| − | Über die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist nichts bekannt. Die Raupen fressen im Juli in Gangminen an Blättern von Linden-Arten, besonders an der Winterlinde (''[[Tilia cordata]]''), aber auch der Sommerlinde (''[[Tilia platyphyllos]]''), sowie des Hybrids aus beiden Arten. Außerhalb Salzburgs wurde ''S. tiliae'' aber auch schon an weiteren Linden-Arten festgestellt, darunter auch fremdländischen Arten (''Tilia tomentosa'', ''Tilia petiolaris'', siehe Kurz & Kurz 2010). Die Fraßspur ist sehr charakteristisch, eine schmale Gangmine auf engem Raum gewunden, und kann bei uns nur mit den etwas ähnlichen Minen von ''[[Bucculatrix thoracella]]'' verwechselt werden, die ebenfalls auf Linden-Arten zu finden sind. Letztere sind aber kürzer, mehr gerade (oft einer Blattader folgend und dann rechtwinkelig geknickt) und insgesamt zarter. Die Puppe von ''S. tiliae'' ruht in einem kleinen, ovalen Seidenkokon. Auf Basis der bisherigen Funde kann die Art als ungefährdet angesehen werden, da sie mit den Futterpflanzen ihrer Raupe offensichtlich weit, wenn auch nur in niedrigen Lagen verbreitet ist. | + | Über die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist nichts bekannt. Die Raupen fressen im Juli in Gangminen an Blättern von Linden-Arten, besonders an der Winterlinde (''[[Tilia cordata]]''), aber auch der Sommerlinde (''[[Tilia platyphyllos]]''), sowie des Hybrids aus beiden Arten. Außerhalb Salzburgs wurde ''S. tiliae'' aber auch schon an weiteren Linden-Arten festgestellt, darunter auch fremdländischen Arten (''Tilia tomentosa'', ''Tilia petiolaris'', siehe [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2010). Die Fraßspur ist sehr charakteristisch, eine schmale Gangmine auf engem Raum gewunden, und kann bei uns nur mit den etwas ähnlichen Minen von ''[[Bucculatrix thoracella]]'' verwechselt werden, die ebenfalls auf Linden-Arten zu finden sind. Letztere sind aber kürzer, mehr gerade (oft einer Blattader folgend und dann rechtwinkelig geknickt) und insgesamt zarter. Die Puppe von ''S. tiliae'' ruht in einem kleinen, ovalen Seidenkokon. Auf Basis der bisherigen Funde kann die Art als ungefährdet angesehen werden, da sie mit den Futterpflanzen ihrer Raupe offensichtlich weit, wenn auch nur in niedrigen Lagen verbreitet ist. |