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Arnold von Hagenauer war stets stolz, ein Nachfahre der Salzburger [[Hagenauer]] zu sein, worauf sogar explizit in der Einleitung einer seiner Bücher hingewiesen wurde. Er war der Urenkel des Architekten [[Johann Georg von Hagenauer]] und das einzige Kind des Linzer Kassendirketors Julius von Hagenauer. Da er schon früh Vollwaise wurde, wuchs er in Wien bei zwei Tanten auf, die ihn wie ihr eigenes Kind aufnahmen.
 
Arnold von Hagenauer war stets stolz, ein Nachfahre der Salzburger [[Hagenauer]] zu sein, worauf sogar explizit in der Einleitung einer seiner Bücher hingewiesen wurde. Er war der Urenkel des Architekten [[Johann Georg von Hagenauer]] und das einzige Kind des Linzer Kassendirketors Julius von Hagenauer. Da er schon früh Vollwaise wurde, wuchs er in Wien bei zwei Tanten auf, die ihn wie ihr eigenes Kind aufnahmen.
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Er absolvierte das Gymnasium und studierte schließlich an der Wiener Hochschule für Tiermedizin. Arnold folgte aber bald seinen literarischen Neigungen, die ihn bereits Mitte der [[1890er]] Jahre in die Kreise des jungen Wien führten. Er wurde Redakteur des literarischen Teils der "Ostdeutschen Rundschau" und Mitarbeiter bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, wobei er stets als "Arnold Hagenauer" publizierte. Seine starke und ursprüngliche Begabung der Schriftstellerei wurde von Ferdinand von Saar und Freiherrn Detlev von Liliencron gefördert. Er war ein Erzähler nach dem Vorbild Émile Zolas und Guy de Maupassants.
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Er absolvierte das Gymnasium und studierte schließlich an der Wiener Hochschule für Tiermedizin. Arnold folgte aber bald seinen literarischen Neigungen, die ihn bereits Mitte der [[1890er]] Jahre in die Kreise des jungen Wien führten. Er wurde Redakteur des literarischen Teils der "Ostdeutschen Rundschau" und Mitarbeiter bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, wobei er stets als "Arnold Hagenauer" publizierte. Seine starke und ursprüngliche Begabung der Schriftstellerei wurde von dem Wiener Dramatiker Ferdinand von Saar und dem vorübergehend auch in München wohnenden Schriftsteller Freiherrn Detlev von Liliencron gefördert. Arnold war ein Erzähler nach dem Vorbild Émile Zolas und Guy de Maupassants.
    
Mit dem kleinen Gedichtbändchen "Illusionen" gab er sein literarisches Debüt, blieb aber unbekannt; erst durch seinen Roman "Muspilli" wurde man auf ihn aufmerksam. Danach folgten die Novellen "Die Perlen der Chloë" sowie "Das Ende der Salome", der Roman "Gottfrieds Sommer" mit dem Untertitel Aus dem Tagebuch eines Romantischen und schließlich "Der Knabe Leonhard - ein Salzburger [[Biedermeier]]-Roman". Außerdem erschienen in Tageszeitungen und Zeitschriften zahlreiche Essays, Novellen und Kritiken.
 
Mit dem kleinen Gedichtbändchen "Illusionen" gab er sein literarisches Debüt, blieb aber unbekannt; erst durch seinen Roman "Muspilli" wurde man auf ihn aufmerksam. Danach folgten die Novellen "Die Perlen der Chloë" sowie "Das Ende der Salome", der Roman "Gottfrieds Sommer" mit dem Untertitel Aus dem Tagebuch eines Romantischen und schließlich "Der Knabe Leonhard - ein Salzburger [[Biedermeier]]-Roman". Außerdem erschienen in Tageszeitungen und Zeitschriften zahlreiche Essays, Novellen und Kritiken.
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