| | Am 28. August waren in Neumarkt am Wallersee zwischen Mitternacht und 19 Uhr bereits 69 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen. 307 Liter waren es im August bis zum 28. und 1 034 Liter von Jänner bis heute.<ref>Quelle www.pete.at/wetter</ref> Am [[29. August]] betrug der Frühwert in Neumarkt am Wallersee 10,7 °C. Diese Wetterlage soll noch bis Mittwoch, [[30. August]], anhalten. Besserung bzw. trockenes Wetter ist erst Mittwochnachmittag in Sicht. Die Temperaturen fallen bis dahin auf bis zu 15 Grad. | | Am 28. August waren in Neumarkt am Wallersee zwischen Mitternacht und 19 Uhr bereits 69 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen. 307 Liter waren es im August bis zum 28. und 1 034 Liter von Jänner bis heute.<ref>Quelle www.pete.at/wetter</ref> Am [[29. August]] betrug der Frühwert in Neumarkt am Wallersee 10,7 °C. Diese Wetterlage soll noch bis Mittwoch, [[30. August]], anhalten. Besserung bzw. trockenes Wetter ist erst Mittwochnachmittag in Sicht. Die Temperaturen fallen bis dahin auf bis zu 15 Grad. |
| − | In Rauris-Bucheben war die Hüttwinklache über die Ufer getreten. Im Talschluss bei [[Kolm-Saigurn]] rund 50 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Ihre Versorgung war jedoch durch die [[Bergrettung Rauris|Bergrettung]] gesichert. Am [[30. August]] wurde an Notfallwegen gearbeitet, die mittels Quad befahren werden können. Laut [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] wurden Dienstagabend, 29. August, bereits zehn der 50 von der Außenwelt abgeschnittenen Personen aus dem Raurisertal ausgeflogen. Es handelte sich bei den meisten um Gäste des Hotels [[Ammererhof]]. Der Ammmererhof selbst lag sicher und ungefährdet, sagt Hotelier Helmut Tomasek-Mühlthaler, aber die Straße, die 150 Meter unterhalb verläuft, ist war einziger Bach. Die Straße in Kolm-Saigurn muss auf 600 Meter bis Parkplatz [[Lenzanger Parkplatz|Lenzanger]] komplett neu gemacht werden, dort ist alles zerstört. 130 Liter Wasser pro Quadratmeter hatte es in 15 Stunden geregnet. Das [[2008]] erbaute Rückhaltebecken befindet sich zwischen den Ortsteilen [[Wörth]] und Bucheben an der Hüttwinklache, die sich in Wörth mit der [[Seidlwinklache]] zur [[Rauriser]] Ache vereinigt. Ohne dieses Becken wären die tief liegenden Häuser im Ortsteil Wörth und in Rauris selbst untergegangen. Aber wie 2021 in Mittersill war am Montag auch dieses Becken, das 350 000 Kubikmeter fasst, an seine Grenzen gekommen - es war bereits nach drei Stunden vollgelaufen, obwohl man bei der Planung gehofft hatte, dass es für zwei bis drei Tage die Wassermassen fassen kann.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/der-hochwasserschutz-stoesst-an-seine-grenzen-144493894 www.sn.at], 31. August 2023</ref> | + | In Rauris-Bucheben war die Hüttwinklache über die Ufer getreten. Im Talschluss bei [[Kolm-Saigurn]] rund 50 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Ihre Versorgung war jedoch durch die [[Bergrettung Rauris|Bergrettung]] gesichert. Am [[30. August]] wurde an Notfallwegen gearbeitet, die mittels Quad befahren werden können. Laut [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] wurden Dienstagabend, 29. August, bereits zehn der 50 von der Außenwelt abgeschnittenen Personen aus dem Raurisertal ausgeflogen. Es handelte sich bei den meisten um Gäste des Hotels [[Ammererhof]]. Der Ammmererhof selbst lag sicher und ungefährdet, sagt Hotelier Helmut Tomasek-Mühlthaler, aber die Straße, die 150 Meter unterhalb verläuft, ist war einziger Bach. Die Straße in Kolm-Saigurn muss auf 600 Meter bis Parkplatz [[Lenzanger Parkplatz|Lenzanger]] komplett neu gemacht werden, dort ist alles zerstört. 24 Hektar also 24 Fußballfelder, sind von Geröll bedeckt und am Berg liegen noch Unmengen an Material, die bei Unwettern ins Tal donnern könnten. |
| | + | 130 Liter Wasser pro Quadratmeter hatte es in 15 Stunden geregnet. Das [[2008]] erbaute Rückhaltebecken befindet sich zwischen den Ortsteilen [[Wörth]] und Bucheben an der Hüttwinklache, die sich in Wörth mit der [[Seidlwinklache]] zur [[Rauriser]] Ache vereinigt. Ohne dieses Becken wären die tief liegenden Häuser im Ortsteil Wörth und in Rauris selbst untergegangen. Aber wie 2021 in Mittersill war am Montag auch dieses Becken, das 350 000 Kubikmeter fasst, an seine Grenzen gekommen - es war bereits nach drei Stunden vollgelaufen, obwohl man bei der Planung gehofft hatte, dass es für zwei bis drei Tage die Wassermassen fassen kann.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/der-hochwasserschutz-stoesst-an-seine-grenzen-144493894 www.sn.at], 31. August 2023</ref> |
| | In [[Niedernsill]] im [[Pinzgau]] hatte das Hochwasser auch die [[Pinzgauer Lokalbahn]] wieder getroffen und hinterließ Schäden. Bis Herbst 2023 sollte eigentlich der Streckenabschnitt zwischen Niedernsill und [[Mittersill]] wieder befahrbar sein. Die Sanierung dieses Abschnitts allein kostet rund zwölf Millionen Euro. | | In [[Niedernsill]] im [[Pinzgau]] hatte das Hochwasser auch die [[Pinzgauer Lokalbahn]] wieder getroffen und hinterließ Schäden. Bis Herbst 2023 sollte eigentlich der Streckenabschnitt zwischen Niedernsill und [[Mittersill]] wieder befahrbar sein. Die Sanierung dieses Abschnitts allein kostet rund zwölf Millionen Euro. |