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=== Grabmäler ===
 
=== Grabmäler ===
 
Neben Gräbern von Äbten befinden sich in der Kirche ein Grabdenkmal für [[Johann Michael Haydn]] und an Stelle des ursprünglichen Grabes des [[Rupert von Worms|hl. Rupertus]] eine Grabplatte mit einem ewigen Licht. Eine Prophezeiung besagt, dass Salzburg an dem Tag zerstört wird, an dem dieses Licht erlöschen würde.
 
Neben Gräbern von Äbten befinden sich in der Kirche ein Grabdenkmal für [[Johann Michael Haydn]] und an Stelle des ursprünglichen Grabes des [[Rupert von Worms|hl. Rupertus]] eine Grabplatte mit einem ewigen Licht. Eine Prophezeiung besagt, dass Salzburg an dem Tag zerstört wird, an dem dieses Licht erlöschen würde.
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Die Inschrift des Grabmonuments von Haydn: Geprägt ist das Epitaph von der antiken Metapher des Todes als Schlaf. Die Abfolge von Schlaf (Tod) und Erwachen (Auferstehung) nach dem Jüngsten Gericht bekräftigt der Verfasser theologisch mit Belegen aus der hl. Schrift. Markant ist das Wortspiel "post tumbam … tubam", eine gelehrte Anspielung auf den spätantiken Hymnendichter Aurelius Prudentius Clemens, der das Wortspiel just im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Massengrabes verwendete. Die Übersetzung der Inschrift lautet: "In dieser gemeinsamen Schlafstätte, die im Jahre [[1769]] errichtet worden ist, erwarten sie nach dem Grab, wo sie im Staub der Erde schlafen, die Posaune und werden erwachen zum ewigen Leben."<ref>[[Christoph Brandhuber]], [[Maximilian Fussl]]: "[[In Stein gemeißelt. Salzburger Barockinschriften erzählen.]]" Mit kunsthistorischen Beschreibungen von [[Roswitha Juffinger]]. Salzburg/Wien 2017  (uni:bibliothek 6, hg. von Ursula Schachl-Raber).</ref>
    
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