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kam bereits im Dezember [[1888]] mit einem Kaiserpanorama nach Salzburg, wo es im [[Hotel Österreichischer Hof]] aufgestellt wurde.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18881222&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 22. Dezember 1888, Seite 2</ref> Die [[Salzburger Chronik]] berichtete in ihrer Ausgabe am 10. Jänner 1889, dass "''... die herrliche, architektonisch wunderbare Kopie der Prachtbauten König Ludwigs II. von Bayern macht einen persönlichen Besuch unnöthig!...''"<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18890110&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Ausgabe vom 10. Jänner 1889, Seite 3</ref> Im Herbst 1889 war es dann wieder im Redoutensaal in Graz zu sehen, wo es bereits vorher aufgestellt war.
 
kam bereits im Dezember [[1888]] mit einem Kaiserpanorama nach Salzburg, wo es im [[Hotel Österreichischer Hof]] aufgestellt wurde.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18881222&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 22. Dezember 1888, Seite 2</ref> Die [[Salzburger Chronik]] berichtete in ihrer Ausgabe am 10. Jänner 1889, dass "''... die herrliche, architektonisch wunderbare Kopie der Prachtbauten König Ludwigs II. von Bayern macht einen persönlichen Besuch unnöthig!...''"<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18890110&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Ausgabe vom 10. Jänner 1889, Seite 3</ref> Im Herbst 1889 war es dann wieder im Redoutensaal in Graz zu sehen, wo es bereits vorher aufgestellt war.
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Ein weiteres Kaiserpanorama war von Mai [[1901]] vorübergehend in der [[Hofstallgasse]] Nr. 6 zu sehen,<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19010515&query=%22Kaiserpanorama%22&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 15. Mai 1901, Seite 3</ref> dann ab Dezember [[1902]] mehrjährig am [[Alter Markt|'Viktor-Ludwig-Platz']] Nr. 10 (1. Stock) bis zum [[31. Mai]] [[1906]]. Nach einer Unterbrechung von etwa fünf Monaten war im [[Hotel Tiger]] in der [[Linzer Gasse]] für etwa acht Wochen wieder ein Kaiserpanorama zu sehen.  
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Ein weiteres Kaiserpanorama war von Mai [[1901]] vorübergehend in der [[Hofstallgasse]] Nr. 6 zu sehen,<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19010515&query=%22Kaiserpanorama%22&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 15. Mai 1901, Seite 3</ref> dann ab Dezember [[1902]] mehrjährig am [[Alter Markt|'Viktor-Ludwig-Platz']] Nr. 10 (1. Stock) bis zum [[31. Mai]] [[1906]]. Nach einer Unterbrechung von etwa fünf Monaten war im [[Gasthof zum Tiger]] in der [[Linzer Gasse]] für etwa acht Wochen wieder ein Kaiserpanorama zu sehen.  
 
   
 
   
Ab [[15. November]] [[1908]] befand sich ein Kaiserpanorma dann am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] Nr. 4, wo es von [[Pauline Seidner]] bis etwa Mai [[1934]] betrieben wurde. Dieses Kaiserpanorama bot 25 Plätze. Jeder Besucher konnte bequem auf einem Sessel sitzend etwa 50 Glasstereo-Bilder mit erklärenden Aufschriften betrachten, die in Zeiträumen von etwa 25 bis 30 Minuten an ihm vorüberzogen. Jeder Besucher konnte an seinem Platz die Ansichten vom Tag zur Nacht übergehen lassen, wodurch das Interesse namentlich bei See- und Wolken-Aufnahmen erhöht wurde. Die Besitzerin gewährte unbemittelten Schulkindern freien Zutritt und bot auch klassenweisen Besuchen unter Führung des Lehrkörpers, wie auch Militär-, Vereinen und sonstigen Korporationen Sonderkonditionen. Die niedrigen Eintrittspreise und ermäßigte Abonnements für Erwachsene und Kinder sollten einen wöchentlichen Besuch ermöglichen und die kunstinteressierte Einwohner dauerhaft interessieren. Die Ausstellungen der Bilder-Serien wechselten wöchentlich an jeden Sonntag.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19040802&query=%22Kaiserpanorama%22&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 2. August 1904]</ref> <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19081119&query=%22Kaiserpanorama%22&ref=anno-search&seite=4 anno.onb.ac.at, [[Salzburger Chronik]], 19. November 1908]</ref>
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Ab [[15. November]] [[1908]] befand sich ein Kaiserpanorma dann am [[Mozartplatz 4]] im Haus von [[Carl I. Spängler]], dem Gründer des [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhauses Carl Spängler]],<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19081120&query=%22Pauline+Seidner%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 20. November 1908, Seite 5</ref> wo es von Pauline Seidner bis etwa Mai [[1934]] betrieben wurde. Dieses Kaiserpanorama bot 25 Plätze. Jeder Besucher konnte bequem auf einem Sessel sitzend etwa 50 Glasstereo-Bilder mit erklärenden Aufschriften betrachten, die in Zeiträumen von etwa 25 bis 30 Minuten an ihm vorüberzogen. Jeder Besucher konnte an seinem Platz die Ansichten vom Tag zur Nacht übergehen lassen, wodurch das Interesse namentlich bei See- und Wolken-Aufnahmen erhöht wurde. Die Besitzerin gewährte unbemittelten Schulkindern freien Zutritt und bot auch klassenweisen Besuchen unter Führung des Lehrkörpers, wie auch Militär-, Vereinen und sonstigen Korporationen Sonderkonditionen. Die niedrigen Eintrittspreise und ermäßigte Abonnements für Erwachsene und Kinder sollten einen wöchentlichen Besuch ermöglichen und die kunstinteressierte Einwohner dauerhaft interessieren. Die Ausstellungen der Bilder-Serien wechselten wöchentlich an jeden Sonntag.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19040802&query=%22Kaiserpanorama%22&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 2. August 1904]</ref> <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19081119&query=%22Kaiserpanorama%22&ref=anno-search&seite=4 anno.onb.ac.at, [[Salzburger Chronik]], 19. November 1908]</ref>
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Am [[4. Jänner]] [[1909]] besuchte um 16:30 Uhr die k. u. k. Hoheiten Erzherzoginnen Christine, Margarethe, Germana und Agnes in Begleitung der Hofdame Gräfin Türkheim das Kaiser-Panorama
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am Mozartplatz Nr. 4, wo sie eine halbe Stunde. Die Erzherzoginnen sprachen sich der Besitzerin Frau Pauline Seidner gegenüber sehr lobend über die schönen, naturgetreuen fotografischen Aufnahmen des in dieser Woche ausgestellten Kaiser-Huldigungs-Festzuges aus.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090105&query=%22Pauline+Seidner%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 5. Jänner 1909, Seite 7</ref> Am [[10. Februar]] 1909 folgte der Besuch von Erzherzog [[Ludwig Viktor von Habsburg|Ludwig Viktor]] in Begleitung des Kammervorstehers Kurt Graf Spiegel-Diesenberg.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090211&query=%22Pauline+Seidner%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 11. Februar 1909, Seite 4</ref>
    
Noch 1920 finden sich in Salzburger Zeitungen Inserate über neue Bilderserien im Kaiserpanorama Mozartplatz 4. 1928 wird mit Adresse "''Mozart, [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]]''" für das Kaiserpanorama geworben.
 
Noch 1920 finden sich in Salzburger Zeitungen Inserate über neue Bilderserien im Kaiserpanorama Mozartplatz 4. 1928 wird mit Adresse "''Mozart, [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]]''" für das Kaiserpanorama geworben.
    
Parallel zum Kaiserpanorama begann [[1905]] die [[Kinogeschichte in Salzburg]].
 
Parallel zum Kaiserpanorama begann [[1905]] die [[Kinogeschichte in Salzburg]].
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== Weblink ==
 
== Weblink ==
 
* [https://www.ooemuseen.at/museum/273-stadtmuseum-wels-kaiserpanorama www.ooemuseen.at], im Welser Stadtmuseum gibt es noch eines der wenigen erhaltenen Kaiserpanoramen zu sehen, beim Link gibt es Bilder davon
 
* [https://www.ooemuseen.at/museum/273-stadtmuseum-wels-kaiserpanorama www.ooemuseen.at], im Welser Stadtmuseum gibt es noch eines der wenigen erhaltenen Kaiserpanoramen zu sehen, beim Link gibt es Bilder davon

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