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== Kindheit ==
 
== Kindheit ==
Cajetan Adlgasser wurde als erstes Kind des Lehrers ("ludimagister") und Mesners ("[A]edituus") Ulrich Adlgasser (1704–1756) und der Maria Läderin (Lederin) (1700–1771) in der dem Schulhaus gegenüberliegenden Liebfrauenkirche Niederachen (heute: Ortsteil von Inzell), Kurfürstentum Bayern, getauft.<ref>''October. / 1 Caietanus legitimus filius Vdalrici Adlgasser Editui et ludimagistri ad B.V.M. et Mariæ läderin coniugis ... '' (Taufbuch Inzell-St. Michael, p. 126).</ref>
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Cajetan Adlgasser wurde als erstes Kind des Lehrers ("ludimagister") und Mesners ("[A]edituus") Ulrich Adlgasser (* [[1704]]; † [[1756]]) und der Maria Läderin (Lederin) (* [[1700]]; † [[1771]]) in der dem Schulhaus gegenüberliegenden Liebfrauenkirche Niederachen (heute ein Ortsteil von Inzell), [[Kurfürstentum Bayern]], getauft.<ref>''October. / 1 Caietanus legitimus filius Vdalrici Adlgasser Editui et ludimagistri ad B.V.M. et Mariæ läderin coniugis ... '' (Taufbuch Inzell-St. Michael, p. 126).</ref>
    
== Ausbildung ==
 
== Ausbildung ==
Im Jahr 1744 wurden Cajetan und Joseph Adlgasser, auf Fürsprache des Dechants des damals feb. Marktes Teisendorf Joseph Mayr (1694–1767), als Zöglinge in das feb. Kapellhaus in Salzburg aufgenommen, wo sie Unterricht durch Musiker aus der Hofmusik erhielten, von der Hofküche aus versorgt und jährlich eingekleidet wurden.
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Im Jahr [[1744]] wurden Cajetan und Joseph Adlgasser, auf Fürsprache des Dechants des damals feb. Marktes [[Teisendorf]] Joseph Mayr (* [[1694]]; † [[1767]]), als Zöglinge in das feb. [[Kapellhaus]] in Salzburg aufgenommen, wo sie Unterricht durch Musiker aus der Hofmusik erhielten, von der Hofküche aus versorgt und jährlich eingekleidet wurden. Das offizielle Datum des Eintritts von Cajetan Adlgasser in die der [[Benediktineruniversität]] vorangestellte [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Lateinschule]] (heute [[Akademisches Gymnasium]]) ist der [[4. Dezember]] 1744, damals der Beginn des neuen Schuljahrs. Cajetan wurde bereits in diesem Jahr Klassenbester im Lateinunterricht der ''Syntaxistae''. Er beschloss [[1747]] seine Gymnasialzeit als insgesamt Klassenzweiter. Vor Schulende, im September 1747, hatte er einen Text seines Klassenleiters, dem als Dramatiker nicht sehr erfolgreichen [[Anton Moser (Theologe)|Anton Moser]] (* [[1711]]; † [[1783]]), vertont und die Aufführung dieser ''exhibitio comica'' (Adlgasser 10.01) zu dessen Namenstag am [[19. Juni]] [[1748]] einstudiert und vom Cembalo aus die Aufführung geleitet. Bereits damals galt Adlgasser, wie das Gymnasialprotokoll festhält, seinen Mitschülern als ein Mitglied der Hofmusik.
Das offizielle Datum des Eintritts von Cajetan Adlgasser in die der Universität vorangestellte Lateinschule (heute: "Akademisches Gymnasium") ist der 4. Dezember 1744, damals der Beginn des neuen Schuljahrs. Cajetan wurde bereits in diesem Jahr Klassenbester im Lateinunterricht der ''Syntaxistae''. Er beschloss 1747/48 seine Gymnasialzeit als insgesamt Klassenzweiter. Vor Schulende, im September 1747, hatte er einen Text seines Klassenleiters, dem als Dramatiker nicht sehr erfolgreichen Anton Moser (1711–1783), vertont und die Aufführung dieser "exhibitio comica" (Adlgasser 10.01) zu dessen Namenstag am 19. Juni 1748 einstudiert und vom Cembalo aus die Aufführung geleitet. Bereits damals galt Adlgasser, wie das Gymnasialprotokoll festhält, seinen Mitschülern als ein Mitglied der Hofmusik.
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In den Jahren 1744–46 hatte Cajetan in sieben Aufführungen Gesangspartien übernommen, alles Kompositionen von J. Ernst Eberlin (1702–1762), seinem Lehrer und späteren Schwiegervater.  Für die wegen der "Kriegsläufte" (Österreichischer Erbfolgekrieg) auf den Beginn des nächsten Schuljahres verschobene Finalkomödie liegt ein zeitgenössischer Bericht vor, der vor allem die Komposition und die Leistung der Sänger hervorhebt. 
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Mit dem Stimmbruch endeten Adlgassers Auftritte auf den beiden Schulbühnen (Kleine und Große Aula). Seine letzte Rolle hatte Adlgasser in der Finalkomödie am 5. Sept. 1746. Von nun an spielte Adlgasser vornehmlich als Organist und Komponist eine Rolle.<br/>Beim Ausscheiden aus dem Kapellhaus am 4. Juli 1748 erhielt Adlgasser, wie üblich, das sog. Ausmusterungskleid und ein "Handgeld".
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== Leben ==
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In den Jahren 1744 bis [[1746]] hatte Cajetan in sieben Aufführungen Gesangspartien übernommen, alles Kompositionen von  [[Johann Ernst Eberlin|J. Ernst Eberlin]] (* [[1702]]; † [[1762]]), seinem Lehrer und späteren Schwiegervater. Für die wegen der "Kriegsläufte" (Österreichischer Erbfolgekrieg) auf den Beginn des nächsten Schuljahres verschobene Finalkomödie liegt ein zeitgenössischer Bericht vor, der vor allem die Komposition und die Leistung der Sänger hervorhebt. 
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Mit dem Stimmbruch endeten Adlgassers Auftritte auf den beiden Schulbühnen (Kleine und [[Große Aula]]). Seine letzte Rolle hatte Adlgasser in der Finalkomödie am [[5. September]] 1746. Von nun an spielte Adlgasser vornehmlich als Organist und Komponist eine Rolle.
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Beim Ausscheiden aus dem Kapellhaus am [[4. Juli]] 1748 erhielt Adlgasser, wie üblich, das sog. Ausmusterungskleid und ein "Handgeld".
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== Karriere ==
 
Am [[11. Dezember]] [[1750]] wurde er Salzburgischer [[Hoforganist]] des Fürsterzbischofs [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Graf Sigismund III. von Schrattenbach]]. Mit diesem Amt verband sich die Verpflichtung zur Komposition von Werken für den [[Dom]] und den [[Salzburger Fürstenhof|Fürstenhof]]. [[1760]] wurde Adlgassse Klavierlehrer am Kapellhaus und Organist an der [[Dreifaltigkeitskirche]]. Er bekleidete diese Ämter bis zu seinem Ableben.
 
Am [[11. Dezember]] [[1750]] wurde er Salzburgischer [[Hoforganist]] des Fürsterzbischofs [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Graf Sigismund III. von Schrattenbach]]. Mit diesem Amt verband sich die Verpflichtung zur Komposition von Werken für den [[Dom]] und den [[Salzburger Fürstenhof|Fürstenhof]]. [[1760]] wurde Adlgassse Klavierlehrer am Kapellhaus und Organist an der [[Dreifaltigkeitskirche]]. Er bekleidete diese Ämter bis zu seinem Ableben.
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== Familie ==
 
== Familie ==
Adlgasser war seit 1752 verheiratet<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBVII/?pg=201 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band VII, S. 197.]</ref> mit Maria Josefa Katharina, geborene Eberlin (* [[14. November]] [[1730]] in der Stadt Salzburg; † [[14. Mai]] [[1755]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=126 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 830.]</ref>, der Tochter des Salzburger [[Hofkapellmeister]]s [[Johann Ernst Eberlin]], seit [[1756]] in zweiter Ehe<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBVII/?pg=284 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band VII, S. 278.]</ref> mit Barbara, geborene Schwab, der Tochter des Obersilberdieners Jakob Schwab. Bei beiden Eheschließungen waren [[Leopold Mozart]] und [[Joseph Nikolaus Meissner|Joseph Meissner]] Trauzeugen.
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Adlgasser war seit [[1752]] verheiratet<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBVII/?pg=201 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band VII, S. 197.]</ref> mit Maria Josefa Katharina, geborene Eberlin (* [[14. November]] [[1730]] in der Stadt Salzburg; † [[14. Mai]] [[1755]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=126 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 830.]</ref>, der Tochter des Salzburger [[Hofkapellmeister]]s [[Johann Ernst Eberlin]], seit [[1756]] in zweiter Ehe<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBVII/?pg=284 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band VII, S. 278.]</ref> mit Barbara, geborene Schwab, der Tochter des Obersilberdieners Jakob Schwab. Bei beiden Eheschließungen waren [[Leopold Mozart]] und [[Joseph Nikolaus Meissner|Joseph Meissner]] Trauzeugen.
    
== Ableben ==
 
== Ableben ==

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