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[[Bild:Stadtteil_parsch.jpg|thumb|left|Der Salzburger Stadtteil Parsch]]
 
[[Bild:Stadtteil_parsch.jpg|thumb|left|Der Salzburger Stadtteil Parsch]]
'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt. In Parsch wohnen heute fast 10.000 Bewohner.
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'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt. In Parsch wohnen um 2008 fast 10 000 Bewohner.
    
==Lage==
 
==Lage==
 
[[Bild:Aigen_03.jpg|thumb|die noch existierende der beiden Preuschen-Villen in Parsch vor ihrer Renovierung 2009/2010]]
 
[[Bild:Aigen_03.jpg|thumb|die noch existierende der beiden Preuschen-Villen in Parsch vor ihrer Renovierung 2009/2010]]
 
[[Datei:Nesselthalergasse in Aigen.jpg|thumb|Nesselthalergasse, sie bildet auch die Grenze zwischen  Aigen zu Parsch]]
 
[[Datei:Nesselthalergasse in Aigen.jpg|thumb|Nesselthalergasse, sie bildet auch die Grenze zwischen  Aigen zu Parsch]]
Die [[Neuhauserstraße]] bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der [[Kapuzinerberg]] jene nach Nordwesten. Die [[Nesselthalergasse]] südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die Villa Fischbach bilden westlich der Bahnlinie die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der Preuschenpark (um die Preuschen-Villa) und die [[Maria-Cebotari-Straße]] die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]]-[[Abfalter]].
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Die [[Neuhauser Straße]] bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der [[Kapuzinerberg]] jene nach Nordwesten. Die [[Nesselthalergasse]] südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die [[Villa Fischbach]] bilden westlich der [[Giselabahn|Bahnlinie]] die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der [[Preuschenpark]] (um den [[Abfalterhof]]) und die [[Maria-Cebotari-Straße]] die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]]-[[Abfalter]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
   
Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ [[1122]] und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am [[Gersbach]]. Auch eine Herkunft aus dem [[Kelten|Keltischen]] ist nicht auszuschließen.
 
Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ [[1122]] und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am [[Gersbach]]. Auch eine Herkunft aus dem [[Kelten|Keltischen]] ist nicht auszuschließen.
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Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des [[Gaisberg]]es eine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der La-Tène-Zeit sind vom [[Gersberg]] und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist romanischen oder vorromanischen keltischen Ursprungs.   
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Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des Gaisberges eine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der [[La-Tène-Zeit]] sind vom [[Gersberg]] und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist [[Romanik|romanischen]] oder vorromanischen keltischen Ursprungs.   
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Die ursprünglichen Siedlungskerne des heutigen Parsch lagen einerseits im Raum der heutigen Eder-Kreuzung und im Raum um den heutigen [[Ludwig Schmederer|Schmedererplatz]] nächst dem Gersbach und dem [[Apothekerhof]]. Während der nächste Raum um den Schmedererplatz schon früh dichter bebaut war, lagen im Umfeld verstreut einzelne Höfe und Bauerngüter: der [[Fondachhof]] (Fondohof), das [[Heffterhof|Hefftergut]] (heute Landwirtschaftliches Bildungszentrum) und das Luegergut sowie südlich das [[Esterergut]] und das [[Abfaltergut]] und nördlich das [[Wolfsgartengut]]. Auch das uralte [[Flederbachschlösschen]] ist hier zu nennen.
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Die ursprünglichen Siedlungskerne des heutigen Parsch lagen einerseits im Raum der heutigen [[Eder-Kreuzung]] und im Raum um den heutigen [[Ludwig-Schmederer-Platz|Schmedererplatz]] nächst dem Gersbach und dem [[Apothekerhof]]. Während der nächste Raum um den Schmedererplatz schon früh dichter bebaut war, lagen im Umfeld verstreut einzelne Höfe und Bauerngüter: der [[Fondachhof]] (Fondohof), das [[Heffterhof|Hefftergut]] (heute Landwirtschaftliches Bildungszentrum) und das Luegergut sowie südlich das [[Esterergut]] und der [[Abfalterhof]] und nördlich das [[Wolfsgartengut]]. Auch das uralte [[Flederbachschlösschen]] ist hier zu nennen.
    
Schon in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde das alte Wolfsgartenfeld (beim Wolfgartengutshaus gelegen) zunehmend bebaut. Die Weichselbaumsiedlung entstand um [[1940]]. Ansonsten fand südlich der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] eine Baulandnutzung wesentlich erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] statt.
 
Schon in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde das alte Wolfsgartenfeld (beim Wolfgartengutshaus gelegen) zunehmend bebaut. Die Weichselbaumsiedlung entstand um [[1940]]. Ansonsten fand südlich der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] eine Baulandnutzung wesentlich erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] statt.
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Vor [[1811]] gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf unteren [[Gersberg]] lange Zeit mit zum Stadtrecht der [[Salzburg|Stadt Salzburg]]. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort Aigen bei Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam [[1935]] zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde [[1939]] eingemeindet.
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Vor [[1811]] gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf unteren Gersberg lange Zeit mit zum Stadtrecht der Stadt Salzburg. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort Aigen bei Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam [[1935]] zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde [[1939]] eingemeindet.
    
==Der Kreuzberg in Parsch==
 
==Der Kreuzberg in Parsch==
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: ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut]]''
 
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Die Pfarrkirche Parsch „Zum Kostbaren Blut“ entstand in den Jahren von [[1954]] bis [[1956]] durch einen sehr gelungenen Umbau bzw. eine Erweiterung des Weichselbaumgehöftes, eines alten Bauerngutes. Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und war im Eigentum der [[Erzstift St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstrittene junge Gotteshaus in der [[Geißmayrstraße]] wurde von der „Arbeitsgruppe 4“, einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]] geplant - wobei die Nutzung des Vorgängerbaus noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der Nachkriegszeit. Das Kirchenportal gestaltete Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen Marmoraltar dominiert.
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Die Pfarrkirche Parsch „Zum Kostbaren Blut“ entstand in den Jahren von [[1954]] bis [[1956]] durch einen sehr gelungenen Umbau bzw. eine Erweiterung des Weichselbaumgehöftes, eines alten Bauerngutes. Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und war im Eigentum der [[Erzstift St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstrittene junge Gotteshaus in der [[Geißmayerstraße]] wurde von der „Arbeitsgruppe 4“, einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]] geplant - wobei die Nutzung des Vorgängerbaus noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der Nachkriegszeit. Das Kirchenportal gestaltete Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen Marmoraltar dominiert.
    
== Parsch und seine Teile ==
 
== Parsch und seine Teile ==
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=== Das Wolfsgartenfeld ===
 
=== Das Wolfsgartenfeld ===
Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1500 Bewohner. Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den [[Kühberg]] hinauf zog, hieß – vermutlich nach einem früheren Besitzer – auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]].
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Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1 500 Bewohner (2008). Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den [[Kühberg]] hinauf zog, hieß – vermutlich nach einem früheren Besitzer – auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]].
    
=== Inneres Parsch ===  
 
=== Inneres Parsch ===  
Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung immer mehr zum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.
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Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten [[Weiler Münchhausen]] und wurde mit zunehmender Bebauung immer mehr zum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|Altstadtbereich]] in seinem Charakter des [[Äußerer Stein|Äußeren Steines]] sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.
    
=== Borromäum ===
 
=== Borromäum ===
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=== Parsch-Süd ===
 
=== Parsch-Süd ===
 
'''Die Weichselbaumsiedlung''' <br />
 
'''Die Weichselbaumsiedlung''' <br />
Im direkten Umfeld des alten Weichselbaumhofes entstand während der Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges die heutige Weichselbaumsiedlung. Sie ist dabei neben der [[Aiglhof]]siedlung das größte Siedlungsprojekt dieser Zeit. Kennzeichnend sind die vergleichsweise größeren Gärten, die zur besseren Eigenversorgung mit Obst und Gemüse beitragen sollten. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand dann mittig in der neu entstandenen Siedlung die Kirche als neues Zentrum.
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Im direkten Umfeld des alten Weichselbaumhofes entstand während der Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges die heutige Weichselbaumsiedlung. Sie ist dabei neben der [[Aiglhof]]siedlung das größte Siedlungsprojekt dieser Zeit. Kennzeichnend sind die vergleichsweise größeren Gärten, die zur besseren Eigenversorgung mit Obst und Gemüse beitragen sollten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dann mittig in der neu entstandenen Siedlung die Kirche als neues Zentrum.
    
'''Die Rennbahnsiedlung'''<br />
 
'''Die Rennbahnsiedlung'''<br />
 
Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der [[Salzach]] wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut.
 
Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der [[Salzach]] wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut.
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Die erste ''Rennbahn'' übersiedelte [[1902]] von [[Froschheim]] nach Parsch, wo die dortigen Gründe von Baron Mayr-Melnhof gepachtet worden waren. Dort erlebte der Trabrennsport in den Jahren zwischen [[1950]] und [[1960]] seine aktivsten und erfolgreichsten Jahre. Es gab auch einige [[Motorsport|motorsportliche]] Veranstaltungen, z. B. Sandbahnrennen.
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Die erste ''Rennbahn'' übersiedelte [[1902]] von [[Froschheim]] nach Parsch, wo die dortigen Gründe von Baron [[Mayr-Melnhof]] gepachtet worden waren. Dort erlebte der Trabrennsport in den Jahren zwischen [[1950]] und 1960 seine aktivsten und erfolgreichsten Jahre. Es gab auch einige [[Motorsport|motorsportliche]] Veranstaltungen, z. B. Sandbahnrennen.
    
Zuletzt war dort aber die Trabrennbahn bereits von Wohnbauten umgeben und die Wohnungsnot verlangte dringend neue Wohnbauten. Die oft auch als ''Aigner'' bezeichnete Rennbahn wurde so in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] zur Wohnsiedlung. Nur der Name der Siedlung und ihre eigenartige Form erinnern heute noch an die alte Trabrennbahn. Der Trabrennsport übersiedelte [[1961]] an den heutigen Standort in [[Liefering]] - [[Herrenau]].
 
Zuletzt war dort aber die Trabrennbahn bereits von Wohnbauten umgeben und die Wohnungsnot verlangte dringend neue Wohnbauten. Die oft auch als ''Aigner'' bezeichnete Rennbahn wurde so in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] zur Wohnsiedlung. Nur der Name der Siedlung und ihre eigenartige Form erinnern heute noch an die alte Trabrennbahn. Der Trabrennsport übersiedelte [[1961]] an den heutigen Standort in [[Liefering]] - [[Herrenau]].
    
==Parsch heute==
 
==Parsch heute==
   
Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten vorherrschen. In diesem Stadtteil liegt auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]] (auf den ehemaligen Werksgeländer der [[Mayr-Melnhof´sche Marmorwerke]]). Ein beliebter Einkaufstreff im inneren Parsch ist das [[Borromäus-Point]].
 
Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten vorherrschen. In diesem Stadtteil liegt auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]] (auf den ehemaligen Werksgeländer der [[Mayr-Melnhof´sche Marmorwerke]]). Ein beliebter Einkaufstreff im inneren Parsch ist das [[Borromäus-Point]].
    
==Erwähnenswert==
 
==Erwähnenswert==
 
* Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach), die [[Gaisbergbahn]], auf den [[Gaisberg]].
 
* Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach), die [[Gaisbergbahn]], auf den [[Gaisberg]].
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* Das größte Salzburger Russenlager nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Russenlager in Parsch]] und bestand aus 32 Baracken eines NS-Arbeitsdienstlagers.
 
* Es gab von [[1954]] bis [[1972]] von Parsch aus den [[Gaisberg-Sessellift]], der  bis zum [[Hotel Kobenzl]] führte.
 
* Es gab von [[1954]] bis [[1972]] von Parsch aus den [[Gaisberg-Sessellift]], der  bis zum [[Hotel Kobenzl]] führte.
 
* Seit [[5. März]] [[2010]] hat auch wieder das bekannte Restaurant "Hirschenwirt" unter dem neuen Namen [[Restaurant Schmederer]] unter der Leitung von [[Mario Kaltenbacher]] seine Türen geöffnet.
 
* Seit [[5. März]] [[2010]] hat auch wieder das bekannte Restaurant "Hirschenwirt" unter dem neuen Namen [[Restaurant Schmederer]] unter der Leitung von [[Mario Kaltenbacher]] seine Türen geöffnet.
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{{Bezirke Stadt Salzburg}}
 
{{Bezirke Stadt Salzburg}}
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[[Kategorie:Salzburg]]
   
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Parsch|!]]
 
[[Kategorie:Parsch|!]]

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