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Textersetzung - „[[Bauernkriege (Überblick)|“ durch „[[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|“
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Leonhard Peuerl war der Sohn des Anwalts Bernhard Peurl. Sein Studium absolvierte er in Wien. Er wurde am [[4. Oktober]] [[1494]] zum Ökonomen der [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger Erzdiözese]] ernannt, von [[1494]] bis [[1514]] war er [[Domdechant]] in Salzburg, [[1498]] nahm er als Beauftragter des [[Fürsterzbischof]]s am Reichstag Kaiser [[Maximilian I.|Maximilians I.]] in Freiburg teil. Die Funktionen in der Erzdiözese übte er auch nach seiner Ernennung zum Bischof von Lavant [[1508]] aus. Er wurde am [[26. November]] gewählt, die Weihe fand am [[13. Dezember]] [[1508]] in Salzburg statt.
 
Leonhard Peuerl war der Sohn des Anwalts Bernhard Peurl. Sein Studium absolvierte er in Wien. Er wurde am [[4. Oktober]] [[1494]] zum Ökonomen der [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger Erzdiözese]] ernannt, von [[1494]] bis [[1514]] war er [[Domdechant]] in Salzburg, [[1498]] nahm er als Beauftragter des [[Fürsterzbischof]]s am Reichstag Kaiser [[Maximilian I.|Maximilians I.]] in Freiburg teil. Die Funktionen in der Erzdiözese übte er auch nach seiner Ernennung zum Bischof von Lavant [[1508]] aus. Er wurde am [[26. November]] gewählt, die Weihe fand am [[13. Dezember]] [[1508]] in Salzburg statt.
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In seiner Zeit als Bischof war die wirtschaftliche Lage des Bistums sehr schlecht, verschärft wurde sie noch durch [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernaufstände]] und die ständige Türkengefahr. Nachdem der [[Bischof von Gurk|Gurker Bischof]] [[Matthäus Lang von Wellenburg]] [[1514]] zum Koadjutor in Salzburg bestellt wurde, endete die Amtszeit Peurls als Domdechant. Wegen seiner Kränklichkeit wurde versucht, ihm einen Koadjutor zur Seite zu stellen, was er aber zunächst verhindern konnte. Erst am [[24. Februar]] [[1524]] wurde dazu Philipp Renner bestellt, der aber zunächst ebenfalls auf Ablehnung stieß. Er konnte sein Amt erst ab [[1533]] ausüben. Im Jahr [[1536]] resignierte Peurl als Bischof. Er verstarb noch im selben Jahr und wurde in der Domkirche in [[St. Andrä im Lavanttal|St. Andrä]] beigesetzt.
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In seiner Zeit als Bischof war die wirtschaftliche Lage des Bistums sehr schlecht, verschärft wurde sie noch durch [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernaufstände]] und die ständige Türkengefahr. Nachdem der [[Bischof von Gurk|Gurker Bischof]] [[Matthäus Lang von Wellenburg]] [[1514]] zum Koadjutor in Salzburg bestellt wurde, endete die Amtszeit Peurls als Domdechant. Wegen seiner Kränklichkeit wurde versucht, ihm einen Koadjutor zur Seite zu stellen, was er aber zunächst verhindern konnte. Erst am [[24. Februar]] [[1524]] wurde dazu Philipp Renner bestellt, der aber zunächst ebenfalls auf Ablehnung stieß. Er konnte sein Amt erst ab [[1533]] ausüben. Im Jahr [[1536]] resignierte Peurl als Bischof. Er verstarb noch im selben Jahr und wurde in der Domkirche in [[St. Andrä im Lavanttal|St. Andrä]] beigesetzt.
    
== Quelle ==
 
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