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Seit der Eröffnung des Gwandhauses im Jahr 2008 führte Anton Schuster die Greißlerei unter dem Namen ''De Merin''. Nach fünf Jahren begab sich Schuster 2013 in den Ruhestand. Nachfolgerin in der Greißerlei wurde im April 2013 die Salzburgerin [[Barbara Schweitzer]], die den Betrieb gemeinsam mit ihrer Schwester Elisabeth Baumgartner und Elke Findenig-Gänser bis [[2018]] führte. Dann eröffnete Schweitzer ihre eigene Greißlerei in [[Riedenburg]]. [[2015]] zog die "Greißlerei de Merin" vom kleineren Pförtnerhäuschen direkt ins Gwandhaus und öffnete am vierten März nur wenige Meter vom ursprünglichen Standort entfernt ihre Pforten.  
 
Seit der Eröffnung des Gwandhauses im Jahr 2008 führte Anton Schuster die Greißlerei unter dem Namen ''De Merin''. Nach fünf Jahren begab sich Schuster 2013 in den Ruhestand. Nachfolgerin in der Greißerlei wurde im April 2013 die Salzburgerin [[Barbara Schweitzer]], die den Betrieb gemeinsam mit ihrer Schwester Elisabeth Baumgartner und Elke Findenig-Gänser bis [[2018]] führte. Dann eröffnete Schweitzer ihre eigene Greißlerei in [[Riedenburg]]. [[2015]] zog die "Greißlerei de Merin" vom kleineren Pförtnerhäuschen direkt ins Gwandhaus und öffnete am vierten März nur wenige Meter vom ursprünglichen Standort entfernt ihre Pforten.  
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Im Herbst [[2018]] hatte dann der junge Gastronom Andreas Wagner wieder die Greißlerei im Pförtnerhäuschen eröffnet, nachdem das Gebäude drei Jahre leer gestanden war. Wagner hatte es auf eigene Kosten eingerichtet und ausgestattet. "Es war nur eine Therme vorhanden, ich habe rund 60.000 Euro investiert", sagt Wagner. Der Mietvertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen. Ihm sei jedoch eine längere Zusammenarbeit in Aussicht gestellt worden, sagt Wagner. "Nur deshalb habe ich als Jungunternehmer den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und investiert." Am [[27. Dezember]] 2018 kündigte der Trachtenun­ternehmer Gerhard [[Gössl GmbH|Gössl]] Gössl, dem das Gebäude gehörte, ohne Begründung den Mietvertrag. Das Mietverhältnis endet demnach am 30. März [[2019]]. So lang wollte Wagner aber nicht mehr bleiben. und kündigte nun seinerseits den Vertrag mit 31. Jänner "aus wichtigem Grund". Mit [[31. Jänner]] 2019 sperrte Gössl dann überraschend die Greißlerei zu. Wagner sprach von einem massiven Vertrauensbruch. Eine weitere Zusammenarbeit mit der Firma Gössl sei unter den gegebenen Umständen nicht länger zumutbar, sagte der 28-Jährige. Er fühle sich ausgenutzt und hintergangen.
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Im Herbst [[2018]] hatte dann der junge Gastronom Andreas Wagner wieder die Greißlerei im Pförtnerhäuschen eröffnet, nachdem das Gebäude drei Jahre leer gestanden war. Wagner hatte es auf eigene Kosten eingerichtet und ausgestattet. "Es war nur eine Therme vorhanden, ich habe rund 60.000 Euro investiert", sagt Wagner. Der Mietvertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen. Ihm sei jedoch eine längere Zusammenarbeit in Aussicht gestellt worden, sagt Wagner. "Nur deshalb habe ich als Jungunternehmer den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und investiert." Am [[27. Dezember]] 2018 kündigte der Trachtenun­ternehmer Gerhard [[Gössl GmbH|Gössl]] Gössl, dem das Gebäude gehörte, ohne Begründung den Mietvertrag. Das Mietverhältnis endete demnach am [[30. März]] [[2019]]. So lang wollte Wagner aber nicht mehr bleiben. und kündigte nun seinerseits den Vertrag mit 31. Jänner "aus wichtigem Grund". Mit [[31. Jänner]] 2019 sperrte Gössl dann überraschend die Greißlerei zu. Wagner sprach von einem massiven Vertrauensbruch. Eine weitere Zusammenarbeit mit der Firma Gössl sei unter den gegebenen Umständen nicht länger zumutbar, sagte der 28-Jährige. Er fühle sich ausgenutzt und hintergangen.
    
Wagner hatte in Erfahrung gebracht, dass Gössl dem neuen Betreiber des Restaurants "Leopold" im Gwandhaus, Ekkehard Knobelspies, bereits bei Abschluss des Bewirtschaftungs- und Management-Vertrags Anfang Oktober 2018 zugesagt habe, dass er im ersten Halbjahr 2019 auch die Greißlerei bekomme. Er, Wagner, habe davon nichts gewusst. Nur einen Monat nachdem er eröffnet habe, sei also schon fix gewesen, dass Gössl keine Zusammenarbeit mehr wünsche. Dabei habe Gössl ihn gefragt, ob er die Greißlerei übernehmen wolle.  
 
Wagner hatte in Erfahrung gebracht, dass Gössl dem neuen Betreiber des Restaurants "Leopold" im Gwandhaus, Ekkehard Knobelspies, bereits bei Abschluss des Bewirtschaftungs- und Management-Vertrags Anfang Oktober 2018 zugesagt habe, dass er im ersten Halbjahr 2019 auch die Greißlerei bekomme. Er, Wagner, habe davon nichts gewusst. Nur einen Monat nachdem er eröffnet habe, sei also schon fix gewesen, dass Gössl keine Zusammenarbeit mehr wünsche. Dabei habe Gössl ihn gefragt, ob er die Greißlerei übernehmen wolle.  

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