Mit Schreiben vom [[26. April]] [[1620]] entschied aber das zuständige [[Dekanat]] [[Werfen]] mit Zustimmung der Kirchenoberen auf Neubau. Sie wurde dann an ihrem alten Platz von [[1636]] bis [[1638]] neu errichtet. Den Bergleute fiel dabei die Aufgabe des Hereinführen und Aufrichten des "Fürstenalters" zu. Dieser wurde vom Werfener Tischlermeister Wolf Schwarz hergestellt. Zu seiner "Translokation" waren sechs Pferde notwendig. 1638 versammelte sich die Kirchengemeinde am 21. Sonntag nach [[Pfingsten]] erstmals im neuen Gotteshaus. Ein Konsistorialdekret vom [[17. Juni]] [[1639]] ordnete dann an, nur in dieser Kirche "fürohin" die Sonntagsdienste abzuhalten.
+
Mit Schreiben vom [[26. April]] [[1620]] entschied aber das zuständige [[Dekanat]] [[Werfen]] mit Zustimmung der Kirchenoberen auf Neubau. Sie wurde dann an ihrem alten Platz von [[1636]] bis [[1638]] neu errichtet. Den Bergleuten fiel dabei die Aufgabe des Hereinführen und Aufrichten des "Fürstenalters" zu. Dieser wurde vom Werfener Tischlermeister Wolf Schwarz hergestellt. Zu seiner "Translokation" waren sechs Pferde notwendig. 1638 versammelte sich die Kirchengemeinde am 21. Sonntag nach [[Pfingsten]] erstmals im neuen Gotteshaus. Ein Konsistorialdekret vom [[17. Juni]] [[1639]] ordnete dann an, nur in dieser Kirche "fürohin" die Sonntagsdienste abzuhalten.
−
Aus der Bausumme von 1.175 [[Gulden]] lässt schließen, dass die Kirche entweder nur sehr klein oder nicht solide gebaut war. Jedenfalls zeigten sich bereits [[1655]] wieder erhebliche Schäden am Mauerwerk. Der Visitationsbericht von [[1674]] forderte Architekten und Bausachverständige an, die feststellen sollten, wie der baufälligen Kirche am besten zu helfen wäre. Erst [[1699]] erging vonseiten des [[Konsistorium der Erzdiözese Salzburg|Konsistoriums]] ein Dekret, "zu Verhütung eines größeren Schadens und besorglichen Einfallens" die relativ neue Kirche durch eine umfassende Reparatur zu sanieren. [[Weihbischof]] [[Sigmund Carl von Castel-Barco]] nahm dann [[1706]] die längst überfällige Neuweihe vor.
+
Aus der Bausumme von 1.175 [[Gulden]] lässt schließen, dass die Kirche entweder nur sehr klein oder nicht solide gebaut war. Jedenfalls zeigten sich bereits [[1655]] wieder erhebliche Schäden am Mauerwerk. Der Visitationsbericht von [[1674]] forderte Architekten und Bausachverständige an, die feststellen sollten, wie der baufälligen Kirche am besten zu helfen wäre. Erst [[1699]] erging vonseiten des [[Konsistorium der Erzdiözese Salzburg|Konsistoriums]] ein Dekret, "zu Verhütung eines größeren Schadens und besorglichen Einfallens" die relativ neue Kirche durch eine umfassende Reparatur zu sanieren. [[Weihbischof]] [[Sigmund Carl von Castel-Barco]] nahm dann [[1706]] die längst überfällige Neuweihe vor.