Dr. Pürstinger kehrte als praktischer Arzt in seinen Heimatort Schwanenstadt zurück. Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] - als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war - wurde Dr. Pürstinger als Landgerichtsarzt nach Zell am See berufen, nachdem er eine Berufung nach [[Radstadt]] abgelehnt hatte. Er musste auch die Landgerichte [[Saalfelden]] und [[Taxenbach]] mit betreuen. Sein Arbeitsbereich vergrößerte sich [[1819]] noch um [[Mittersill]], das in baierischer Zeit einen eigenen Landgerichtsarzt – [[Joseph Riedler|Dr. Riedler]] – gehabt hatte. Dr. Pürstinger betätigte sich auch wissenschaftlich, indem er im Badeort [[Fusch]] Wasseranalysen vornahm.<ref>[Allgemeine Zeitung, balneologische Zeitung, Leipzig 1868, 189.]</ref> Er verfasste "medizinisch-topographische Fragmente über das Pinzgau", die leider nicht erhalten sind, und schloss diese seinem Sanitätsbericht an. | Dr. Pürstinger kehrte als praktischer Arzt in seinen Heimatort Schwanenstadt zurück. Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] - als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war - wurde Dr. Pürstinger als Landgerichtsarzt nach Zell am See berufen, nachdem er eine Berufung nach [[Radstadt]] abgelehnt hatte. Er musste auch die Landgerichte [[Saalfelden]] und [[Taxenbach]] mit betreuen. Sein Arbeitsbereich vergrößerte sich [[1819]] noch um [[Mittersill]], das in baierischer Zeit einen eigenen Landgerichtsarzt – [[Joseph Riedler|Dr. Riedler]] – gehabt hatte. Dr. Pürstinger betätigte sich auch wissenschaftlich, indem er im Badeort [[Fusch]] Wasseranalysen vornahm.<ref>[Allgemeine Zeitung, balneologische Zeitung, Leipzig 1868, 189.]</ref> Er verfasste "medizinisch-topographische Fragmente über das Pinzgau", die leider nicht erhalten sind, und schloss diese seinem Sanitätsbericht an. |