| | [[File:BE-MK-2987a.jpg|thumb|Mine an ''[[Vaccinium myrtillus]]'': [[Bayern]], [[Berchtesgaden]]er Land, [[Watzmann]]gebiet, Kühroint-Alm Umgebung, 2003.09.21]] | | [[File:BE-MK-2987a.jpg|thumb|Mine an ''[[Vaccinium myrtillus]]'': [[Bayern]], [[Berchtesgaden]]er Land, [[Watzmann]]gebiet, Kühroint-Alm Umgebung, 2003.09.21]] |
| | '''Stigmella myrtillella''' (''Nepticula myrtillella'' Stainton, 1857) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Nepticulidae]]. | | '''Stigmella myrtillella''' (''Nepticula myrtillella'' Stainton, 1857) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Nepticulidae]]. |
| − | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | + | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| | ''S. myrtillella'' wurde in Salzburg bisher in den Zonen I, III und IV nach Embacher et al. (2011) gefunden (Alpenvorland und Flyschzone, Schieferalpen sowie Zentralalpen). Sie ist in [[Heidelbeere|Heidelbeerbeständen]] sicher viel weiter verbreitet, die Fraßspuren der Raupen sind aber nicht einfach zu entdecken. Die Höhenverbreitung ist mit 600 - 2000 m dokumentiert, überspannt also einen sehr großen Bereich. Lebensraum der Art sind Heidelbeer- und Rauschbeerbestände auf Hochmooren und in alpinen Zwergstrauchheiden, aber auch in bodensauren, lichten Wäldern, wie Fichtenforsten. Die Raupen wurden im September gefunden, lassen also vermuten, dass nur eine Generation im Jahr auftritt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). | | ''S. myrtillella'' wurde in Salzburg bisher in den Zonen I, III und IV nach Embacher et al. (2011) gefunden (Alpenvorland und Flyschzone, Schieferalpen sowie Zentralalpen). Sie ist in [[Heidelbeere|Heidelbeerbeständen]] sicher viel weiter verbreitet, die Fraßspuren der Raupen sind aber nicht einfach zu entdecken. Die Höhenverbreitung ist mit 600 - 2000 m dokumentiert, überspannt also einen sehr großen Bereich. Lebensraum der Art sind Heidelbeer- und Rauschbeerbestände auf Hochmooren und in alpinen Zwergstrauchheiden, aber auch in bodensauren, lichten Wäldern, wie Fichtenforsten. Die Raupen wurden im September gefunden, lassen also vermuten, dass nur eine Generation im Jahr auftritt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). |