| − | Lorenz´ Vater Josef Martin absolvierte vorerst eine Ausbildung bei den [[Jesuiten]] in Innsbruck und verbrachte anschließend eineinhalb Jahre in der bayrischen Armee. Schließlich kehrte Josef Martin nach Salzburg zurück, heiratete und gründete ein Handelsgeschäft. Nach geschäftlichen Schwierigkeiten übernahm dessen Vater, Georg IV. (Johann Lorenz´ Großvater), die beträchtlichen Schulden. Georg IV. hatte ebenso wie auch sein jüngerer Bruder, der Rats- und Handelsherr Johann Hagenauer, ein Handelshaus in Salzburg gegründet. Die Handelshäuser mit Tuch- und Seidenhandel sowie Gewürzhandel waren sehr erfolgreich gewesen und 1686 war Georg IV. vom kaiserlichen Palatin Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg auch sein untitulierter Adelstand bestätigt und eine Wappenbesserung verliehen worden. Josef Martin selbst hatte jedoch keine großen geschäftliche Erfolge und hielt nicht dem großen Erwartungsdruck seines Vaters stand. Nach ausbleibenden Geschäftserfolgen und dem plötzlich frühen Tod seiner Frau, verließ Josef Martin überstürzt seine vier minderjährigen halb-verwaisten Kinder in Salzburg und floh in militärische Dienste. Er wurde Dragoner in einem Kavallerie-Regiment des Heeres von Prinz Eugen. Dort blieb Josef Martin, obwohl ihn die Familie stets zu seiner Rückkehr nach Salzburg bewegen wollte, bis er (laut Familienchronik) [[1732]] in Belgrad fiel. | + | Lorenz´ Vater Josef Martin absolvierte vorerst eine Ausbildung bei den [[Jesuiten]] in Innsbruck und verbrachte anschließend eineinhalb Jahre in der bayrischen Armee. Schließlich kehrte Josef Martin nach Salzburg zurück, heiratete und gründete ein Handelsgeschäft. Nach geschäftlichen Schwierigkeiten übernahm sein Vater, Georg IV., der Großvater von Johann Lorenz, die beträchtlichen Schulden. Georg IV. hatte ebenso wie auch sein jüngerer Bruder, der Rats- und Handelsherr Johann Hagenauer, Handelshäuser in Salzburg gegründet. Er handelte mit Tuch- (Stoffen) und Seide sowie mit Gewürzen, womit er sehr erfolgreich war. 1686 war ihm vom kaiserlichen Palatin Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg sein untitulierter Adelsstand bestätigt und eine Wappenbesserung verliehen worden. Sein Sohn Josef Martin, der Vater von Johann Lorenz, hatte keine geschäftliche Erfolge zu verzeichnen und hielt dem großen Erwartungsdruck seines Vaters nicht stand. Nach ausbleibenden Geschäftserfolgen und dem plötzlichen, frühen Tod seiner Frau, verließ Josef Martin überstürzt seine vier minderjährigen halb-verwaisten Kinder in Salzburg und floh in militärische Dienste. Er wurde Dragoner in einem Kavallerie-Regiment des Heeres von Prinz Eugen. Dort blieb Josef Martin, obwohl ihn die Familie stets zu seiner Rückkehr nach Salzburg bewegen wollte, bis er (laut Familienchronik) [[1732]] in Belgrad fiel. |