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Josef Martin wurde also von seinem Vater Georg III überlebt, der die Erziehung und Ausbildung des elternlosen Johann Lorenz und seiner beiden Schwestern Ursula (geb. 1711) und Maria Anna (geb. 1713) übernahm. Der jüngste Bruder Markus Anton (1715-1721) war mit sechs Jahren, noch vor dem Tod der gemeinsamen Mutter, gestorben.
 
Josef Martin wurde also von seinem Vater Georg III überlebt, der die Erziehung und Ausbildung des elternlosen Johann Lorenz und seiner beiden Schwestern Ursula (geb. 1711) und Maria Anna (geb. 1713) übernahm. Der jüngste Bruder Markus Anton (1715-1721) war mit sechs Jahren, noch vor dem Tod der gemeinsamen Mutter, gestorben.
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[[Datei:Der Platz gegenüber des Hauses Getreidegasse 9 erinnert bis heute an die Familie Hagenauer..jpg|mini|Der Platz gegenüber des Hauses Getreidegasse 9 erinnert bis heute an die Familie Hagenauer.]]
 
====Das Erbe seiner Familie====
 
====Das Erbe seiner Familie====
 
Johann Lorenz wurde als einziger männlicher Enkel Georgs III besonders bevorzugt. Nach dem Tod des Großvaters erhielt er den 30fachen Betrag, der seinen beiden Schwestern zugedacht war. Neben dem inzwischen stark angewachsenen Handelsunternehmen erbte er auch die Häuser [[Getreidegasse]] 7 und 9, sowie das Landhaus im [[Nonntal]]. Gunda Barth schreibt in Die Hagenauers (312), dass Johann Lorenz nur das Recht geerbt hatte, das Haus Getreidegasse 9 (sicher einschließlich der Handlungskonzession) zum Einkaufspreis zu erwerben. Möglicherweise machte ihn das zu einem sorgfältigeren Kaufmann, denn er entwickelte in dem Gewerbe große Fähigkeiten. Er baute die internationalen Geschäfte des Handelshauses weiter aus und wurde mit dem Spezereiwarenhandel (Gewürzhandel) der drittreichste Handelsherr Salzburgs, der auch am Gesellschaftsleben der Stadt starken Anteil nahm. Mitglieder des Klerus, des Adels und des Großbürgertums (Großkaufleute und Handelsherren) verkehrten wie Künstler in seinem Haus.
 
Johann Lorenz wurde als einziger männlicher Enkel Georgs III besonders bevorzugt. Nach dem Tod des Großvaters erhielt er den 30fachen Betrag, der seinen beiden Schwestern zugedacht war. Neben dem inzwischen stark angewachsenen Handelsunternehmen erbte er auch die Häuser [[Getreidegasse]] 7 und 9, sowie das Landhaus im [[Nonntal]]. Gunda Barth schreibt in Die Hagenauers (312), dass Johann Lorenz nur das Recht geerbt hatte, das Haus Getreidegasse 9 (sicher einschließlich der Handlungskonzession) zum Einkaufspreis zu erwerben. Möglicherweise machte ihn das zu einem sorgfältigeren Kaufmann, denn er entwickelte in dem Gewerbe große Fähigkeiten. Er baute die internationalen Geschäfte des Handelshauses weiter aus und wurde mit dem Spezereiwarenhandel (Gewürzhandel) der drittreichste Handelsherr Salzburgs, der auch am Gesellschaftsleben der Stadt starken Anteil nahm. Mitglieder des Klerus, des Adels und des Großbürgertums (Großkaufleute und Handelsherren) verkehrten wie Künstler in seinem Haus.
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