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'''Gnigl''' ist Stadtteil und eine Katastralgemeinde im Nordosten der Stadt [[Salzburg]], der zwischen dem [[Kühberg]] im Süden und dem [[Heuberg]] im Norden bzw. Osten liegt. Der Siedlungsraum von Gnigl wird im Osten von den Hängen des Kühberges und Heuberges begrenzt, im Süden bilden Neuhauserstraße und Anton-Graf-Straße die uralte Grenzlinie gegen den Stadtteil Parsch. Im Norden begrenzt der Alterbach den Stadtteil gegen Langwied und Sam. Im Westen bildet die Tauernbahnlinie und der Frachtenbahnhof heute die schlüssige Grenze gegen Schallmoos. In Gnigl leben gut 6.000 Bewohner.  
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'''Gnigl''' ist Stadtteil und eine Katastralgemeinde im Nordosten der Stadt [[Salzburg]], der zwischen dem [[Kühberg]] im Süden und dem [[Heuberg]] im Norden bzw. Osten liegt. Der Siedlungsraum von Gnigl wird im Osten von den Hängen des [[Kühberg]]es und [[Heuberg]]es begrenzt, im Süden bilden [[Neuhauserstraße]] und [[Anton-Graf-Straße]] die uralte Grenzlinie gegen den Stadtteil [[Parsch]]. Im Norden begrenzt der [[Alterbach]] den Stadtteil gegen [[Langwied]] und [[Sam]]. Im Westen bildet die [[Tauernbahn]]linie und der [[Frachtenbahnhof]] heute die schlüssige Grenze gegen [[Schallmoos]]. In Gnigl leben gut 6.000 Bewohner.  
    
== Name und Geschichte von Gnigl ==
 
== Name und Geschichte von Gnigl ==
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=== Das ehemalige St.-Anna-Spital ===
 
=== Das ehemalige St.-Anna-Spital ===
Das St.-Anna-Spital (heute Grazer Bundesstr. 6) wurde [[1697]] von Fürsterzbischof [[Johann Ernst von Thun]] als Pflegehaus erbaut und im 19. Jahrhundert erweitert. Über dem Portal des Gebäudes befindet sich heute noch das Wappen des Fürsterzbischofs.
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Das St.-Anna-Spital (heute [[Grazer Bundesstraße]] 6) wurde [[1697]] von Fürsterzbischof [[Johann Ernst von Thun]] als Pflegehaus erbaut und im [[19. Jahrhundert]] erweitert. Über dem Portal des Gebäudes befindet sich heute noch das Wappen des Fürsterzbischofs.
    
=== Die Gnigler Schule ===
 
=== Die Gnigler Schule ===
Seit [[1683]] besitzt Gnigl einen eigenen „Schulhalter“ (Lehrer). Der Schulunterricht fand dabei zuerst im ''Blümlhaus'' und später im ''Pfarrerstöckl'' statt. [[1859]] erhielt Gnigl ein neues Schulgebäude. Nachdem [[1869]] die allgemeine Schulpflicht eingeführt worden war und Gnigl im Zuge des Bahnbaues zudem stark anwuchs, herrschten in der Gnigler Schule bald große Platzprobleme. Einzelne Klassen übersiedelten darauf notgedrungen in den Thurnerwirt und in ein Gebäude an der Eichstraße nächst der Bahnlinie. [[1927]]/[[1928|28]] erst konnte das heutige großzügige Schulgebäude errichtet werden.
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Seit [[1683]] besitzt Gnigl einen eigenen „Schulhalter“ (Lehrer). Der Schulunterricht fand dabei zuerst im ''Blümlhaus'' und später im ''Pfarrerstöckl'' statt. [[1859]] erhielt Gnigl ein neues Schulgebäude. Nachdem [[1869]] die allgemeine Schulpflicht eingeführt worden war und Gnigl im Zuge des Bahnbaues zudem stark anwuchs, herrschten in der Gnigler Schule bald große Platzprobleme. Einzelne Klassen übersiedelten darauf notgedrungen in den Thurnerwirt und in ein Gebäude an der [[Eichstraße]] nächst der Bahnlinie. [[1927]]/[[1928|28]] erst konnte das heutige großzügige Schulgebäude errichtet werden.
    
== Gnigl und seine Teile ==
 
== Gnigl und seine Teile ==
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=== Obergnigl ===
 
=== Obergnigl ===
Im Mittelalter war das nahe Obergnigl vor allem als Mühlenstandort am Alterbach wichtig, wo neben Getreidemühlen auch verschiedene Schmieden und Hämmer standen. Etliche alte Mühlen dieses Mühlendorfes sind erhalten, etwa die Freyhammermühle, die Gmahlmühle, Glockmühle, Sturmmühle, Kirchtagsmühle, Staudenböckmühle, Haselbachermühle oder die Schnoderbacher Mühle. Seit etwa [[1485]] führen von hier die ersten noch hölzernen Wasserleitungen in die Stadt Salzburg, die seit [[1488]] das Wasser über die Stadtbrücke bis zum Marktbrunnen am heutigen [[Alter Markt|Alten Markt]] brachte.
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Im Mittelalter war das nahe Obergnigl vor allem als Mühlenstandort am [[Alterbach]] wichtig, wo neben Getreidemühlen auch verschiedene Schmieden und Hämmer standen. Etliche alte Mühlen dieses Mühlendorfes sind erhalten, etwa die Freyhammermühle, die Gmahlmühle, Glockmühle, Sturmmühle, Kirchtagsmühle, Staudenböckmühle, Haselbachermühle oder die Schnoderbacher Mühle. Seit etwa [[1485]] führen von hier die ersten noch hölzernen Wasserleitungen in die Stadt Salzburg, die seit [[1488]] das Wasser über die Stadtbrücke bis zum Marktbrunnen am heutigen [[Alter Markt|Alten Markt]] brachte.
    
=== Niedergnigl ===
 
=== Niedergnigl ===

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