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Die '''Viertalalm''' (1 626 m ü. A.) ist eine Alm in den [[Pinzgauer Grasberge]]n im Gemeindegebiet von [[Uttendorf]] im [[Oberpinzgau]].
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Die '''Viertalalm''' (1 626 [[m ü. A.]]) ist eine Alm in den [[Pinzgauer Grasberge]]n im Gemeindegebiet von [[Uttendorf]] im [[Oberpinzgau]].
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==Lage==
 
==Lage==
Sie befindet sich südlich des [[Lamperbichlkogel]]s und der darunter liegenden Vorhofalm auf der Sonnseite des Oberpinzgauer Salzachtales. Westlich der Viertalalm fließt der Manlitzbach zu Tal und im Osten der Uttendorfer Bach. Das Almgebiet ist auf drei Wegen zugänglich: von Uttendorf führen zwei Wege herauf, der dritte Weg führt vom Lampersbichlkogel herunter.
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Sie befindet sich südlich des [[Lamperbichlkogel]]s und der darunter liegenden Vorhofalm auf der Sonnseite des Oberpinzgauer [[Salzachtal]]es. Westlich der Viertalalm fließt der [[Manlitzbach]] zu Tal und im Osten der [[Uttendorfer Bach]]. Das Almgebiet ist auf drei Wegen zugänglich: von Uttendorf führen zwei Wege herauf, der dritte Weg führt vom Lampersbichlkogel herunter.
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==Prähistorischer Kupferbergbau==
 
==Prähistorischer Kupferbergbau==
[[Das hallstattzeitliche Gräberfeld in Uttendorf im Pinzgau]] lässt durch die Grabbeigaben erkennen, dass die damaligen Bewohner über weitreichende Handelsverbindungen verfügten. Schon ab ca. 2 000 vor Christus hat man auch hier nach Kupfererz geschürft. Folgt man dem Manlitzbach, an dessen Einmündung in das Salzachtal das erwähnte Gräberfeld liegt, Richtung Quellgebiet, benötigt man ein bis zwei Stunden bis in das Gebiet der Viertalalm. Hier hat knapp über der Waldgrenze der prähistorische Kupferbergbau seine Spuren hinterlassen.  
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[[Das hallstattzeitliche Gräberfeld in Uttendorf im Pinzgau]] lässt durch die Grabbeigaben erkennen, dass die damaligen Bewohner über weitreichende Handelsverbindungen verfügten. Schon ab ca. 2bnsp;000 vor Christus hat man auch hier nach Kupfererz geschürft. Folgt man dem Manlitzbach, an dessen Einmündung in das Salzachtal das erwähnte Gräberfeld liegt, Richtung Quellgebiet, benötigt man ein bis zwei Stunden bis in das Gebiet der Viertalalm. Hier hat knapp über der Waldgrenze der prähistorische Kupferbergbau seine Spuren hinterlassen.  
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Zahlreiche Einsturztrichter, Pingen genannt, markieren die ehemalige Bergbautätigkeit. Unterhalb der verbrochenen Stollen sind die Sturzhalden noch heute im Gelände sichtbar. Hier hat man das taube Material deponiert. Die Pingen liegen nebeneinander aufgereiht und lassen so erkennen, dass es sich vermutlich um eine Lagerstätte submarinen Ursprunges handelt.
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Zahlreiche Einsturztrichter, [[Montanistisches Lexikon#P|Pingen]] genannt, markieren die ehemalige Bergbautätigkeit. Unterhalb der verbrochenen Stollen sind die Sturzhalden noch heute im Gelände sichtbar. Hier hat man das taube Material deponiert. Die Pingen liegen nebeneinander aufgereiht und lassen so erkennen, dass es sich vermutlich um eine Lagerstätte submarinen Ursprunges handelt.
    
Knapp unterhalb der Viertalalm sind einige künstlich angelegte Terassen zu erkennen. Hier vermuten die Archäologen den Standort ehemaliger einfacher Behausungen damaliger Bergleute.
 
Knapp unterhalb der Viertalalm sind einige künstlich angelegte Terassen zu erkennen. Hier vermuten die Archäologen den Standort ehemaliger einfacher Behausungen damaliger Bergleute.
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* [[Fritz Moosleitner]], Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau, HG Salzburger Landesregierung (Landesarchäologie), gemeinsam mit dem Salzburger Museum Carolino Augusteum, Begleitheft zu den Sonderausstellungen im [[Heimatmuseum Vogtturm]] in [[Zell am See]] 1992 und im Salzburger Museum Carolino Augusteum 1993.
 
* [[Fritz Moosleitner]], Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau, HG Salzburger Landesregierung (Landesarchäologie), gemeinsam mit dem Salzburger Museum Carolino Augusteum, Begleitheft zu den Sonderausstellungen im [[Heimatmuseum Vogtturm]] in [[Zell am See]] 1992 und im Salzburger Museum Carolino Augusteum 1993.
 
* Topografische Österreichische Karte, 3220 - Ost Saalbach, 1:25 000, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, 2009
 
* Topografische Österreichische Karte, 3220 - Ost Saalbach, 1:25 000, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, 2009
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[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]

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