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{{Salzburgbezug}}[[Datei:Blick zum Johannis Berg im Großglocknergebiet.jpg|thumb|Blick auf den [[Johannisberg]]: unterhalb des Gipfels befindet sich der noch verglescherte [[Pasterzenboden]], darunter der in der Mitte bereits fast ausgeaperte Hufeisenbruch, zu dem aber noch die Eisströme links und rechts gehören]]
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[[Datei:Großglockner Pasterzenboden 1933.jpg|thumb|Der Hufeisenbruch 1933.]]
 
[[Datei:Großglockner Pasterzenboden 1933.jpg|thumb|Der Hufeisenbruch 1933.]]
{{#ev:youtube|5a0ztROZBeQ|280|right|Zeitraffer des Pasterze-Gletschers 2017 (ZAMG)<ref>Zeitraffer-Animation des Hufeisenbruches der Pasterze aus Bildern der automatischen Kamera am [[Kleiner Burgstall|Kleinen Burgstall]]: In der Animation wird das Fließen des Gletschers sichtbar, besonders dort, wo der Gletscher relativ schnell fließt, nämlich an den Steilabbrüchen des Hufeisenbruches. Die Animation besteht aus einem Foto pro Tag von Oktober 2015 bis August 2017. Tage ohne Sicht sind ausgenommen. Der Gletscherbruch mit zwei kleinen Eisströmen links im Bild und einem größeren rechts verbindet das weite Akkumulationsgebiet der Pasterze mit der markanten Gletscherzunge. Der Eisnachschub von oben wird jedes Jahr geringer. Weite Teile des Gletscherbruches sind bereits ausgeapert. Unterhalb des Gletscherbruches werden derzeit Fließgeschwindigkeiten von bis zu 50 Meter pro Jahr gemessen. Im Gletscherbruch ist das Fließen deutlich schneller. Quelle ZAMG.</ref>, 0:07 min Video}}
   
Der '''Hufeisenbruch''' ist ein mehrere hundert Meter hoher [[Gletscher]]<nowiki>bruch</nowiki> in den [[Hohen Tauern]] in der [[Glocknergruppe]].
 
Der '''Hufeisenbruch''' ist ein mehrere hundert Meter hoher [[Gletscher]]<nowiki>bruch</nowiki> in den [[Hohen Tauern]] in der [[Glocknergruppe]].
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Der Bruch beginnt in einer Höhe von etwa 2&nbsp;990 m ü. A. und reicht bis auf etwa 2&nbsp;570 m ü. A. hinunter, wo er in den eigentlichen Gletscher, genannt Pasterze, übergeht. Diesen Höhenunterschied von 420 m überwindet der Bruch in nur etwa 650 m Luftlinie.
 
Der Bruch beginnt in einer Höhe von etwa 2&nbsp;990 m ü. A. und reicht bis auf etwa 2&nbsp;570 m ü. A. hinunter, wo er in den eigentlichen Gletscher, genannt Pasterze, übergeht. Diesen Höhenunterschied von 420 m überwindet der Bruch in nur etwa 650 m Luftlinie.
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== Aktuelle Situation (2023) ==
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Aktuell, im Sommer [[2023]], erkennt man, dass der linke Eisstrom des Hufeisenbruchs bereits so gut wie unterbrochen ist. Es kann also kein frisches Eis mehr vom obersten Pasterzenboden nachströmen. Wenn dann in ein paar Jahren auch der rechte Eisstrom abreißen wird, wird die Pasterze keine neuen Eismassen mehr bekommen und Toteis werden.
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==== Vergleichsbilder ====
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Blick zum Johannis Berg im Großglocknergebiet.jpg|September 2011: Blick auf den [[Johannisberg]]: unterhalb des Gipfels befindet sich der noch verglescherte oberste [[Pasterzenboden]], darunter der in der Mitte bereits fast ausgeaperte Hufeisenbruch, zu dem aber noch die Eisströme links und rechts gehören.
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Oberster_Pasterzenboden_und_Hufeisenbruch_August_2023.jpg|Stand im August 2023.
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== Bilder==  
 
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{{#ev:youtube|5a0ztROZBeQ|280|right|Zeitraffer des Pasterze-Gletschers 2017 (ZAMG)<ref>Zeitraffer-Animation des Hufeisenbruches der Pasterze aus Bildern der automatischen Kamera am [[Kleiner Burgstall|Kleinen Burgstall]]: In der Animation wird das Fließen des Gletschers sichtbar, besonders dort, wo der Gletscher relativ schnell fließt, nämlich an den Steilabbrüchen des Hufeisenbruches. Die Animation besteht aus einem Foto pro Tag von Oktober 2015 bis August 2017. Tage ohne Sicht sind ausgenommen. Der Gletscherbruch mit zwei kleinen Eisströmen links im Bild und einem größeren rechts verbindet das weite Akkumulationsgebiet der Pasterze mit der markanten Gletscherzunge. Der Eisnachschub von oben wird jedes Jahr geringer. Weite Teile des Gletscherbruches sind bereits ausgeapert. Unterhalb des Gletscherbruches werden derzeit Fließgeschwindigkeiten von bis zu 50 Meter pro Jahr gemessen. Im Gletscherbruch ist das Fließen deutlich schneller. Quelle ZAMG.</ref>, 0:07 min Video}}
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
 
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.6974,47.0976/zoom/15.2 AMap] (korrigierter neuer Link, Datenstand 19. Februar 2023)
 
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.6974,47.0976/zoom/15.2 AMap] (korrigierter neuer Link, Datenstand 19. Februar 2023)
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* [https://gis.ktn.gv.at/atlas/(S(airgyavavdns0k0nxo3xerdg))/init.aspx?karte=amtliche_karten&notools=1 gis.ktn.gv.at/atlas]
 
* [https://gis.ktn.gv.at/atlas/(S(airgyavavdns0k0nxo3xerdg))/init.aspx?karte=amtliche_karten&notools=1 gis.ktn.gv.at/atlas]
 
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* Bildtext von [[Gerald Lehner]], der im August 2023 einen Forschungsflug für die Glaziologen von Österreichs Akademie der Wissenschaften mit Teamleiterin Andrea Fischer von der Universität Innsbruck flog
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== Einzelnachweis ==
 
== Einzelnachweis ==
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
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[[Kategorie:Geografie]]
 
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