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Das '''Internationale Jazzfestival Saalfelden''' ist ein Musikfestival, das jährlich Ende August in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Saalfelden]] stattfindet und  sich seit [[1978]] zum wohl bedeutensten Jazzfestival Mitteleuropas entwickelt hat.
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Das '''Internationale Jazzfestival Saalfelden''' ist ein Musikfestival, das jährlich Ende August in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Saalfelden]] stattfindet und  sich seit [[1978]] zum wohl bedeutendsten Jazzfestival Mitteleuropas entwickelt hat.
    
==Spielstätten==
 
==Spielstätten==
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Ab [[1979]] wurde [[Gerhard Eder]] in der Organisation federführend. Als Intendant des "Internationalen Jazzfestivals Saalfelden" zeichnete Eder auch für dessen Entwicklung von Jazztagen im kleinen Rahmen zu einem der größten und auch bedeutendsten Jazzfestivals in Europa verantwortlich. Diesen Ruf trugen dem Festival sowohl die Dichte des Programms als auch sein Fokus auf innovative Projekte ein. An drei Konzerttagen im Hauptzelt bot das Festival meist in sechzehn Konzerten einen Überblick über aktuelle Strömungen. Die Nebenreihe "Short Cuts", ab 2002 im Kunsthaus NEXUS zu Hause, diente als kammermusikalisches Experimentierfeld. Im Gegensatz zu anderen europäischen Festivals wurde unter Eders Intendanz in Saalfelden das Experiment groß geschrieben. Improvisation, zeitgenössische (komponierte) Musik und Electronic hießen musikalische Hauptsäulen.
 
Ab [[1979]] wurde [[Gerhard Eder]] in der Organisation federführend. Als Intendant des "Internationalen Jazzfestivals Saalfelden" zeichnete Eder auch für dessen Entwicklung von Jazztagen im kleinen Rahmen zu einem der größten und auch bedeutendsten Jazzfestivals in Europa verantwortlich. Diesen Ruf trugen dem Festival sowohl die Dichte des Programms als auch sein Fokus auf innovative Projekte ein. An drei Konzerttagen im Hauptzelt bot das Festival meist in sechzehn Konzerten einen Überblick über aktuelle Strömungen. Die Nebenreihe "Short Cuts", ab 2002 im Kunsthaus NEXUS zu Hause, diente als kammermusikalisches Experimentierfeld. Im Gegensatz zu anderen europäischen Festivals wurde unter Eders Intendanz in Saalfelden das Experiment groß geschrieben. Improvisation, zeitgenössische (komponierte) Musik und Electronic hießen musikalische Hauptsäulen.
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Mehrmals stand das Festival wegen finanieller Schwierigkeiten kurz vor dem Aus. 80% des Budgets - das [[2003]] zum 25-Jahr-Jubiläum knapp 900.000 Euro betrug - mussten frei finanziert werden. Die Ausgabe [[1989]] fiel dem fehlenden Geld zum Opfer. Die 2002 gegründete Jazz Saalfelden GmbH sollte die Organisatoren vom Damoklesschwert der Privathaftung befreien, zwei Jahre später kam der Super-GAU:
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Mehrmals stand das Festival wegen finanzieller Schwierigkeiten kurz vor dem Aus. 80% des Budgets - das [[2003]] zum 25-Jahr-Jubiläum knapp 900.000 Euro betrug - mussten frei finanziert werden. Die Ausgabe [[1989]] fiel dem fehlenden Geld zum Opfer. Die 2002 gegründete Jazz Saalfelden GmbH sollte die Organisatoren vom Damoklesschwert der Privathaftung befreien, zwei Jahre später kam der Super-GAU:
    
Am [[25. März]] [[2004]] wurden vom Aufsichtsrat der Jazz Saalfelden GmbH die Verträge mit Festivalgründer und Intendant Gerhard Eder und der zweiten Geschäftsführerin Ursula Windhager gelöst. Ihnen wurden Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung vorgeworfen. Im April wurde Michaela Mayer als Nachfolgerin präsentiert. Das Festival 2004 ging ohne Probleme über die Bühne, aber die Altlasten verhinderten ein Budget für das Festival [[2005]]. Ende 2005 einigten sich der Verein ZZM und der Tourismusverband Saalfelden auch mit Hilfe deutlich erhöhter Subventionsgelder von Land und Bund auf eine Neuverteilung der Aufgaben bei der Organisation des Festivals.
 
Am [[25. März]] [[2004]] wurden vom Aufsichtsrat der Jazz Saalfelden GmbH die Verträge mit Festivalgründer und Intendant Gerhard Eder und der zweiten Geschäftsführerin Ursula Windhager gelöst. Ihnen wurden Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung vorgeworfen. Im April wurde Michaela Mayer als Nachfolgerin präsentiert. Das Festival 2004 ging ohne Probleme über die Bühne, aber die Altlasten verhinderten ein Budget für das Festival [[2005]]. Ende 2005 einigten sich der Verein ZZM und der Tourismusverband Saalfelden auch mit Hilfe deutlich erhöhter Subventionsgelder von Land und Bund auf eine Neuverteilung der Aufgaben bei der Organisation des Festivals.

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