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Triebfeder nicht nur des Rennens, sondern des permanenten Sich-selbst-neu-Erfindens im "Snow space Flachau" ist freilich Bergbahnengeschäftsführer Ernst Brandstätter.
 
Triebfeder nicht nur des Rennens, sondern des permanenten Sich-selbst-neu-Erfindens im "Snow space Flachau" ist freilich Bergbahnengeschäftsführer Ernst Brandstätter.
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Gäbe es ein "Tourismusvirus", der Pongauer wäre schwer infiziert. "Das Thema hat mich schon als Skilehrer fasziniert. Da hab ich gesehen, welch enormes Potenzial im Tourismus liegt. Man muss den Gast nur fragen, was ihm gefällt und was nicht. Was ihm nicht gefällt, muss man korrigieren", sagt Brandstätter. Mit derart knackigen Aussagen hat sich der Pongauer auch die Position eines informellen Sprechers der Seilbahnwirtschaft gesichert – zurzeit wird er etwa mit Fragen zum Streit der Rettungshubschrauberbetreiber mit der Austro-Control bombardiert.
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Gäbe es ein "Tourismusvirus", der Pongauer wäre schwer infiziert. "Das Thema hat mich schon als Skilehrer fasziniert. Da hab ich gesehen, welch enormes Potenzial im Tourismus liegt. Man muss den Gast nur fragen, was ihm gefällt und was nicht. Was ihm nicht gefällt, muss man korrigieren", sagt Brandstätter. Mit derart knackigen Aussagen hat sich der Pongauer auch die Position eines informellen Sprechers der [[Salzburger Seilbahnwirtschaft]] gesichert – zurzeit wird er etwa mit Fragen zum Streit der Rettungshubschrauberbetreiber mit der Austro-Control bombardiert.
    
Er selbst sieht sich in seiner Position als Seilbahnchef freilich weniger als "Liftler", sondern vielmehr als "Touristiker". "Ich habe mir Skigebiete in der ganzen Welt angesehen. Ich bin mit offenen Augen unterwegs und überlege mir, was wir übernehmen können." Als er 1986 bei den Bergbahnen Flachau angefangen habe, habe es eine einzige kuppelbare Seilbahn gegeben. Der Rest: alte Lifte. "Heute haben wir nur noch kuppelbare Seilbahnen mit Sitzheizung. Alle Pisten können beschneit werden." Positiv zur Entwicklung beigetragen hätten die fünf Gesellschafterfamilien, die langfristig denken würden – unter anderem findet sich ein Benediktinerstift unter den Anlegern.
 
Er selbst sieht sich in seiner Position als Seilbahnchef freilich weniger als "Liftler", sondern vielmehr als "Touristiker". "Ich habe mir Skigebiete in der ganzen Welt angesehen. Ich bin mit offenen Augen unterwegs und überlege mir, was wir übernehmen können." Als er 1986 bei den Bergbahnen Flachau angefangen habe, habe es eine einzige kuppelbare Seilbahn gegeben. Der Rest: alte Lifte. "Heute haben wir nur noch kuppelbare Seilbahnen mit Sitzheizung. Alle Pisten können beschneit werden." Positiv zur Entwicklung beigetragen hätten die fünf Gesellschafterfamilien, die langfristig denken würden – unter anderem findet sich ein Benediktinerstift unter den Anlegern.