Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
aktualisiert
Zeile 1: Zeile 1:  
[[File:Südtirolersiedlung-4.jpg|thumb|Südtiroler-Siedlung.]]
 
[[File:Südtirolersiedlung-4.jpg|thumb|Südtiroler-Siedlung.]]
 
[[Datei:Südtiroler_Siedlung_Salzburg_Liefering_1953.jpg|thumb|Luftbildaufnahme Juli 1953.]]
 
[[Datei:Südtiroler_Siedlung_Salzburg_Liefering_1953.jpg|thumb|Luftbildaufnahme Juli 1953.]]
Die '''Südtiroler-Siedlung Liefering''' ist eine der [[Südtiroler-Siedlung]]en im [[Bundesland Salzburg]].
+
Die '''Südtiroler-Siedlung Liefering''' ist eine der [[Südtiroler-Siedlung]]en im [[Bundesland Salzburg]].
   −
== Beschreibung ==
+
== Geschichte ==
 
Die Südtiroler-Siedlung Liefering befindet sich in der [[Stadt Salzburg]] im Stadtteil [[Liefering]]-Lehenau. Das 28 000 Quadratmeter große Areal erstreckt sich zwischen [[Buchenländerstraße]], [[Banaterstraße]], [[Bessarabierstraße]], [[Gottscheerstraße]] und [[Siebenbürgerstraße]].
 
Die Südtiroler-Siedlung Liefering befindet sich in der [[Stadt Salzburg]] im Stadtteil [[Liefering]]-Lehenau. Das 28 000 Quadratmeter große Areal erstreckt sich zwischen [[Buchenländerstraße]], [[Banaterstraße]], [[Bessarabierstraße]], [[Gottscheerstraße]] und [[Siebenbürgerstraße]].
   Zeile 19: Zeile 19:     
Edtbrustner weist einmal mehr darauf hin, dass mit dem Abriss der Siedlung "220 wahnsinnig günstige Wohnungen verloren gehen, die in Salzburg einmalig sind". Alle Wohnungen unterliegen dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz. Für die Miethöhe gelten gesetzliche Vorgaben. Die Mieter zahlen derzeit entweder eine kostendeckende Miete von 0,19 Euro pro Quadratmeter oder ein Wiedervermietungsentgelt von 2,14 Euro. Mit dem Abriss kann die Buwog die Vorgaben abschütteln und den freien Mietzins verlangen. "Ich rechne auch in den geförderten Wohnungen mit einer Verdreifachung", sagt Edtbrustner. In Vorarlberg schaffe man es, eine alte Südtiroler-Siedlung zu sanieren. "Ich frage mich, warum das in Salzburg nicht geht." In Bludenz glaube man an das Potenzial der Siedlung und plane, leistbares Wohnen zu erhalten. Um notfalls Mieter gerichtlich kündigen zu können, hat die Buwog im Jänner im Magistrat einen Interessenbescheid beantragt. Edtbrustner hat am [[16. August]] 2023 den ersten Teil der Einwendungen eingebracht. Der Bescheid setzt voraus, dass ein öffentliches Interesse besteht, einen quantitativen oder qualitativen Wohnfehlbestand zu beheben. "Es besteht kein die Mietrechte der Bestandsmieter übersteigendes öffentliches Interesse, 220 günstige Wohnungen abzureißen", argumentiert Edtbrustner. Nur die Sanierung und Aufstockung der Wohnungen gewährleisteten langfristiges billiges Wohnen. "Das öffentliche Interesse kann nur darin bestehen, dieses Potenzial zu erhalten."<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ringen-um-suedtiroler-siedlung-in-salzburg-liefering-geht-weiter-143866999 www.sn.at], 19. August 2023, "Ringen um Südtiroler Siedlung in Salzburg-Liefering geht weiter", ein Beitrag von [[Barbara Haimerl]]</ref>
 
Edtbrustner weist einmal mehr darauf hin, dass mit dem Abriss der Siedlung "220 wahnsinnig günstige Wohnungen verloren gehen, die in Salzburg einmalig sind". Alle Wohnungen unterliegen dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz. Für die Miethöhe gelten gesetzliche Vorgaben. Die Mieter zahlen derzeit entweder eine kostendeckende Miete von 0,19 Euro pro Quadratmeter oder ein Wiedervermietungsentgelt von 2,14 Euro. Mit dem Abriss kann die Buwog die Vorgaben abschütteln und den freien Mietzins verlangen. "Ich rechne auch in den geförderten Wohnungen mit einer Verdreifachung", sagt Edtbrustner. In Vorarlberg schaffe man es, eine alte Südtiroler-Siedlung zu sanieren. "Ich frage mich, warum das in Salzburg nicht geht." In Bludenz glaube man an das Potenzial der Siedlung und plane, leistbares Wohnen zu erhalten. Um notfalls Mieter gerichtlich kündigen zu können, hat die Buwog im Jänner im Magistrat einen Interessenbescheid beantragt. Edtbrustner hat am [[16. August]] 2023 den ersten Teil der Einwendungen eingebracht. Der Bescheid setzt voraus, dass ein öffentliches Interesse besteht, einen quantitativen oder qualitativen Wohnfehlbestand zu beheben. "Es besteht kein die Mietrechte der Bestandsmieter übersteigendes öffentliches Interesse, 220 günstige Wohnungen abzureißen", argumentiert Edtbrustner. Nur die Sanierung und Aufstockung der Wohnungen gewährleisteten langfristiges billiges Wohnen. "Das öffentliche Interesse kann nur darin bestehen, dieses Potenzial zu erhalten."<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ringen-um-suedtiroler-siedlung-in-salzburg-liefering-geht-weiter-143866999 www.sn.at], 19. August 2023, "Ringen um Südtiroler Siedlung in Salzburg-Liefering geht weiter", ein Beitrag von [[Barbara Haimerl]]</ref>
 +
 +
Im Ringen um die Zukunft der Südtiroler-Siedlung in Salzburg-Liefering machte die Buwog Group GmbH am Montag, dem [[11. September]] 2023, einen Rückzieher: Am Montag zog das Unternehmen den heuer am [[2. Jänner]] im [[Magistrat der Stadt Salzburg|Magistrat]] eingebrachten Antrag auf Erlassung eines Interessenbescheids zurück. Mit einem rechtskräftigen Bescheid hätte die Buwog die Möglichkeit gehabt,  Mieter trotz ihrer unbefristeten Mietverträge gerichtlich zu kündigen. Zuletzt war in Salzburg vor rund 30 Jahren ein Interessenbescheid beantragt worden. Der Konzern müsse sich nun bemühen, mit den Altmietern eine Lösung zu erarbeiten und umzusetzen, die den Fortbestand der unbefristeten Mietverträge garantiere.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/suedtiroler-siedlung-in-salzburg-buwog-vollzieht-kehrtwende-145129294 www.sn.at], 11. September 2023</ref>
    
== Weblink ==
 
== Weblink ==

Navigationsmenü