Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
3.329 Bytes hinzugefügt ,  14:48, 28. Aug. 2011
Die Seite wurde neu angelegt
{{stub}}Die Familie '''Fröschelmooser''' (auch: Fröschlm''o''ser) war eine vermögende Salzburger Familie, die vom späten [[14. Jahrhundert|14.]] bis in die zweite Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s bezeugt ist.

== Älteste Zeugnisse; der Besitz auf dem Mönchsberg==

Auf dem äußeren [[Mönchsberg]], am sogenannten Windischberg, stand einst der Tetlhaimer- oder Münchsteinturm. In den Urkunden des [[Bürgerspital]]s scheint im Jahr [[1388]] ein ''Konrad'' Valkner oder ''von Fröschlmoos'' auf, dessen Frau Agnes eine [[Tetlhaimer]]in war. Der Turm war 1419 bereits im Besitze der Fröschlmoser, die ihn bis 1565 besaßen.<ref name = "Frank">[[Adolf Frank]], ''Der Mönchsberg und seine Baulichkeiten'', in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 70, 1930, S.&nbsp;1-44 (S.&nbsp;39).</ref>

== Virgil und Leonhard Fröschlmooser ==

Die Brüder ''Virgil'' und ''Leonhard Fröschlmooser'' stifteten [[1496]] das [[Bruderhaus]] bei St. Sebastian.<ref>Artikel [[Fröschlmooserstraße]] / Quelle Franz Martin.</ref>

Ein Abstämmling des (ersten) Stifters war ''Leonhard Fröschlmoser'', Pfarrer in [[Thalgau]], welcher das Bruderhaus mit weiteren Zuwendungen bedachte und baulich erweitern ließ.<ref>[[Judas Thaddäus Zauner]], ''Chronik von Salzburg'', Vierter Theil ([[Franz Xaver Duyle]], Salzburg 1800), [http://books.google.com/books?id=LJsAAAAAcAAJ&pg=PA240&lpg=PA240&dq=%22Leonhard+Fr%C3%B6schlmoser%22&source=bl&hl=de&q=%22Leonhard%20Fr%C3%B6schlmoser%22 S.&nbsp;240&nbsp;f.]</ref> Auch ist Leonhard Fröschlmooser für das Jahr [[1517]] als Pfarrer zu [[Seekirchen]] urkundlich bezeugt.<ref>[http://vdu.uni-koeln.de:8181/mom/AT-HHStA/SbgE/fond?block=321 Haus-, Hof- und Staatsarchiv Allgemeinen Urkundenreihe (AUR) 1519 III 30.]</ref><ref>Es gab wohl nur einen einzigen Leonhard Fröschlmoser, von dem aber zweifelhaft zu sein scheint, ob er ein Bruder oder ein Abstämmling Virgils war.</ref>

(Ein) ''Virgil Fröschlmoser'' wurde im Jahr [[1524]] zu einem der 48 Mitglieder des Äußeren Rates der Stadt Salzburg ernannt.<ref>Judas Thaddäus Zauner, aaO [http://books.google.com/books?id=LJsAAAAAcAAJ&pg=PA376&lpg=PA376&dq=%22Fr%C3%B6schlmoser%22&source=bl&hl=de&q=%22Fr%C3%B6schlmoser%22 S.&nbsp;375&nbsp;f.]</ref>

Leonhard Fröschlmosers Grab befindet sich in unmittelbarer Nähe des [[Paracelsus-Grab|Grabs des Paracelsus]] auf dem Salzburger [[Sebastiansfriedhof]], in einem Stiegenaufgang unmittelbar rechts des südwestlichen ([[Bruderhof|bruderhofseitigen]]) Friedhofstores.

== Christoph Fröschlmoser==
Auf dem nachmaligen Windischberg ist ein ''Christoph Fröschlmoser'' für 1542/43 als Bauherr einer Zisterne genannt. Am 21. November 1565 verkauft seine gänzlich verarmte Witwe Katharina Raidl ihren ganzen Besitz auf dem Mönchsberg, darunter den ''„Thurn genannt Munichstein sammt dem Haus Fröschlmoos und Lusthaus“'', dem Salzburger Bürger Wolf Windisch.<ref name = "Frank"/>

Dies sind die jüngsten verfügbaren Zeugnisse von der Familie.

== Straßenbenennung ==
Nach den Fröschelmoosers ist die [[Fröschlmooserstraße]] im Salzburger Stadtteil [[Schallmoos]] benannt.

==Quellen, Fußnoten==
*[[Benutzer:Karl Irresberger|Eigenartikel Irresberger]]
{{Quelle Franz Martin}}

<references/>

[[Kategorie:Person (Familie)|!|Fröschlmooser]]
[[Kategorie:Geschichte]]

Navigationsmenü