| − | Die Falter sind tagaktiv und besuchen Blüten. In Salzburg wurde in einem Fall als Nektarpflanze ''[[Veronica chamaedrys]]'' festgestellt, an der die Art mit anderen kleinen Schmetterlingen wie ''[[Cauchas fibulella]]'', [[Coleophoridae]] oder auch Tagfaltern wie ''[Aricia agestis]]'', weiters kleinen Wildbienen und Fliegen in Konkurrenz treten kann (Kurz 2010, Kurz & Kurz 2013). Zur Nektaraufnahme sitzen die Tiere mit dachförmig an den Körper gelegten Flügeln auf der Blüte und wippen dabei mit den Flügeln ein wenig auf und nieder. Die Raupen wurden in Salzburg noch nicht gefunden, Pelham-Clinton (1985) gibt sie in Großbritannien von Süßgräsern wie ''[[Dactylis glomerata]]'' und ''[[Festuca arundinacea]]'' an, an deren Samen die Tiere fressen. Auf Grund der Verbreitung und der geringeren Ansprüche an den Lebensraum kann ''G. simpliciella'' in Salzburg als ungefährdet angesehen werden. | + | Die Falter sind tagaktiv und besuchen Blüten. In Salzburg wurde in einem Fall als Nektarpflanze ''[[Veronica chamaedrys]]'' festgestellt, an der die Art mit anderen kleinen Schmetterlingen wie ''[[Cauchas fibulella]]'', [[Coleophoridae]] oder auch Tagfaltern wie ''[Aricia agestis]]'', weiters kleinen Wildbienen und Fliegen in Konkurrenz treten kann (Kurz 2010, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2013). Zur Nektaraufnahme sitzen die Tiere mit dachförmig an den Körper gelegten Flügeln auf der Blüte und wippen dabei mit den Flügeln ein wenig auf und nieder. Die Raupen wurden in Salzburg noch nicht gefunden, Pelham-Clinton (1985) gibt sie in Großbritannien von Süßgräsern wie ''[[Dactylis glomerata]]'' und ''[[Festuca arundinacea]]'' an, an deren Samen die Tiere fressen. Auf Grund der Verbreitung und der geringeren Ansprüche an den Lebensraum kann ''G. simpliciella'' in Salzburg als ungefährdet angesehen werden. |