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| | [[Datei:Kajetanerkirche.jpg|thumb|Links und rechts Teile des alten Traktes des [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder|Krankenhauses der Barmherzigen Brüder]], sowie die Kajetanerkirche im Mittelpunkt; im [[Kaiviertel]] der [[Salzburger Altstadt]] vom [[Kajetanerplatz]] aus gesehen]] | | [[Datei:Kajetanerkirche.jpg|thumb|Links und rechts Teile des alten Traktes des [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder|Krankenhauses der Barmherzigen Brüder]], sowie die Kajetanerkirche im Mittelpunkt; im [[Kaiviertel]] der [[Salzburger Altstadt]] vom [[Kajetanerplatz]] aus gesehen]] |
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| − | [[Datei:Kajetanerkirche St. Maximilian Salzburg 01.jpg|thumb|Blick auf den Hauptaltar.]] | + | [[Datei:2023 09 30 Kajetanerkirche Salzburg nach Renovierung 01.jpg|thumb|Kajetanerkirche nach Renovierung 2023. Blick zum Hauptaltar.]] |
| − | [[Datei:Kajetanerkirche St. Maximilian Salzburg 05.jpg|thumb|Ausschnitt des Deckenfreskos von [[Paul Troger]].]] | + | [[Datei:2023 09 30 Kajetanerkirche Salzburg nach Renovierung 03.jpg|thumb|Kajetanerkirche nach Renovierung 2023. Blick in die Kuppel.]] |
| − | [[Datei:Kajetanerkirche St. Maximilian Salzburg 02.jpg|thumb|Der Hauptaltar. Das Bild wurde von [[Paul Troger]] gemalt.]] | + | [[Datei:2023 09 30 Kajetanerkirche Salzburg nach Renovierung 06.jpg|thumb|Kajetanerkirche nach Renovierung 2023. Das Altarbild.]] |
| − | [[Datei:Kajetanerkirche St. Maximilian Salzburg 03.jpg|thumb|Der Hauptaltar.]] | + | [[Datei:2023 09 30 Kajetanerkirche Salzburg nach Renovierung 07.jpg|thumb|Kajetanerkirche nach Renovierung 2023. Blick zur Orgel über dem Eingang.]] |
| − | [[Datei:Kajetanerkirche St. Maximilian Salzburg 04.jpg|thumb|In der Kajetanerkirche, links des Hauptaltars.]] | + | [[Datei:2023 09 30 Kajetanerkirche Salzburg nach Renovierung 08.jpg|thumb|Kajetanerkirche nach Renovierung 2023. Der Altartisch des Hauptaltars.]] |
| | Die '''Kajetanerkirche St. Maximilian''' ist eine unter [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|Denkmalschutz]] stehende Kirche im [[Kaiviertel]] am südöstlichen Rand der [[Salzburger Altstadt]]. | | Die '''Kajetanerkirche St. Maximilian''' ist eine unter [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|Denkmalschutz]] stehende Kirche im [[Kaiviertel]] am südöstlichen Rand der [[Salzburger Altstadt]]. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], nächst dem alten Stadttor ([[Kajetanertor]]) gelegen, sehr alt. Urkundlich standen hier schon [[1150]] eine Kirche und ein Spital. Unweit der Kirche befand sich aber auch das [[Salzburger Badehäuser|Raplbad]], in dem der Arzt ''Bombastus Theophrastus von Hohenheim'', genannt [[Paracelsus]], wirkte. Im Jahr [[1684]] erfolgte durch [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (nach ihrem Gründer allgemein "Kajetaner" genannt). | + | Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], nächst dem alten Stadttor ([[Kajetanertor]]) gelegen, sehr alt. Urkundlich standen hier schon [[1150]] eine Kirche, die [[1150]] von [[Erzbischof]] [[Eberhard I. von Biburg|Eberhard I.]] zu Ehren des hl. [[Laurentiusfest|Laurentius]] neu geweiht wurde, und ein Spital. Beides gehörte zum [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Stift St. Peter]]. Eine neuerliche Weihe zu Ehren desselben und der hl. Magdalena erfolgte [[1506]] durch Nikolaus, Bischof von Hippo. Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] kaufte Spital und Kirche von [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] [[Martin Hattinger]] von St. Peter, um darin ein Priesterseminar zu errichten. |
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| − | Von [[1685]] bis [[1697]] wurde hier unter Leitung des Schweizers [[Giovanni Gaspare Zuccalli]] die neue Kirche und das vorgesehene Priesterseminar erbaut. Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der ab [[1687]] regierte, war kein Freund des "[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#W|Welschen]] [[Barock]]" und der Theatiner, weshalb Zuccalli lange um die Endabrechnung streiten musste. Das [[Priesterseminar]] wurde dann an der Seite der [[Dreifaltigkeitskirche]] unter neuer Leitung errichtet.
| + | Am [[22. Dezember]] [[1684]] kam es durch eine von [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] bestätigte Stiftung des [[Kurfürstentum Bayern|kurbayrischen]] Kämmerers und Revisionsrats Georg Freiherrn von Lerchenfeld zur Gründung eines Seminars für Seelsorgepriester unter Leitung der der Theatiner (nach ihrem Gründer allgemein "Kajetaner" genannt). Die Einführung des Ordens erfolgt mit Urkunde vom [[16. Oktober]] [[1686]] . Durch den im folgenden Jahr erfolgten Tod des Fürsterzbischofs wurde die Existenz der Theatiner in Salzburg schwer bedroht und es kam zu langwierigen Verhandlungen, die erst im Mai [[1696]] zur definitiven Übergabe von Kloster und Kirche an den Orden führten . |
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| | + | Den Bau von [[1685]] bis [[1697]] leitete der von Max Gandolph aus [[München]] berufene Schweizer [[Giovanni Gaspare Zuccalli]], mit dem am [[22. Juni]] 1685 der Vertrag geschlossen wurde. |
| | + | folgender Kontrakt geschlossen wurde. Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der ab [[1687]] regierte, war kein Freund des "[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#W|Welschen]] [[Barock]]" und der Theatiner, weshalb Zuccalli lange um die Endabrechnung streiten musste. Das [[Priesterseminar]] wurde dann an der Seite der [[Dreifaltigkeitskirche]] unter neuer Leitung errichtet. |
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| | + | Im Sommer [[1686]] war der Bau so weit fortgeschritten, dass mit der Gestaltung der Fassade begonnen werden konnte. Dafür hatte der Steinmetzmeister Andreas Gözinger am [[13. August]] einen Kostenvoranschlag gelegt, auf Grund dessen der Vertrag mit ihm am [[17. August]] geschlossen wurde. Die Stuckarbeiten der Kirche erhielten die Stuckateure Francesco Brenno, sein Bruder Carlo Antonio Brenno und ihr Gehilfe Antonio Carabelli, mit denen am [[20. November]] 1686 ein vom Fürsterzbischof am [[29. November]] ratifizierter Vertrag geschlossen wurde. Es wurde aber nur ein Teil der ARbeiten ausgeführt, denn nach dem Tode Max Gandolphs wurde die Arbeit über Befehl des Fürsterzbischofs Johann Ernst eingestellt und am [[4. April]] [[1688]] angeordnet, mit den ''Stuccatores ordentlich abzuraiten und dieselben nach Gebür abzufertigen''. Trotz der Bemühungen der Stuckateure, die erst 1.700 fl. erhalten hatten, mit der Fortführung der Arbeiten betraut zu werden, wurde diese dem Salzburger Meister [[Lorenz Stumpfegger]] übertragen. Wegen dieses wider alle Baurechtsgewohnheit laufenden Vertragsbruches überreichte Carlo Antonio Brenno eine Beschwerde, die [[1700]] zu einem für Brenno ziemlich ungünstigen Vergleich führte. |
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| | + | Auch dem Gasparo Zugalli wurden 1.100 fl. vorenthalten, weshalb er und nach seinem Tode sein Sohn Johann Christoph einen langen Prozess gegen Fürsterzbischof Johann Ernst und seinen Nachfolger |
| | + | führte, der mit einer Erledigung von [[1730]] definitiv niedergeschlagen wurde. Aus den Prozessakten ist besonders das von Johann Christoph de Zugalli zur Entkräftung mancher Vorwürfe gegen die Bauführung |
| | + | seines Vaters erbrachte Zeugnis hervorzuheben, in dem der kaiserliche Hofbaumeister Beduzzi bestätigt, das ''an der Kirche kein einziger Architekturfehler vorhanden sei''. |
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| | + | Der Ausbau der Kirche ging nach der Wiederaufnahme der Arbeiten [[1696]] langsam vonstatten, sodass die Einweihung erst am [[3l. Oktober]] [[1700]] durch den [[Sigmund Carl von Castel-Barco]], [[Bischof von Chiemsee]] erfolgen konnte. |
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| − | Zwei Flügelbauten des ehemaligen Kloster umschließen die in die Gebäudeflucht eingebettete kleine Kirche. Der Zentralbau ist von einer hohen Tambourkuppel gekrönt, an die seitlich zwei vier Kapellen anschließen. Kleine dekorative Wandfelder mit Scheinfenstern und Emporen vervollständigen die Kirche. Das Kuppelfresko wurde von [[Paul Troger]] geschaffen. | + | Zwei Flügelbauten des ehemaligen [[Theatinerkloster]] umschließen die in die Gebäudeflucht eingebettete kleine Kirche. Der Zentralbau ist von einer hohen Tambourkuppel gekrönt, an die seitlich zwei vier Kapellen anschließen. Kleine dekorative Wandfelder mit Scheinfenstern und Emporen vervollständigen die Kirche. Das Kuppelfresko wurde von [[Paul Troger]] geschaffen. |
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| | [[1809]] wurde die Niederlassung der vom hl. Kajetan von Thiene begründeten Kongregation der Theatiner aufgehoben. Das Gebäude diente danach als Garnisonsspital und wurde [[1923]] dem Orden der [[Barmherzige Brüder|Barmherzigen Brüder]] übergeben, die seitdem den Spitalsbetrieb fortführen. Am [[7. August]] [[1945]] wurde anlässlich des [[Patrozinium]]<nowiki>sfestes</nowiki> des hl. Kajetan die Kajetanerkirche nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wieder eröffnet. | | [[1809]] wurde die Niederlassung der vom hl. Kajetan von Thiene begründeten Kongregation der Theatiner aufgehoben. Das Gebäude diente danach als Garnisonsspital und wurde [[1923]] dem Orden der [[Barmherzige Brüder|Barmherzigen Brüder]] übergeben, die seitdem den Spitalsbetrieb fortführen. Am [[7. August]] [[1945]] wurde anlässlich des [[Patrozinium]]<nowiki>sfestes</nowiki> des hl. Kajetan die Kajetanerkirche nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wieder eröffnet. |
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| − | ==Altäre== | + | Nach einer dreijährigen Renovierung, die [[2023]] abgeschlossen war, erscheinen nun Details der 1685 erbauten Kirche in neuem Glanz. Kirchenbesucher sahen in den vergangenen Jahrzehnten weiße Innenwände, seit 2023 ist die Kirche in edler Farboptik gehalten. Ursprünglich sollte die Kirche wie zur Eröffnung im Jahr [[1700]] weiß gestrichen werden. Auch bei der letzten Restaurierung [[1980]] blieb es bei Weiß. Wie die Leiterin des Denkmalamtes, [[Eva Hody]], erklärt, war diese Neuerung auch für Experten eine Überraschung. Zu Beginn der Restaurierungsarbeiten glaubten die Fachleute, dass sie mit einer guten Staubreinigung und einer weißen Tünche auf den Wänden auskommen. "Es hat sich dann aus technischen Problemen heraus gezeigt, dass es ältere Farbbefunde gibt, die uns erklären, dass die Kirche ursprünglich nicht weiß gefasst war, sondern eine bunte Steinfarbigkeit hatte, und so ist sie heute wieder restauriert." sagt Hody. |
| − | Die Kajetanerkirche samt der Scala sancta besitzt neben dem Hochaltar sieben weitere Altäre. | + | |
| | + | Das [[1728]] von Paul Troger geschaffenen Kuppelfresko wirkte vor der Restaurierung wie ein dunkler Fleck und war kaum noch zu erkennen. Jetzt kommt ihm wieder die Hauptrolle zu, die ihm gebührt. Das hat nicht nur mit der Reinigung von Ruß, Staub und Belägen zu tun, sondern mit der neuen Farbgebung des gesamten Kirchenraumes. Statt in Weiß sind die Wände nun in warmen Steinfarben gefasst, was den Raum stimmig und einladend macht und die Kuppel optisch mit dem Kirchenraum verbindet. Die Farbtöne aus dem Fresko von Troger finden sich an den Wänden wieder. Die Pilaster sind in grauer Marmoroptik bemalt. |
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| | + | == Inneneinrichtung == |
| | + | === Scala Santa === |
| | + | ''Hauptartikel [[Scala Santa (Kajetanerkirche)|Scala Santa]] |
| | + | Eine Besonderheit ist die ''Heilige Stiege'', die ''Scala Santa'', neben der Kirche, die in Nachahmung der römischen ''Scala Santa'' [[1712]] hier errichtet wurde. Sie besteht aus 28 Stufen, darf nur kniend erklommen werden und führt hinauf zur Kreuzkapelle mit dem Kreuzaltar, die beide um [[1750]] geschaffen wurden. Der Altar besitzt ein geschnitztes Holzkruzifix mit seitlich zwei trauernden Engeln vor einer gemalten Landschaft. Das Deckenbild mit der ehernen Schlange wird Jacob Zanusi zugeschrieben. Der [[Johannes Nepomuk]] Altar im Vorraum zur Kreuzkapelle links zeigt den bekannten Brückensturz des Heiligen. Den rechtsseitig im Vorraum stehenden Pius Altar mit dem Bild des Papstes Pius V. vor Maria Immaculata kniend schuf [[Jakob Zanusi]] um das Jahr 1730. |
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| | + | ===Altäre=== |
| | + | Die Kajetanerkirche samt der ''Scala Santa'' besitzt neben dem Hochaltar sieben weitere Altäre. |
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| − | Das Altarblatt des Hochaltars mit der Marter des hl. Maximilian, geschaffen 1727 und ebenso das Altarbild des rechten Seitenaltars mit dem hl. Kajetan als Tröster der Pestkranken sowie vier Bildern auf Leinwand über den Beichtstühlen wurden alle von Paul Troger geschaffen. Das Altarbild des linken Seitenaltars mit der Darstellung der Heiligen Sippe stammt von [[Johann Michael Rottmayr]] (1708).
| + | === Hochaltart === |
| | + | Die Stiftung des Hochaltarbildes erfolgte durch den [[Domkapitular]] Paris Dominik Freiherr von [[Wolkenstein]], worauf das [[Domkapitel]] mit dem "gewesten Hausmeister und Maler" des (inzwischen gestorbenen) Stifters Jakob Christoph Plazer verhandelte, der sich verpflichtete, das ''verlobte Plat mit angelegenem Fleiß'' gegen nachträgliche Schätzung durch Sachverständige zu verfertigen (Domkapitelprotokoll, [[28. Jänner]] [[1698]] f. 42). Am [[4. August]] 1698 berichtet Plazer, dass das Bild ''albereits in völliger Perfeetion'' stehe und ''bittet umsomehr um baldige Beaugenscheinung und Bezahlung'', als er aus Verfolgung ''alhießiger Mahler lenger alhier nit zu verbleiben habe''. Der Maler erhielt statt der ursprünglich bestimmten 400 nur 200 fl., da sich die Hinterlassenschaft des Stifters inzwischen als passiv erwiesen hatte (Domkapitelprotokolle [[4. August]], [[7. August]] 1698; [[20. März]], [[28. September]] [[1699]]). |
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| − | Zwei weitere Seitenaltäre beiderseits der Vorhalle ergänzen das große Oval des Kirchenraumes zum Rechteck: Den Altar der linken Kapelle mit Stuckmarmor von Jakob Zanusi (1712) zeigt den hl. Andreas Avellinus. Aus der Zeit nach 1750 sind hier 14 Kreuzwegbilder zu sehen. Der Altar der rechten Kapelle aus der Zeit um 1750 zeigt auch eine Figur des hl. Johannes von Gott. | + | Das Altarblatt des Hochaltars mit der Marter des hl. Maximilian, geschaffen 1727 und ebenso das Altarbild des rechten Seitenaltars mit dem hl. Kajetan als Tröster der Pestkranken sowie vier Bildern auf Leinwand über den Beichtstühlen wurden alle von Paul Troger geschaffen. Das Altarbild des linken Seitenaltars mit der Darstellung der Heiligen Sippe stammt von [[Johann Michael Rottmayr]] ([[1708]]). |
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| − | Eine Besonderheit ist die ''Heilige Stiege'', die [[Scala Santa (Kajetanerkirche)|Scala Santa]], neben der Kirche, die in Nachahmung der römischen ''Scala Santa'' [[1712]] hier errichtet wurde. Sie besteht aus 28 Stufen, darf nur kniend erklommen werden und führt hinauf zur Kreuzkapelle mit dem Kreuzaltar, die beide um [[1750]] geschaffen wurden. Der Altar besitzt ein geschnitztes Holzkruzifix mit seitlich zwei trauernden Engeln vor einer gemalten Landschaft. Das Deckenbild mit der ehernen Schlange wird Jacob Zanusi zugeschrieben. Der [[Johannes Nepomuk]] Altar im Vorraum zur Kreuzkapelle links zeigt den bekannten Brückensturz des Heiligen. Den rechtsseitig im Vorraum stehenden Pius Altar mit dem Bild des Papstes Pius V. vor Maria Immaculata kniend schuf [[Jakob Zanusi]] um das Jahr 1730.
| + | === Seitenaltäre === |
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| + | Zwei weitere Seitenaltäre beiderseits der Vorhalle ergänzen das große Oval des Kirchenraumes zum Rechteck: Den Altar der linken Kapelle mit Stuckmarmor von [[Jakob Zanusi]] ([[1712]]) zeigt den hl. Andreas Avellinus. Aus der Zeit nach [[1750]] sind hier 14 Kreuzwegbilder zu sehen. Der Altar der rechten Kapelle aus der Zeit um 1750 zeigt auch eine Figur des hl. Johannes von Gott. |
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| | == Bildergalerie == | | == Bildergalerie == |
| − | === Kirche === | + | === Kirche allgemein === |
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| | Datei:KH der Barmh. Brüder.jpg|Blick auf die Kajetanerkirche. | | Datei:KH der Barmh. Brüder.jpg|Blick auf die Kajetanerkirche. |
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| − | == Bilder == | + | === weitere Bilder === |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| − | * [http://www.kirchen-fuehrer.info/kajetanerkirche-in-salzburg.html www.kirchen-fuehrer.info], Die Kajetanerkirche in Salzburg, | + | * [https://kirchen-fuehrer.info/de/kirchen/detail.asp?id=28&tit=Kajetanerkirche+in+Salzburg kirchen-fuehrer.info], Die Kajetanerkirche in Salzburg, |
| − | * [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/kirchen_und_kloester/kajetanerkirche www.salzburg-rundgang.at]
| |
| | * [[Hans Tietze]]: ''Die kirchlichen Denkmale der Stadt Salzburg'', in: [[Österreichische Kunsttopographie]], [http://diglib.tugraz.at/download.php?id=53b54ba86af95&location=browse diglib.tugraz.at], pdf | | * [[Hans Tietze]]: ''Die kirchlichen Denkmale der Stadt Salzburg'', in: [[Österreichische Kunsttopographie]], [http://diglib.tugraz.at/download.php?id=53b54ba86af95&location=browse diglib.tugraz.at], pdf |
| − | | + | * [https://salzburg.orf.at/stories/3198315/ salzburg.orf.at], 12. März 2023 |
| − | | + | * [https://www.sn.at/salzburg/chronik/hochamt-zur-wiedereroeffnung-der-kajetanerkirche-die-salzburger-ordensspitalkirche-wurde-umfassend-restauriert-135078979 www.sn.at], 7. März 2023 |
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| | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] |