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| | Die '''Freiwillige Feuerwehr Bramberg''' ist eine [[Feuerwehr]] in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Bramberg am Wildkogel]]. | | Die '''Freiwillige Feuerwehr Bramberg''' ist eine [[Feuerwehr]] in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Bramberg am Wildkogel]]. |
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| − | '''Gründung'''
| + | ==Gründung== |
| | Am 22.10.1898 wurde in der Gemeinde Bramberg auf Betreiben des Herrn Fürschnaller die Freiwillige Feuerwehr von den Herrn Alois Kaserer (Straßenwirt), Johann Scharler (Hennhauser), Hans Neumaier (Grünbacher Hansei) und Martin Hollaus (Reiter Mascht) gegründet. | | Am 22.10.1898 wurde in der Gemeinde Bramberg auf Betreiben des Herrn Fürschnaller die Freiwillige Feuerwehr von den Herrn Alois Kaserer (Straßenwirt), Johann Scharler (Hennhauser), Hans Neumaier (Grünbacher Hansei) und Martin Hollaus (Reiter Mascht) gegründet. |
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| | "Jedes Mitglied der Feuerwehr hat in und außer Dienst ein ehrenhaftes, männliches Betragen, insbesondere im Dienst Pünktlichkeit, Ruhe, Ausdauer, Gehorsam und wie es gilt Entschlossenheit und Mut zu zeigen." | | "Jedes Mitglied der Feuerwehr hat in und außer Dienst ein ehrenhaftes, männliches Betragen, insbesondere im Dienst Pünktlichkeit, Ruhe, Ausdauer, Gehorsam und wie es gilt Entschlossenheit und Mut zu zeigen." |
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| − | '''Löschzüge'''
| + | ==Löschzüge== |
| − | Löschzug Mühlbach: | + | ===Löschzug Mühlbach:=== |
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| − | In Mühlbach bestand schon seit 1902 eine Feuerwehr, die ganz selbständig war. 1925/26 wurde sie ein Löschzug von Bramberg, weil es nach den Richtlinien des Landes nicht zwei Feuerwehren in einer Gemeinde geben durfte. | + | In Mühlbach bestand schon seit 1902 eine Feuerwehr, die vollkommen selbständig war. 1925/26 wurde sie ein Löschzug von Bramberg, weil es nach den Richtlinien des Landes nicht zwei Feuerwehren in einer Gemeinde geben durfte. |
| | Diese Feuerwehr bzw. der Löschzug wurde von den Gebrüdern Bacher geführt, wobei sich der Baumeister Sepp Bacher (Kommandant von 1902 bis 1933) sehr hervortat. Weitere Zugführer waren Georg Wimmer (Rest Schmied) von 1933 bis 1960 und Josef Wimmreuter (Boa Sepp) von 1960 bis 1972. | | Diese Feuerwehr bzw. der Löschzug wurde von den Gebrüdern Bacher geführt, wobei sich der Baumeister Sepp Bacher (Kommandant von 1902 bis 1933) sehr hervortat. Weitere Zugführer waren Georg Wimmer (Rest Schmied) von 1933 bis 1960 und Josef Wimmreuter (Boa Sepp) von 1960 bis 1972. |
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| − | Schon vor dem Ersten Weltkrieg hatte die Feuerwehr Mühlbach eine Zeugstätte. 1933 wurde eine neue Zeugstätte vor dem Gasthaus Batzinger gebaut. Die bis 1972 den Mühlbacher Löschzug beherbergte und nach der Auflösung für die Panzlschützen umgebaut wurde. | + | Schon vor dem Ersten Weltkrieg hatte die Feuerwehr Mühlbach eine Zeugstätte. 1933 wurde eine neue Zeugstätte vor dem Gasthaus Batzinger gebaut. Die bis 1972 den Mühlbacher Löschzug beherbergte und nach der Auflösung für die [[Panzlschützen Mühlbach-Bramberg]] umgebaut wurde. |
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| | Die erste Feuerspritze im Pinzgau besaß der "Handel" (Handelsgesellschaft) in Mühlbach. Sie war zum größten Teil aus Holz, ein "fruchtbares Ungetüm an Größe und Schwere". Angeblich wurde sie beim Brand in Mittersill im Jahre 1837 bereits verwendet und allgemein bewundert. | | Die erste Feuerspritze im Pinzgau besaß der "Handel" (Handelsgesellschaft) in Mühlbach. Sie war zum größten Teil aus Holz, ein "fruchtbares Ungetüm an Größe und Schwere". Angeblich wurde sie beim Brand in Mittersill im Jahre 1837 bereits verwendet und allgemein bewundert. |
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| | 1972 wurde der LZ Mühlbach aufgelöst. | | 1972 wurde der LZ Mühlbach aufgelöst. |
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| − | Löschzug Habach: | + | ===Löschzug Habach:=== |
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| | Unter dem Hauptmann Hans Knupfer wurde am 24.10.1908 der Löschzug Habach gegründet, der seinen Sitz in Weyer bzw. im Weyerhof hatte. Da die Geräte vorerst nur in einer Hütte untergebracht waren, baute man 1919 eine Zeugstätte, die sogenannte "Weyerspritzhütte" in Weyer. Im Jahre 1966 erhielt der Löschzug die Zeugstätte in Habach. | | Unter dem Hauptmann Hans Knupfer wurde am 24.10.1908 der Löschzug Habach gegründet, der seinen Sitz in Weyer bzw. im Weyerhof hatte. Da die Geräte vorerst nur in einer Hütte untergebracht waren, baute man 1919 eine Zeugstätte, die sogenannte "Weyerspritzhütte" in Weyer. Im Jahre 1966 erhielt der Löschzug die Zeugstätte in Habach. |
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| | Um diesen Löschzug machte sich der Zugführer Markus Laner (Benkerbauer), der den Franz Huber (1908-1909) ablöste, sehr verdient. Laner führte den Zug bis 1931. Ihn lösten dann von 1931 - 1950 Franz Noel (Veitei, Steinmaurer), von 1950 bis 1976 Anton Brunner (Tetscherhäusl) und von 1976 bis 1994 Jakob Blaikner (Brosing) ab. | | Um diesen Löschzug machte sich der Zugführer Markus Laner (Benkerbauer), der den Franz Huber (1908-1909) ablöste, sehr verdient. Laner führte den Zug bis 1931. Ihn lösten dann von 1931 - 1950 Franz Noel (Veitei, Steinmaurer), von 1950 bis 1976 Anton Brunner (Tetscherhäusl) und von 1976 bis 1994 Jakob Blaikner (Brosing) ab. |
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| − | 1994 wurde der Löschzug Habach im allgemeinen Einvernehmen aufgelöst und die Feuerwehrkameraden übersiedelten mit ihren Gerätschaften ins Bramberg Feuerwehrhaus. Auf Grund des vorhandenen Fahrzeugparkes, der es ermöglicht auch abgelegene Einsatzorte rasch zu erreichen, war eine Zusammenlegung zweckmäßig und zielführend. | + | 1994 wurde der Löschzug Habach im allgemeinen Einvernehmen aufgelöst und die Feuerwehrkameraden übersiedelten mit ihren Gerätschaften ins Bramberger Feuerwehrhaus. Auf Grund des vorhandenen Fahrzeugparkes, der es ermöglicht auch abgelegene Einsatzorte rasch zu erreichen, war eine Zusammenlegung zweckmäßig und zielführend. |
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| − | Löschzug Sonnberg: | + | ===Löschzug Sonnberg:=== |
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| | Noch einen dritten Löschzug gab es in der Gemeinde Bramberg, wenn auch nur in einem äußerst bescheidenen Ausmaß, nämlich den Löschzug Sonnberg, der auch in seinen aktivsten Zeiten kaum mehr als drei Leute im Zug hatte. Thomas Exenberger (Wiesen Tom) hatte die Rückentragespritze in Verwahrung. Damit waren die Sonnberger bei einem Brand recht schnell zur Stelle. | | Noch einen dritten Löschzug gab es in der Gemeinde Bramberg, wenn auch nur in einem äußerst bescheidenen Ausmaß, nämlich den Löschzug Sonnberg, der auch in seinen aktivsten Zeiten kaum mehr als drei Leute im Zug hatte. Thomas Exenberger (Wiesen Tom) hatte die Rückentragespritze in Verwahrung. Damit waren die Sonnberger bei einem Brand recht schnell zur Stelle. |
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| − | '''Kommandanten'''
| + | ==Kommandanten== |
| | Der Feuerwehr Bramberg standen in ihrer Geschichte zuerst die Hauptmänner, dann die Brandmeister und jetzt die Brandinspektoren vor. | | Der Feuerwehr Bramberg standen in ihrer Geschichte zuerst die Hauptmänner, dann die Brandmeister und jetzt die Brandinspektoren vor. |
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