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| | == Bemerkenswert == | | == Bemerkenswert == |
| − | Horst Nöbl beobachtet das Wetter und sammelt Wetterdaten seit 1970. Nach eigenen Angaben erreicht er eine Trefferquote von 80 Prozent. Auch beobachtet er [[Biene]]n, denn kitten Bienen viel Harz in den Stock, wird der Winter strenger. Eine ausgeprägte Vegetation im Sommer verheißt viel Schnee ("''Die Diestelhöhe ist die Schneehöhe im kommenden Winter''"). Ursachen von [[Mure]]n, [[Lawine]]n, [[Hochwasser|Hochwässern]] ist Nöbl bereits als stellvertretender Leiter der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] im [[Pinzgau]] nachgegangen.] | + | Horst Nöbl führt seit [[1970]] genaue Aufzeichnungen über das Wetter in Saalfelden auf rund 800 Metern Seehöhe. Für diese Höhe gelte seine Prognose. Nach eigenen Angaben erreicht er eine Trefferquote von 80 Prozent. Auch beobachtet er [[Biene]]n, denn kitten Bienen viel Harz in den Stock, wird der Winter strenger. Eine ausgeprägte Vegetation im Sommer verheißt viel Schnee ("Die Diestelhöhe ist die Schneehöhe im kommenden Winter"). Ursachen von [[Mure]]n, [[Lawine]]n, [[Hochwasser|Hochwässern]] ist Nöbl bereits als stellvertretender Leiter der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] im [[Pinzgau]] nachgegangen. |
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| | 80 Prozent - so hoch liegt laut Horst Nöbl die Wahrscheinlichkeit, dass die Winterprognose zutrifft<ref name="SN30Okt15">{{Quelle SN|30. Oktober 2015}}</ref>. | | 80 Prozent - so hoch liegt laut Horst Nöbl die Wahrscheinlichkeit, dass die Winterprognose zutrifft<ref name="SN30Okt15">{{Quelle SN|30. Oktober 2015}}</ref>. |
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| | Im Sommer 2014 widersprach ihm jedoch der Hydrologe – und Grünpolitiker in [[Zell am See]], [[Paul Ganahl]], da seine Prognosen für den Winter 2013/2014 sowie den Sommer 2014 nicht zugetroffen hatten. | | Im Sommer 2014 widersprach ihm jedoch der Hydrologe – und Grünpolitiker in [[Zell am See]], [[Paul Ganahl]], da seine Prognosen für den Winter 2013/2014 sowie den Sommer 2014 nicht zugetroffen hatten. |
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| | == Seine Prognose für den Sommer 2021 == | | == Seine Prognose für den Sommer 2021 == |
| | * Verspätete Frühlingseinzug im Mai; | | * Verspätete Frühlingseinzug im Mai; |
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| | * Einige schöne sommerliche Tage gibt es Ende Juni, Anfang Juli und Ende Juli, starke Einbrüche aber auch Mitte Juli und Anfang August. Mitte und Ende August gibt es endlich hochsommerliche Hitze. | | * Einige schöne sommerliche Tage gibt es Ende Juni, Anfang Juli und Ende Juli, starke Einbrüche aber auch Mitte Juli und Anfang August. Mitte und Ende August gibt es endlich hochsommerliche Hitze. |
| | * Der Herbst beginne Anfang September mit einem Kälteeinbruch, wobei es auf den Bergen schon den ersten Schnee geben könne, danach werde der September noch recht schön.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/horst-noebl-die-eisheiligen-bringen-heuer-keine-froeste-103044082 www.sn.at], Prognose Sommer 2021, 28. April 2021</ref> | | * Der Herbst beginne Anfang September mit einem Kälteeinbruch, wobei es auf den Bergen schon den ersten Schnee geben könne, danach werde der September noch recht schön.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/horst-noebl-die-eisheiligen-bringen-heuer-keine-froeste-103044082 www.sn.at], Prognose Sommer 2021, 28. April 2021</ref> |
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| | + | == Seine Prognose für den Winter 2023/2024 == |
| | + | Seine Temperaturprognose zeigt noch einen schönen Spätherbst bis weit in den November hinein. Der Winter 2023/2024 wird mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich schneereich und mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Extremwinter. Nöbl glaubt an einen von Strömungen abhängigen Rhythmus beim Wetter, der sich alle sechs bis sieben Jahre wiederholt. Schon der Hundertjährige Kalender beruht auf einem Siebenjahresrhythmus. Vor allem bei den Schneehöhen im Winter habe sich der Rhythmus deutlich gezeigt. Von 16 Wintern seit 1970, die nach diesem Muster schneereich hätten sein sollen, sei es nur einer nicht gewesen. Nach den überdurchschnittlich schneereichen Wintern 2017/2018 und [[Winter 2018/2019|2018/2019]], die von schneearmen Wintern gefolgt wurden, soll es heuer wieder so weit sein. |
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| | + | Nöbls Prognose: "Der Trend der letzten Jahre geht zu einem kürzeren Winter. Im November und April gibt es kaum Schnee. Auch im Dezember gibt es noch keine großen Schneehöhen. Der Frühling kommt durchschnittlich früher. Auch bei großen Schneehöhen wird die Niederung in der zweiten Märzhälfte schon aper. Die großen Schneehöhen gibt es von Anfang Jänner bis Anfang März.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wetter-prophet-winter-147584257 www.sn.at], 27. Oktober 2023</ref> |
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| | == Seine Prognose für den Winter 2019/2020 == | | == Seine Prognose für den Winter 2019/2020 == |