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, 10:12, 25. Mär. 2023
'''Sieglinde Bräuer''', verheiratete Sieglinde Plattner (* [[13. September]] [[1942]] in [[Bad Hofgastein]]; † [[19. Februar]] [[2012]] in [[Piesendorf]] war eine Salzburger Alpinski-Fahrerin.
== Leben ==
Sieglinde Bräuers Vater war ein Weggefährte von [[Sepp Bradl]]. Sie selbst sorgte bereits mit 16 Jahren als Siegerin des FIS-Slaloms in [[Innsbruck]] für Aufsehen. In ihrer Karriere war sie stets vor Olympischen Spielen vom Pech verfolgt. Olympia [[1960]] verpasste sie nach einem Beinbruch im Vorfeld, die Spiele [[1964]] in Innsbruck ebenfalls wegen einer Verletzung. Nur bei der Weltmeisterschaft [[1962]] in Chamonix gehörte sie dem ÖSV-Aufgebot an und belegte im Slalom Platz acht.
In den Folgejahren geriet sie teamintern ins Hintertreffen und wechselte [[1966]] deshalb zum deutschen Skiverband. Nach Siegen unter anderem in [[Zell am See]] (Slalom) und [[Saalfelden]] (Riesentorlauf) galt eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft, die im August [[1966]] in Portillo (Chile) stattfand, als sicher. Da sie dann aber mit ihrem ersten Kind, Tochter Sieglinde, schwanger war, beendete Bräuer ihre aktive Karriere.
Nach ihrer Heirat mit einem oberösterreichischen Skifahrer startete Bräuer [[1968]] unter dem Familiennamen Ploberger ein kurzes Renncomeback und war als Verbandstrainerin in Oberösterreich tätig.<ref>Salzburger Nachrichten, Ausgabe 29. Jänner 1968</ref> Später führte sie eine Pension in Piesendorf.
== Erfolge ==
* 10 Siege in FIS-Rennen
* Österreichische Meisterin 1964 im Slalom
* WM-Achte im Slalom 1962
== Weblinks ==
* {{Wikipedia-de|Bräuer_Sieglinde|Sieglinde Bräuer}}
== Quellen ==
* Salzburger Nachrichten
* Österreichische Skistars von A - Z, ÖSV 2008
{{SORTIERUNG: Bräuer Sieglinde}}
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Sportler]]
[[Kategorie:Piesendorf]]