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Die '''Pfleggerichte Altentann und Lichtentann''' waren zwei erzbischöfliches [[Pflegegericht]] mit Sitz im nördlichen [[Flachgau]].

== Geschichte ==
Als sich die Brüder Eckart und Nikla von Tann ihre Güter und Gerichte teilten, entstanden [[1331]] diese beiden Pfleggerichte. Zuvor waren beiden vereint, worauf der gemeinsame Galgen und die gemeinsame Freiung in [[Henndorf]] hinwiesen. Die [[Salzburger Erzbischöfe]] hatten erst dann die Landeshoheit erhalten, nachdem sie die Tannen zur Lehensauftragung zwangen. Vorher war das Gebiet entweder ein [[Baiernherzöge in Salzburg|baierisches]] Lehen oder Eigenbesitz der Herren von Tann.

Die [[Ruine Lichtentann|Burg Lichtentann]] war seit [[1358]], das Gericht Lichtentann seit [[1369]] von den Tannern nur mehr pflegsweise verwaltet worden. Erst nach dem Aussterben der Tanner [[1391]] fiel [[Altentann]] an den [[Fürsterzbischof]].

Verwaltet wurden die Burgen Altentann und Lichtentann jeweils von den Pflegern. Über viele Generationen stellte dabei die Familie Ueberacker die Pfleger von Liechtentann-Köstendorf. Daher beanspruchten sie auch die Pflege als erbliches Recht.

== Quellen ==
* [[Friederike Zaisberger]], [[ Walter Schlegel]]: "[[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)|Burgen und Schlösser in Salzburg]], "[[Flachgau]] und [[Tennengau]]", Seite 60ff
* "[[Geschichte Salzburgs, Stadt und Land]], Band I/2, Seite 924
* [[Salzburgwiki]]-Artikel Pfleggericht

[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Rechtsgeschichte]]
[[Kategorie:Staatliche Organisation]]
[[Kategorie:Verwaltung]]
[[Kategorie:Verwaltung (Geschichte)]]
[[Kategorie:Ämter und Behörden]]
[[Kategorie:Justiz]]
[[Kategorie:Justiz (Geschichte)]]
[[Kategorie:Justizbehörde]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Henndorf am Wallersee]]

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