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[Seite übersprungen wegen Unlesbarkeit…; folgt eigenes Blatt aus anderem Papier] ''fortsetzung. Wien am 30t[e]n April [1]844 // Fraulein'' [von] ''der ich nun die Erlaubniß, und was noch mehr ist den Befehl habe oft und viel zu schreiben, so will ich vorerst Ihr mir werthes Schreiben vollends beantworten, und dann muß zu den allenfalsigen Rest übergehen. Das Malinofsky wohl ist, freit mich, na xx und bleibe gespant, dafür habe ich hier das Glück einen zwar recht willigen aber schon seit seiner Geburt dumen Mann als Wärter und Diener zu haben – Eine nur Geduld Übungs Gelegenheit. – Villen'' [V dick verbessert] ''Käufe habe ich wohl schon in Comissionen gegeben, und sobald der Heilige Sch die Geldweisungen eingeschükt haben wird, so werde ich nicht unterlaßen die'' [Leerstelle] ''Abbildungen einzuschüken. Nachdem ich füglich doch nicht früher kann, wie ich mich nicht gerne möchte als Caution in Schuldthurm depostiren lassen, oder aber directe als Completer in den Runden Haus für immer ohne Hoffnung auf Avencement aufzuheben – – … …'' [Striche und Punkte] XX XX. ''Die Blumen leben und die Mama halt den Gimpel oft'' XX XX ''ich verstehe den Satz: Wenn ich noch ofterer an Sie beide denken sollte als so geschicht, so wäre nicht einige für meinen Bruder ein Platzchen gelaßen – Was nicht ist wird schon werden mit – Also nur Geduld meine Herrin. – Ich darf nicht wie ich will. Schreiben Sie bestes Malchen nur recht oft und viel, den alles intresirt mich, selbst das Englische daß ich so was man sagt nicht verstehe – Ich bin überzeugt, und sage dank für den Englischen Wunsch zu meiner Genesung. – Der Profeßor sagte Gestern, es kann nicht beßer gehen und heute dazu er würde mich 2 Tag gar nicht Ansehn, und ich soll garnichts ./. ./. und es auch nicht ansehn.
 
[Seite übersprungen wegen Unlesbarkeit…; folgt eigenes Blatt aus anderem Papier] ''fortsetzung. Wien am 30t[e]n April [1]844 // Fraulein'' [von] ''der ich nun die Erlaubniß, und was noch mehr ist den Befehl habe oft und viel zu schreiben, so will ich vorerst Ihr mir werthes Schreiben vollends beantworten, und dann muß zu den allenfalsigen Rest übergehen. Das Malinofsky wohl ist, freit mich, na xx und bleibe gespant, dafür habe ich hier das Glück einen zwar recht willigen aber schon seit seiner Geburt dumen Mann als Wärter und Diener zu haben – Eine nur Geduld Übungs Gelegenheit. – Villen'' [V dick verbessert] ''Käufe habe ich wohl schon in Comissionen gegeben, und sobald der Heilige Sch die Geldweisungen eingeschükt haben wird, so werde ich nicht unterlaßen die'' [Leerstelle] ''Abbildungen einzuschüken. Nachdem ich füglich doch nicht früher kann, wie ich mich nicht gerne möchte als Caution in Schuldthurm depostiren lassen, oder aber directe als Completer in den Runden Haus für immer ohne Hoffnung auf Avencement aufzuheben – – … …'' [Striche und Punkte] XX XX. ''Die Blumen leben und die Mama halt den Gimpel oft'' XX XX ''ich verstehe den Satz: Wenn ich noch ofterer an Sie beide denken sollte als so geschicht, so wäre nicht einige für meinen Bruder ein Platzchen gelaßen – Was nicht ist wird schon werden mit – Also nur Geduld meine Herrin. – Ich darf nicht wie ich will. Schreiben Sie bestes Malchen nur recht oft und viel, den alles intresirt mich, selbst das Englische daß ich so was man sagt nicht verstehe – Ich bin überzeugt, und sage dank für den Englischen Wunsch zu meiner Genesung. – Der Profeßor sagte Gestern, es kann nicht beßer gehen und heute dazu er würde mich 2 Tag gar nicht Ansehn, und ich soll garnichts ./. ./. und es auch nicht ansehn.
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'' – Bin doch begierig was es gut werden wird – übrigens wurde ich der Mama die Klinik genauso Beschreiben, als Sie sich solche Vorstellt, und Sie die gute Perle wird da Sie so besorgt ist, ganz beruhigt werden. d: h: zu Hause am besten bleibt bewährt – Urtheilen wollen wir erst zuletzt. – und darüber sprechen wenn ich wieder in der Hölle'' [&nbsp;[[Höllbräu]]] ''lebe, da wahrscheinlich nichts geschnitten noch gebrennt wird. – und auch nichts gefüttert, so schlägt es sogar in meinen Wunsch. – Vergeben ein andermahl den Schluß. – Ihr ich ich küße küße die das Händchen und und bin bin<ref>vgl. die Verdoppelung als Höflichkeitsform in manchen Adressen</ref> und bleibe mit aller ergebenheit dero ergebenster bester Haiter Poldl. // An die Mamsel Theres // alles schöne, und ich freie mich mit Ihr einmal Coccolade zu trinken, aber im May wo der beste Obers ist schwerlich. Doch wer weis. – Alle Hrleute sein von mir herzlich gekrüßt. – doch unterfange ich mich diese Auftrage nicht Ihnen zu machen, und werde es durch Malinofsky den ich ohnehin auch dieser Tage schreibe, auftragen. Schreiben Sie bald Fräulein und entrichten Sie und Ht'' [Kürzel, Hauptmann?] ''v Schlegel alles schon gefalligst. – Wenn die Tour an ihn kommt, so gebe ich Ihn auch zugleich ein Absch''[ri]''ft des ganzen mit mir vorgenommenen, doch bis jetzt geschah doch gar nichts, und ich warte daher, bis es unternommen [?] wird. // An das Fraulein Amalie Castelli. // durch Gütte.'' [direkt unten auf den Briefbogen geschrieben; gefaltet nicht als Briefsendung erkennbar]
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'' – Bin doch begierig was es gut werden wird – übrigens wurde ich der Mama die Klinik genauso Beschreiben, als Sie sich solche Vorstellt, und Sie die gute Perle wird da Sie so besorgt ist, ganz beruhigt werden. d: h: zu Hause am besten bleibt bewährt – Urtheilen wollen wir erst zuletzt. – und darüber sprechen wenn ich wieder in der Hölle'' [&nbsp;[[Höllbräu]]] ''lebe, da wahrscheinlich nichts geschnitten noch gebrennt wird. – und auch nichts gefüttert, so schlägt es sogar in meinen Wunsch. – Vergeben ein andermahl den Schluß. – Ihr ich ich küße küße die das Händchen und und bin bin<ref>vgl. die Verdoppelung als Höflichkeitsform in manchen Adressen</ref> und bleibe mit aller ergebenheit dero ergebenster bester Haiter Poldl. // An die Mamsel Theres // alles schöne, und ich freie mich mit Ihr einmal Coccolade zu trinken, aber im May wo der beste Obers ist schwerlich. Doch wer weis. – Alle Hrleute sein von mir herzlich gekrüßt. – doch unterfange ich mich diese Auftrage nicht Ihnen zu machen, und werde es durch Malinofsky den ich ohnehin auch dieser Tage schreibe, auftragen. Schreiben Sie bald Fräulein und entrichten Sie und Ht'' [Kürzel, Hauptmann? Anm.] ''v Schlegel alles schon gefalligst. – Wenn die Tour an ihn kommt, so gebe ich Ihn auch zugleich ein Absch''[ri]''ft des ganzen mit mir vorgenommenen, doch bis jetzt geschah doch gar nichts, und ich warte daher, bis es unternommen [?] wird. // An das Fraulein Amalie Castelli. // durch Gütte.'' [direkt unten auf den Briefbogen geschrieben; gefaltet nicht als Briefsendung erkennbar]
 
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