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Nachdem er keine geeignete Stelle gefunden hatte, blieb Dr. Susan als praktischer Arzt in Salzburg und erlebt dort den Einmarsch bayerischer Truppen im April [[1810]]. Unter der bayerischen Regierung erhielt er nun erstmals eine Anstellung als Landgerichtsarzt und zwar ausgerechnet in [[St. Johann im Pongau]] – möglicherweise hatten sich seine Lungenprobleme mittlerweile gebessert. Im Jahr [[1814]] war er von Februar bis September Landgerichtsarzt in Mauerkirchen, das in diesem Jahr aber an Österreich fiel und daher zum Ausland wurde . Er wechselte zurück nach St. Johann und [[1815]] nach [[Thalgau]], das ein Landgericht erster Klasse war.  Dort erlebte er das Ende der bayerischen Regierung und 1818 wurde er als Bezirksarzt nach [[Radstadt]] versetzt, wo er 12 Jahre wirkte bis zu seiner Berufung als Kreisarzt nach [[Ried im Innkreis|Ried]].
 
Nachdem er keine geeignete Stelle gefunden hatte, blieb Dr. Susan als praktischer Arzt in Salzburg und erlebt dort den Einmarsch bayerischer Truppen im April [[1810]]. Unter der bayerischen Regierung erhielt er nun erstmals eine Anstellung als Landgerichtsarzt und zwar ausgerechnet in [[St. Johann im Pongau]] – möglicherweise hatten sich seine Lungenprobleme mittlerweile gebessert. Im Jahr [[1814]] war er von Februar bis September Landgerichtsarzt in Mauerkirchen, das in diesem Jahr aber an Österreich fiel und daher zum Ausland wurde . Er wechselte zurück nach St. Johann und [[1815]] nach [[Thalgau]], das ein Landgericht erster Klasse war.  Dort erlebte er das Ende der bayerischen Regierung und 1818 wurde er als Bezirksarzt nach [[Radstadt]] versetzt, wo er 12 Jahre wirkte bis zu seiner Berufung als Kreisarzt nach [[Ried im Innkreis|Ried]].
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Als er nach Radstadt versetzt wurde war er bereits 37 Jahre alt. Hier findet sich auch – abgesehen von seinem Epitaph – der einzige Hinweis auf sein Privatleben. Am [[17. September]] [[1821]] wurde ihm in Radstadt Nr. 45 sein Sohn Franz Joseph Eugen geboren.  Seine Frau war Leopoldine von Grafenstein, von Weydn in der Oberpfalz.  Sie war die eheliche Tochter des Herrn Ignatz Michael v Grafenstein und der Freifrau Johanna v. Kronegg. Beide waren schon verstorben und kurfürstliche Pfleger. Pate war der Bürgermeister statt des Herrn [[Franz Ferchl]] kais. königl. Salinenarzt in Hallein.  Dr. Franz Ferchl war fünf Jahre älter als Susan, aber beide waren gemeinsam am Gymnasium in Salzburg und natürlich Berufskollegen.
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Als Susan 1832 die Kreisarzt Stelle in Ried antrat, verfasste [[Benedict Pillwein]] gerade  sein Buch über den Innkreis. In diesem Buch sind auch einige von Dr. Joseph Susan gelieferte Fakten zu finden, die Pillwein in der Endphase des Buches noch einarbeitete. Susans Witterungsbeobachtungen mit dem Thermometer und dem Barometer ergaben u.a. als höchste Temperatur 26° Reamur, was 32,5° Celsius entspricht und gemessen an den heutigen Temperaturen relativ niedrig erscheint. Susan berichtete Pillwein auch von einer Quelle dem Frankenberger Bad, 1/4 Stunde von Obernberg.<ref>Benedikt Pillwein, Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg, Vierter Theil: Der Innkreis, Linz 1843.</ref>

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