Der Spitzkrämer war der Verleger, der den Heimarbeitern das notwendige, teilweise sehr teure Material (in Salzburg Leinenzwirn und Baumwollgarn, in Klöppelgebieten anderer Länder auch Leonische Fäden, also vergoldete oder versilberte Metallfäden, sowie Roßhaar, Seide und gespaltenes Stroh) zur Verfügung stellte und die erzeugte Ware auf den Wochen-, Saison- und Jahrmärkten im In- und Ausland absetzte (u.a. in München und Augsburg). Es wurden "Schlingen" und Klöppelspitzen hergestellt. Salzburger und Mondseer Schlingen waren eine Besonderheit, die mit einer einfacheren Klöppeltechnik aus Leinen- und Baumwollfäden produziert wurden. | Der Spitzkrämer war der Verleger, der den Heimarbeitern das notwendige, teilweise sehr teure Material (in Salzburg Leinenzwirn und Baumwollgarn, in Klöppelgebieten anderer Länder auch Leonische Fäden, also vergoldete oder versilberte Metallfäden, sowie Roßhaar, Seide und gespaltenes Stroh) zur Verfügung stellte und die erzeugte Ware auf den Wochen-, Saison- und Jahrmärkten im In- und Ausland absetzte (u.a. in München und Augsburg). Es wurden "Schlingen" und Klöppelspitzen hergestellt. Salzburger und Mondseer Schlingen waren eine Besonderheit, die mit einer einfacheren Klöppeltechnik aus Leinen- und Baumwollfäden produziert wurden. |