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Die Weißsee-Bahn war in gewisser Hinsicht auch ein Aufholprojekt des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] gegenüber [[Oberösterreich]], wo im Herbst 1951 das erste Teilstück der Obertrauner Dachsteinbahn in Betrieb genommen wurde.  
 
Die Weißsee-Bahn war in gewisser Hinsicht auch ein Aufholprojekt des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] gegenüber [[Oberösterreich]], wo im Herbst 1951 das erste Teilstück der Obertrauner Dachsteinbahn in Betrieb genommen wurde.  
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Die erste Sektion, die in Betrieb gegangen war, führte vom Enzingerboden zum [[Tauernmoossee]] hinauf und brachte Bergsteiger ins [[Granatspitze|Granatspitz]]<nowiki>gebiet</nowiki>. Parallel dazu gab es aber ein weiteres Seilbahnprojekt der ÖBB, der Seilbahn zur Rudolfshütte. Dieses Projekt einer Einseil-Umlaufbahn wurde dann am Beginn der [[1980er]]-Jahre realisiert. Die mit dem Namen [[Seilbahn Rudolfshütte]] errichtete Bahn wurde am Weihnachtstag ([[25. Dezember]]) [[1982]] eröffnet.  
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Die erste Sektion, die in Betrieb gegangen war, führte vom [[Enzingerboden]] zum [[Tauernmoossee]] hinauf und brachte Bergsteiger ins [[Granatspitze|Granatspitz]]<nowiki>gebiet</nowiki>. Parallel dazu gab es aber ein weiteres Seilbahnprojekt der ÖBB, der Seilbahn zur Rudolfshütte. Das Projekt einer Einseil-Umlaufbahn wurde dann am Beginn der [[1980er]]-Jahre realisiert. Die mit dem Namen "Seilbahn Rudolfshütte" errichtete Bahn wurde am Weihnachtstag ([[25. Dezember]]) [[1982]] eröffnet.  
    
Mit der Errichtung der Weißsee-Bahn erhoffte man sich auch einen touristischen Aufschwung in dieser alpinen Hochregion, dem der Österreichische [[Alpenverein]] wohlwollend gegenüberstand.  
 
Mit der Errichtung der Weißsee-Bahn erhoffte man sich auch einen touristischen Aufschwung in dieser alpinen Hochregion, dem der Österreichische [[Alpenverein]] wohlwollend gegenüberstand.  
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* in den kommenden zehn Jahren ist eine gemeinsame Lösung mit den ÖBB zu erarbeiten;  
 
* in den kommenden zehn Jahren ist eine gemeinsame Lösung mit den ÖBB zu erarbeiten;  
 
                
 
                
Die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] führten parallel zur 1983 offiziell eröffneten Weißseebahn ihre eigene Werksbahn. Die war 50 Jahre alt und  sanierungsbedürftig. Eisl: "Zwei Bahnen, die einen Berg erschließen und nur  500 Meter voneinander entfernt sind, ergeben volkswirtschaftlich keinen Sinn." Im Konzept der Interessenten heißt es: "Ziel ist die  Fortführung der Weißsee Gletscherbahnen auf einen möglichst langen Zeithorizont, mindestens auf zehn Jahre. Es ist unbedingt anzustreben, dass eine schnelle Lösung des Problems herbeigeführt wird, um den Frühjahrsskilauf, der heuer durch Ostern besonders spät liegt, noch umsatzmäßig zu nützen."
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Die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] führten parallel zur 1983 offiziell eröffneten Weißseebahn ihre eigene [[ÖBB Seilbahn Weißsee|Werksbahn]]. Die war 50 Jahre alt und  sanierungsbedürftig. Eisl: "Zwei Bahnen, die einen Berg erschließen und nur  500 Meter voneinander entfernt sind, ergeben volkswirtschaftlich keinen Sinn." Im Konzept der Interessenten heißt es: "Ziel ist die  Fortführung der Weißsee Gletscherbahnen auf einen möglichst langen Zeithorizont, mindestens auf zehn Jahre. Es ist unbedingt anzustreben, dass eine schnelle Lösung des Problems herbeigeführt wird, um den Frühjahrsskilauf, der heuer durch Ostern besonders spät liegt, noch umsatzmäßig zu nützen."
    
Die bestehende Gesellschaft sollte erheblich verändert, das bisherige Eigenkapital (1,2 Mill. Euro), auf 580.000 Euro reduziert werden. Das Land Salzburg, die Gemeinde Uttendorf und der Tourismusverband leisten, so die Vorstellung der Interessenten, gemeinsam und jährlich einen Zuschuss von 218.000 Euro. Der Österreichische Alpenverein  - er betreibt das [[Alpincenter Rudolfshütte]] - schießt zum Betrieb der Bahn pro Jahr 72.800 Euro zu.  
 
Die bestehende Gesellschaft sollte erheblich verändert, das bisherige Eigenkapital (1,2 Mill. Euro), auf 580.000 Euro reduziert werden. Das Land Salzburg, die Gemeinde Uttendorf und der Tourismusverband leisten, so die Vorstellung der Interessenten, gemeinsam und jährlich einen Zuschuss von 218.000 Euro. Der Österreichische Alpenverein  - er betreibt das [[Alpincenter Rudolfshütte]] - schießt zum Betrieb der Bahn pro Jahr 72.800 Euro zu.  

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