22Karl+Pitter%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 26. Oktober 1886, Seite 2</ref>
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Bis [[1889]] ließen die beiden unter Planung und Ausführung der [[Valentin Ceconi & Sohn|Baufirma Ceconi]] das Gast- und Einkehrwirtshaus in ein zweistöckiges Hotel umbauen und durch einen Neubau erweitern. 1889 eröffneten sie das "Hotel Pitter":<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18890504&query=%22Karl+Pitter%22&ref=anno-search&seite=13 ANNO], "Neue Freie Presse", Ausgabe vom 4. Mai 1889, Seite 13</ref><blockquote>''Salzburg. Hôtel Pitter. Elektrisch beleuchtet. Einem hochgeehrten P. T, reisenden Publicum theile ich hierdurch höflichst mit, daß ich zu meinem alten Hotel einen Neubau aufführen ließ und denselben mit dem größten Comfort der Neuzeit eingerichtet habe, so daß jetzt im Ganzen 100 Zim­mer zur Verfügung stehen. Es wird auch weiters mein Bestreben dahin gerichtet sein den Wünschen der P. T. Gäste nach jeder Richtung hin zu entsprechen, und werde ich für prompte Bedienung, vorzügliche Küche, echte Getränke, Pilsener Bier vom Faß,
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Bis [[1889]] ließen die beiden unter Planung und Ausführung der [[Valentin Ceconi & Sohn|Baufirma Ceconi]] das Gast- und Einkehrwirtshaus in ein zweistöckiges Hotel umbauen und durch einen Neubau erweitern. 1889 eröffneten sie das "Hotel Pitter":<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18890504&query=%22Karl+Pitter%22&ref=anno-search&seite=13 ANNO], "Neue Freie Presse", Ausgabe vom 4. Mai 1889, Seite 13</ref><blockquote>''Salzburg. Hôtel Pitter. Elektrisch beleuchtet. Einem hochgeehrten P. T, reisenden Publicum theile ich hierdurch höflichst mit, daß ich zu meinem alten Hotel einen Neubau aufführen ließ und denselben mit dem größten Comfort der Neuzeit eingerichtet habe, so daß jetzt im Ganzen 100 Zim­mer zur Verfügung stehen. Es wird auch weiters mein Bestreben dahin gerichtet sein den Wünschen der P. T. Gäste nach jeder Richtung hin zu entsprechen, und werde ich für prompte Bedienung, vorzügliche Küche, echte Getränke, Pilsener Bier vom Faß, sowie für civile Preise bestens Sorge tragen. Von den Fenstern der Zimmer genießt man eine prachtvolle Fernsicht aus den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] ec.— Großer schattiger Garten — Omnibus zu allen Zügen. Hochachtungsvoll Karl Pitter, Hotelier.</blockquote>
sowie für civile Preise bestens Sorge tragen. Von den Fenstern der Zimmer genießt man eine prachtvolle Fernsicht aus den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] ec.— Großer schattiger Garten — Omnibus zu allen Zügen. Hochachtungsvoll Karl Pitter, Hotelier.</blockquote>
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[[1893]] war ein zweites Hotel Pitter in Planung, das offenbar jedoch nicht realisiert wurde:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=18930802&query=%22Karl+Pitter%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "(Linzer) Tages-Post", Ausgabe vom 2. August 1893, Seite 4</ref><blockquote>''(Zweites Hotel Pitter.) Aus Salzburg wird uns geschrieben: Der hiesige Hotelier Herr Karl Pitter,
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[[1893]] war ein zweites Hotel Pitter in Planung, das offenbar jedoch nicht realisiert wurde:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=18930802&query=%22Karl+Pitter%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "(Linzer) Tages-Post", Ausgabe vom 2. August 1893, Seite 4</ref><blockquote>''(Zweites Hotel Pitter.) Aus Salzburg wird uns geschrieben: Der hiesige Hotelier Herr Karl Pitter, welcher erst vor kaum 2 Jahren sein Hotel in der Westbahnstraße bedeutend vergrößert und mit allen Comfort ansgestattet hat, wird schon im heurigen Herbste mit dem Baue eines neuen großen Hotels, an Stelle der derzeitigen "Hotelanlage" neben dem [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Curhause]], beginnen und soll dasselbe nebst einem großen Speisesaale ec. auch 150 Fremdenzimmer enthalten. Nächst den dort stehenden großen [[Kastanie]]nbäumen wird eine großartig angelegte Caféveranda mit kombinierter Eisen- und Glasscheiben-Construction den Garten mit dem Hotel verbinden. Wir können dieses Unternehmen im Interesse des [[Fremdenverkehr]]es nur lebhaft begrüßen, denn in der Hochsaison, zumal bei Einlangen von Sonderzügen, sind thatsächlich zeitweise Fremdenzimmer in Hotels und guten Gasthöfen nicht zu haben.</blockquote>
welcher erst vor kaum 2 Jahren sein Hotel in der Westbahnstraße bedeutend vergrößert und mit allen Comfort ansgestattet hat, wird schon im heurigen Herbste mit dem Baue eines neuen großen Hotels, an Stelle der derzeitigen "Hotelanlage" neben dem [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Curhause]], beginnen und soll dasselbe nebst einem großen Speisesaale ec. auch 150 Fremdenzimmer enthalten. Nächst den dort stehenden großen [[Kastanie]]nbäumen wird eine großartig angelegte Caféveranda mit kombinierter Eisen- und Glasscheiben-Construction den Garten mit dem Hotel verbinden. Wir können dieses Unternehmen im Interesse des [[Fremdenverkehr]]es nur lebhaft begrüßen, denn in der Hochsaison, zumal bei Einlangen von Sonderzügen, sind thatsächlich zeitweise Fremdenzimmer in Hotels und guten Gasthöfen nicht zu haben.</blockquote>
      
Ab [[1908]] betrieb [[Bernhard Girstenbrey]] im Hotel Pitter das kinematographische<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Kinematograph Wikipedia  Kinematograph]</ref> Theater "Elektra", also ein "Urkino".
 
Ab [[1908]] betrieb [[Bernhard Girstenbrey]] im Hotel Pitter das kinematographische<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Kinematograph Wikipedia  Kinematograph]</ref> Theater "Elektra", also ein "Urkino".